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Aktualisiert: vor 2 Minuten 13 Sekunden

Fortbildung „Athletiktraining im Nachwuchsleistungssport“

Do, 12.10.2017 - 02:00

Der SSB Duisburg bietet im November eine Fortbildung zum Thema 

„Athletiktraining im Nachwuchsleistungssport“. 

Entwickelt wurde das Fortbildungskonzept mit Experten der verschiedenen Fachverbände und wird im LVN als Fortbildung für die C-Trainer-Lizenzen anerkannt. 

 

Die Anmeldung erfolgt über den SSB Duisburg.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie in der Anlage: Lehrgang Athletiktraining

FLVW sucht einen Mitarbeiter (m/w) „Allgemeine Leichtathletik"

Mi, 11.10.2017 - 02:00
Unser westfälischer Partnerverband Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) als Dachverband aller westfälischen Fußball- und Leichtathletikvereine sucht zur Unterstützung und erfolgreichen Weiterentwicklung des Fachbereiches Leichtathletik zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (m/w) „Allgemeine Leichtathletik, Freizeit und Gesundheit“.

Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie im Anhang.

C-Trainer-Ausbildung in Wesel

Mo, 09.10.2017 - 02:00

22 Teilnehmer aus dem Verbandsgebiet des Leichtathletikverbandes Nordrhein (LVN) nahmen vom 23.09. bis zum 07.10. in Wesel an der Basistrainerausbildung Leichtathletik teil.

In 45 Lerneinheiten wurden die grundlegenden Techniken im Sprint, Sprung und Wurf vermittelt. Weitere Themen waren die Planung und Organisation von Trainingseinheiten sowie die Trainingslehre. Koordination, Technik und Kondition bildeten im Anforderungsprofil der Teilnehmer ebenso einen Schwerpunkt wie Kommunikation, Aufsichtspflicht und Verletzungsprophylaxe.

 

Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmer ihre Urkunden überreicht, bevor für einen Teil der Teilnehmer der zweite Teil der Ausbildung zum C-Trainer-Wettkampfleichtathletik ansteht, der am 08.10. begann und der bis Mitte Dezember andauert. Der LVN bedankte sich ausdrücklich für die Vorbereitung und Durchführung in Wesel, wo durch die örtlichen Gegebenheiten des Weseler TV hervorragende Möglichkeiten zur Ausbildung junger Trainer bestehen, die so im Land kaum zu finden sind.

Neuer Austragungsort für die NRW-Senioren-Winterwurfmeisterschaften

Sa, 07.10.2017 - 02:00

Aufgrund von baulichen Maßnahmen im Leichlinger Stadion müssen die Offenen NRW-Senioren-Winterwurfmeisterschaften am 11. November verlegt werden. Der TSV Bayer 04 Leverkusen hat sich freundlicherweise bereit erklärt, dem Leichlinger TV seine Anlagen zur Verfügung zu stellen.

Wir bitten um Beachtung!

 

Ausschreibung Offene NRW-SEN-Winterwurf neu

Rita Wilden: Die Grande Dame der Stadionrunde wird 70

Fr, 06.10.2017 - 02:00

Rita Wilden, 1972 in München Olympia-Zweite über 400 Meter, vollendet am Montag (9. Oktober) ihr 70. Lebensjahr. Nicht nur ihre drei Olympia-Teilnahmen sind bemerkenswert. Beim TSV Bayer 04 Leverkusen werden ihre 1974 als EM-Dritte auf der Stadionrunde gelaufenen 50,88 Sekunden immer noch als Vereinsrekord geführt. Längst hat die Jubilarin die Spikes gegen Golfschläger getauscht und schlägt beim Golfclub Leverkusen ab.

 

Das beherzte Rennen bei den Olympischen Spielen 1972 in München war ihr größter Erfolg. Couragiert blieb die damals 24-Jährige der Favoritin Monika Zehrt (DDR) auf den Fersen und hätte ihr fast noch Gold weggeschnappt. Erst kurz vor der Ziellinie entschied die Weltrekordlerin das Rennen in 51,08 Sekunden für sich. Rita Wilden erkämpfte in 51,21 Sekunden Olympia-Silber. Kaum mehr als ein Schritt trennte sie vom Olympiasieg.

„In München habe ich mich wahnsinnig über meine Silbermedaille gefreut“, erzählte Rita Wilden später dem Sportjournalisten Uwe Prieser. Aber bald sei jemand zu ihr gekommen und habe gesagt: „Rita, den einen Schritt schneller, den hättest du doch noch schaffen können. Es sah noch so leicht aus.“ Darüber habe sie sich sehr geärgert, so die gebürtige Leipzigerin. „Denn wenn ich mich nicht restlos ausgegeben hätte, wäre die Medaille doch nicht so viel wert gewesen.“

 

Lockerer Laufstil

In der Tat pflegte Rita Wilden einen leichten und lockeren Laufstil, der oftmals den Eindruck erweckte, als habe sie keineswegs alle Reserven abgerufen. „Ich muss mich wohlfühlen beim Laufen“, sagte sie 1976 der Wochenzeitung „Die Zeit“ (http://www.zeit.de/1976/25/mir-macht-laufen-einfach-spass). Sie würde das Training nie in Kauf nehmen, wenn sie nicht so gern liefe. Strebsam, geduldig und gelehrig reizte sie zunächst ihre Grundschnelligkeit aus. 1968  - da noch unter ihrem Mädchennamen Jahn und bei Alemannia Aachen unter den Fittichen von Herbert Missalla – erfolgte in Mexiko das Olympia-Debüt.

Die Silbermedaille mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel bei den Europameisterschaften 1969 in Piräus (Griechenland) war das erste Edelmetall auf internationalem Parkett. 1971 bei der EM in Helsinki (Finnland) belegte Rita Wilden über 200 Meter Platz sechs. Ein Jahr später kam für die Athletin von Gerd Osenberg in München neben besagtem Einzel-Silber Staffel-Bronze hinzu. In der erstmals für Frauen bei Olympischen Spielen ausgetragenen 4x400-Meter-Staffel wurde sie mit dem Quartett der Bundesrepublik Dritte hinter der DDR und den USA.

 

Achtfache Deutsche Meisterin

Es folgten das EM-Bronze 1974 mit dem damaligen deutschen Rekord von 50,88 Sekunden und Platz fünf mit der 4x400-Meter-Staffel bei den Olympischen Spielen 1976. Einzeln erreichte Rita Wilden bei den Spielen von Montreal (Kanada) das Halbfinale. Zudem holte sie 1976 bei der Hallen-EM den Titel über 400 Meter. 1968, 1969 und 1971 wurde Rita Wilden Deutsche Meisterin über 200 Meter und dann von 1972 bis 1976 fünf Mal in Folge über 400 Meter. Der TSV Bayer 04 Leverkusen führt ihre 400-Meter-Bestzeit auch nach 43 Jahren noch als Vereinsrekord.

Der Leichtathletik ist Rita Wilden immer noch verbunden. „Jedes Jahr fahre ich zu den Deutschen Meisterschaften, schaue mir die Wettkämpfe an und treffe dort viele Athleten von früher wieder“, erzählt die Weltklasse-Viertelmeilerin. Auch ihrem Verein hält sie immer noch die Treue und gehört zum sogenannten Freundeskreis der Leichtathletik-Abteilung des TSV Bayer 04. Sie und ihr Mann leben im Schatten der Leverkusener BayArena und somit nur einen Steinwurf von ihrer früherer Trainingsstätte entfernt in einem schmucken Eigenheim – auch das ein Beweis von Bodenständigkeit.

 

Handicap 10

Die Spikes hat Rita Wilden längst gegen Golfschuhe getauscht. Handicap 10, das ist mehr als respektabel. In der Altersklasse 65 gelang ihr mit den Damen des Golfclubs Leverkusen in diesem Sommer auf regionaler Ebene der Aufstieg in die höchste Liga - mit einem gewaltigen Vorsprung von 62 Schlägen zum Gruppenzweiten. Aber damit nicht genug. Auch die AK 50, die Rita Wilden ebenfalls verstärkt, schaffte den Aufstieg.

Golf gespielt wird auch während des bald anstehenden Mallorca-Urlaubs. Der Geburtstag indes wird nicht groß gefeiert. Zahlreicher Glückwünsche darf sich die Jubilarin aber dennoch sicher sein.

Ergebnisse der Online-Umfrage zum Relaunch

Do, 05.10.2017 - 02:00

Liebe Besucher auf lvnordrhein.de,

 

wir möchten uns herzlich bedanken für die zahlreichen Einschätzungen und äußerst hilfreichen und produktiven Verbesserungsvorschläge, die wir im Rahmen unser Online-Umfrage erhalten haben.

 

Wir möchten Ihnen hier gerne wie angekündigt einige Ergebnisse präsentieren, die wir berücksichtigen werden. Dazu haben wir zwei Gruppen gebildet: Anmerkungen zur technischen Umsetzung und der inhaltlichen Seite von lvnordrhein.de

 

Technische Umsetzung

Sehr häufig und kritisch wurde die Benutzerfreundlichkeit der aktuellen Webseite auf Mobilgeräten genannt. Insbesondere die Bedienbarkeit des Kalenders auf mobilen Geräten war häufig Thema. Für den Relaunch werden wir uns deshalb am Mobile-First Designparadigma  orientieren mit dem Ziel, die Bedienbarkeit der neuen Webseite - trotz ihrer Komplexität - auf allen Geräten messbar zu stärken!

 

 

SELTEC-Schulung TAF3 für Fortgeschrittene

Do, 05.10.2017 - 02:00

Der Leichtathletik-Verband Nordrhein bietet in Zusammenarbeit mit der Firma Seltec GmbH am Sonntag, 19. November 2017 eine Fort-geschrittenen-Schulung für die Wettkampfsoftware Track & Field 3 an:

Lehrgangsausschreibung

SELTEC-Schulung TAF3 für Einsteiger

Do, 05.10.2017 - 02:00

Der Leichtathletik-Verband Nordrhein bietet in Zusammenarbeit mit der Firma Seltec GmbH am Samstag, 18. November 2017 eine Einsteiger- Schulung für die Wettkampfsoftware Track & Field 3 an:

Lehrgangsausschreibung

Langjährige Kampfrichter geehrt

Do, 05.10.2017 - 02:00

Ab dem dritten Mal ist es Tradition. Der LVN nahm die Nordrhein-Kreisvergleichskämpfe in Duisburg wieder zum Anlass, langjährige und verdiente LVN-Kampfrichter vor dem Publikum zu ehren, für die sie immer wieder in ihrer Freizeit aktiv sind: vor den jungen Sportlerinnen und Sportlern aus allen 14 Kreisen und deren Betreuern.

 

Helga Bergerhausen (Eitorf), Anneliese und Klaus Radermacher (Essen), Ingo Hülsewede (Wesel) und Marc Silkens (Kevelaer) wurden von LVN-Präsident Dr. Peter Wastl und LVN-Vizepräsident Robert Heil für ihren engagierten und vielfältigen Kampfrichtereinsatz geehrt. Mit diesem öffentlichen Dankeschön will das LVN-Präsidium die Wertschätzung des Verbandes für die Arbeit der Kampfrichter zum Ausdruck bringen. Hier stehen die fünf aus den Reihen der LVN-Kreisen vorgeschlagenen Kampfrichter stellvertretend für die vielen Hundert Kampfrichter und Helfer, die den Wettkampf in der Leichtathletik erst möglich machen. 

 

Als Dankeschön erhielten die Geehrten eine VIP-Einladung zum 13. Internationalen PSD-Hallenmeeting am 6. Februar 2018, um dort einmal aus einer anderen Perspektive die Leichtathletik zu erleben. Eine Geste, die durch die gute Kooperation mit den Organisatoren des PSD-Meetings möglich wurde.

 

Ingo Hülsewede und Marc Silkens waren zu den Kreisvergleichskämpfen leider verhindert, so dass sich letztlich Helga Bergerhausen, Anneliese und Klaus Radermacher dem Fotografen stellten.

 

Zwei Rheinländer siegen bei den afrikanischen Seniorenmeisterschaften in Abidjan

Do, 05.10.2017 - 02:00

Sie waren die ältesten Teilnehmer in ihren Wettkämpfen bei den afrikanischen Senioren-Meisterschaften 2017 in Abidjan, Alfred Hermes aus Jülich und Hanno Rheineck aus Siegburg, beide M70. Abidjan liegt in der Elfenbeinküste, unweit nördlich des Äquators (♁5° 20′ N) am Golf von Guinea.

 

Die beiden Sportler aus dem Leichtathletik-Verband  Nordrhein (LVN) nahmen als einzige Europäer an den „Championats d’Afrique d’Athletiisme des Masters“ (AFMAC) teil, die Ende August 2017 stattfanden.

 

Alfred Hermes, amtierender deutscher 800-m-Meister und europäischer 1500-m-Vizemeister,  knüpfte an seine Vorleistungen an und gewann konkurrenzlos Gold über 800 und 1500 Meter.

Hanno Rheineck erhielt die Goldmedaille für seinen 400-m-Lauf.

Die beiden Rheinländer ernteten im Stadion große Aufmerksamkeit und viel Applaus. Allerdings erwiesen sich ihre Hand gestoppten Zeiten als ein wenig wohlwollend.

Einladung durch die Präsidentin der AFMA

Die Idee der Teilnahme an den offenen Afrikameisterschaften entstand in einem Gespräch zwischen Alfred Hermes und Leonie Etong aus Kamerun während der Senioren-Weltmeisterschaften 2016 in Perth/Australien. Sie trafen sich in der Generalversammlung der WMA (world masters association), Alfred Hermes, Delegierter des DLV, Leonie Etong, Präsidentin der AFMA und Mitglied des Präsidiums der WMA. Die Präsidentin ermutigte Hermes zur Teilnahme an den Afrikameisterschaften, die sie offen für alle Nationen ausschreiben würde. Bei deutschen Meisterschaften sind im Endkampf Athleten anderer Nationen nicht zugelassen.

Motive der Teilnahme

Als Hanno Rheineck in Alfreds Blog „Ue30Leichtathletik.de“ von der Möglichkeit der Teilnahme an den Afrikameisterschaften las, war er sofort Feuer und Flamme. Ihm, dem Länderläufer, der bereits in 110 unterschiedlichen Ländern an Läufen teilgenommen hatte, fehlten Kamerun und die Elfenbeinküste. Leonie Etong ermöglichte ihm, eine Woche vor den AFMAC 2017 an Meisterschaften in Kamerun teilzunehmen. So gelang es ihm, seine Länderlaufstatistik auf 112 zu erhöhen. Damit führt er die von Sebastian Lüning geführte Länderläuferbestenliste [#Laenderläufer.de] mit weitem Vorsprung an.

 

Der persönliche sportliche Wettkampf spielte für Alfred Hermes letztendlich nur eine Nebenrolle während seines Afrikabesuches. Der deutsche Athletensprecher beim Bundesausschuss Senioren kam als Gast, Sponsor, Botschafter deutschen Seniorensportes, Helfer, Beobachter und ein wenig als Tourist. Ihn reizte, vor Ort von Athleten und Verantwortlichen zu erfahren, wie sie den Stellenwert des Alterssportes in ihren Ländern sehen und weshalb im mittleren Afrika noch keine Leichtathletik-Weltmeisterschaften für Senioren stattgefunden haben.

Alterssport in Schwarzafrika im Schattendasein

Außer in Südafrika fehlen den afrikanischen Leichtathletikverbänden größtenteils die Mittel und auch die Motivation, Sport im Alter zu fördern. Die geringen Mitgliederzahlen und wenigen Einnahmen erlauben dem Verband AFMA kaum, Meisterschaften in internationalem Standard durchzuführen. Eine Reise zu Meisterschaften, selbst in Nachbarländer, kann sich kaum jemand privat leisten. Zudem mangelt es an entsprechender Sportkleidung. Eine Ausnahme bildeten bei den Meisterschaften Athletinnen und Athleten aus Nigeria. Sie waren Polizeiangehörige, die von ihrer Behörde rundum ausgestattet und versorgt worden waren.  Sie hatte mit anderen Problemen zu kämpfen: Ihr Konvoi erhielt an der Grenze zur Elfenbeinküste keine Einreiseerlaubnis. Kurzerhand fuhr man zurück und nahm den Flieger!

Unterstützung des Seniorensportes in Afrika

Angeregt durch die Begeisterung der anwesenden Sportlerinnen und Sportler sucht Alfred Hermes nach Möglichkeiten, Afrika sportliche Entwicklungshilfe zu geben. Im Kleinen hat er mit gesponserten Geschenken wie Laufkleidung bereits begonnen. Unterstützung erhielt er durch den Pulheimer SC, den Sportler Hans Wilhelm Porschen und den DLV. Um dem Ansehen des Seniorensportes in den afrikanischen Ländern einen Impuls zu geben, könnte auch die Teilnahme einer deutschen Mannschaft bei Afrikameisterschaften mit offizieller Begleitung helfen. Die nächsten afrikanischen Seniorenmeisterschaften finden Anfang Dezember in Tunis statt, sozusagen fast in der Nähe.

Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 2018

Do, 05.10.2017 - 02:00

Am 17./18. Februar 2018 ist es wieder soweit, Deutschlands beste Springer, Werfer und Läufer kommen nach Dortmund, um ihre Deutschen Meister unter dem Arenadach zu ermitteln.

 

Mit den 65. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften beginnt ein ganz besonderes Jahr für die Deutsche Leichtathletik, welches seinen Höhepunkt bei der im August stattfindenden Heim-Europameisterschaft in Berlin finden wird. In der Helmut-Körnig-Halle können Sie die Deutschen Topathleten auf ihrem Weg nach Berlin anfeuern.

Erwartet werden u. a. die Weltmeisterschaftsdritte Pamela Dutkiewicz (100m Hürden), Lokalmatadorin und Sprintqueen Gina Lückenkemper sowie viele weitere Stars der nationalen Leichtathletik.

 

Für Gruppen und Vereine gewähren wir einen exklusiven Rabatt von bis zu 20%

 

Tickets erhalten Sie über www.leichtathletik.de und die Hotline: 01806 – 999 0000*. Sichern Sie sich Ihre Tickets schon jetzt und seien Sie live dabei. 

Endergebnis NRW-Hammerwurf-Cup 2017

Mi, 04.10.2017 - 02:00

Auch im Jahre 2017 gingen insgesamt 54 Teilnehmer im Rahmen des NRW-Hammerwurf-Cups an den Start. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich diese Veranstaltung in der Leichtathletikszene NRW's durchaus behauptet hat.

 

Auch beim total verregneten Finale im Olfener Steversportpark gingen nochmals über 40 Hammerwerferinnen und Hammerwerfer an den Start und überzeugten dabei mit teilweise noch sehr beachtlichen Leistungen am Ende einer wirklich langen Saison.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die die Idee des NRW-Hammerwurf-Cups so toll unterstützen.

 

Endergebnis NRW-Hammerwurf-Cup_2017

Ergebnisliste NRW-Hammerwurf-Cup Olfen

Neuauflage der 5000 Meter

Mo, 02.10.2017 - 02:00

Am Abend des 29. 09. 2017 nutzten 37 Läuferinnen und Läufer in Dormagen-Straberg den Nachholtermin der 5000-m- Seniorenmeisterschaften des LVN. Bei Flutlicht und angenehmen Temperaturen fanden drei Zeitläufe statt.

 

Ältester Teilnehmer war der M75-Europameister im Marathon Siegfried Kalweit (Jg. 1942, TSV Viktoria Mülheim). Er lief auch auf der für ihn kurzen Strecke in 23:49,66 eine hervorragende Zeit.

[# Ergebnisliste der NR-5000-m-Meisterschaften]

Bei den offenen Nordrhein-Seniorenmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen am 15. 7. 2017 zwang ein Gewitter zum Abbruch der 5000-m-Läufe. Nach 10 Minuten ertönte der Abschlusspfiff im Frauenlauf. Für die Männer fiel der Lauf aus. Die Absage der Läufe traf auf volle Zustimmung. Verständlich war trotzdem die Enttäuschung. Sie bezog sich auch teilweise auf die vergebene Chance einer Qualifikation für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2018 in Mönchengladbach.

Der FC Straberg erklärte sich dankenswerterweise spontan bereit, die 5000-m-Meisterschaften im Anschluss an seine Veranstaltung  "Straberg meets Friends" durchzuführen. Das Waldstadion verfügt seit vier Jahren über vier Tartanbahnen und  Kunstrasen.

Die übrigen Läufe des Sportfestes bildeten den Abschluss einer Laufserie namens „Die verrückten Drei“. Sie begann am 21. Januar mit einem Crosslauf, gefolgt vom „Internationalen Volkslauf“ am 27. Mai und der Veranstaltung "Straberg meets Friends" am vergangenen Freitag. FC Straberg: „Neben dem Wettkampfgedanken soll dabei aber der Laufspaß in der schönen Umgebung des Walddorfes nicht zu kurz kommen.“ [#Quelle]

 

LVN-Jugendevent vor den letzten Kreisvergleichskämpfen

Fr, 29.09.2017 - 02:00

Das eigene Team stärken und Athleten anderer Kreise kennen lernen – das stand im Vordergrund des LVN-Jugendevents am Samstag, 23. September 2017.

Einen Tag vor den letzten Kreisvergleichskämpfen in Duisburg trafen sich die Athleten und Betreuer der Kreise Rhein-Lippe, Niederrhein-West, Köln/ Rhein-Erft und Kleve in der Sportschule Wedau.

Auf dem Programm stand dann zunächst ein ungewohntes Element für die Athleten: Mit Drachenbooten und Kajaks ging es auf die Wedauer Regattabahn. Unterstützt wurde der LVN hierbei vom Fachpersonal der Duisburger Kanuschule.

Am Abend stand dann das Treffen mit den Kampfrichtern auf dem Programm. Nach einem kleinen Quiz, bei dem Kampfrichter und Jugendliche in gemischten Teams ihr Wissen rund um die Leichtathletik und darüber hinaus zum besten geben konnten und der Siegerehrung mit Haribo-Pokalen für das erfolgreichste Team, ging es dann zum Grillbuffet über.

Nach der Stärkung und zurück in der Sportschule wurde dann noch für den nächsten Tag das nötige Fanmaterial gebastelt. Dabei wurden Banner gestaltet und Trommeln gebaut, um die Teamkameraden bei ihren Wettkämpfen am nächsten Tag anzufeuern. 

NRW-Hammerwurf-Cup in Dortmund

Mi, 27.09.2017 - 02:00

Eine Woche vor dem Finale zum NRW-Hammerwurf-Cup 2017 im Olfener Steversportpark  stand auf dem Ernst-Figgen-Wurfplatz in Dortmund der vorletzte Cup-Wettkampf auf dem Programm der NRW-Hammerwerferinnen und -werfer. Dass auch am Ende einer sehr langen Hammerwurfsaison, immer noch recht ansprechende Leistungen möglich sind, bewiesen die 26 nach Dortmund angereisten NRW-Nachwuchsakteure.

 

Immer noch in recht guter Verfassung präsentierte sich Michelle Döpke vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die bei den Juniorinnen der U23 mit 58,71 m den Tagessieg vor Sina-Mai Holthuijsen von Bayer Uerdingen (54,81 m für sich verbuchte.

Bei den Junioren in der U23 behauptete der Olfener Julian Brinkmann seine Führung in der Cupwertung als Tagessieger mit 50,76 m.

In der weiblichen U20 setzte sich die Uerdingerin Johanna Giersch mit ihrem Tagessieg an die Spitze der Cupwertung.  Mit 42,79 setzte sie sich klar gegen Annika Straub vom LAZ Soest durch, für die 37,09 m gemessen wurden.

Erstmals in dieser Saison gab es in der weiblichen U18 einen Doppelsieg für den SuS Olfen. Dabei kratzte Sherin Köller als Siegerin wieder einmal an der magischen 5-m-Marke und holte sich mit starken 49,15 m den Tagessieg vor Kira Schlierkamp, die mit 40,51 m auf den zweiten Platz kam.

Deutlich fiel auch der Tagessieg von Moritz Leiting bei der männlichen U18 aus. Der Schützling von Werner Niehaus vom LAZ Rhede hatte mit 55,90 m die Nase vorn. Zweiter wurde in dieser Klasse der Olfener Rik Amann, der nach seinem „Salto Nullo“  bei der Jugend DM mit 51,40 m wieder in die Spur zurückgekehrt  ist.

In den U16-Klassen stellte bei den Jungen Tom Pietzonka vom LAZ Rhede mit 39,80 m eine persönliche Bestleistung auf und Charlotte Denecke kam, trotz einer noch nicht ganz überwundenen Erkältung als Tagessiegerin auf gute 43,21 m.

Für die größte Weite des Tages sorgte am Sonntag auf dem Ernst-Figgen-Wurfplatz diesmal kein NRW-Werfer, sondern Sören Hilbig vom VfR Evesen. Der frischgebackene Deutsche-U16-Meister und Rekordhalter setzte das 4 kg schwere Wurfgewicht bei starken 73,58 m in den Rasen und deutete damit seine Klasse an.

DLV-Lauf-Symposium im Dezember

Di, 26.09.2017 - 02:00

Zum zweiten Mal veranstaltet der Deutsche Leichtathletik-Verband ein Lauf-Symposium. Dieses findet am 2./3. Dezember in Siegen statt und wird wie im vergangenen Jahr in die "Läufer-Gala" eingebunden.

Näheres zur Ausschreibung und Anmeldung finden Sie hier

Außerordentlicher Jugendtag in Duisburg

Mo, 25.09.2017 - 02:00

 

Parallel zur Strukturreform des Verbandes hatte sich die LVN-Jugend nach dem Beschluss des Verbandstages 2016 auf dem Weg gemacht, die Jugendordnung zu überarbeiten, an die Anforderungen der Regionsjugendarbeit anzupassen und die Struktur des LVN-Jugendausschusses den heutigen Bedarfen anzupassen.

Mit den Initiatoren der  „Jugendordnungsoffensive“ der LSB-Sportjugend wurde im letzten Jahr intensiv an einer Jugendordnung gearbeitet, die zum einen zeitgemäß ist und zum anderen den jungen ehrenamtlich Engagierten im Verbandgebiet eine Struktur gibt, die ein Arbeiten in den neuen Regionen vereinfacht.

Somit stand am Samstag in Duisburg eine komplett neue Jugendordnung zur Abstimmung, bei der letztendlich auch Wahlen einiger neuer Positionen anstanden.

 

Heiße Diskussion über die Doppelspitze in den Regionsjugenden

Kontrovers diskutiert wurde der Punkt der Doppelspitze in der Regionsjugend. Diese Idee der Doppelspitze wurde im März im Jugendbeirat präsentiert und bis zum Jugendtag diskutiert. Letztendlich entschieden die Delegierten des Jugendtages deutlich gegen die doppelte Führung in der Regionsjugend.

 

Neue Positionen im LVN-Jugendausschuss

Zukünftig wird sich der LVN Jugendausschuss anders zusammensetzen. Neu in dem Gremium sind ab dem 01.01.2018 die Jugendregionsvorsitzenden der vier Regionen. Zudem wird es neben der Jugendausschussvorsitzenden vier Positionen geben, die eine stellvertretende Funktion übernehmen können. Dazu gewählt worden ist in der Position „Fachwart sportliche Jugendarbeit“ Johannes Gathen aus Niederrhein-West und für die Position „Fachwart außersportliche Jugendarbeit“ Martin Boeken ebenfalls aus dem Kreis Niederrhein West. Ein offener Posten ist noch der „Fachwart Öffentlichkeitsarbeit“, für den der Jugendausschuss den Auftrag des Jugendtages erhielt, diese Position kommissarisch zu besetzen. Eine stellvertretende Funktion kann zudem von der hauptamtlichen Fachkraft Jugendarbeit wahrgenommen werden.

Mit zum neuen Jugendausschuss gehören darüber hinaus die beiden Jugendsprecher.

Die erste Sitzung des neuen Jugendausschusses wird dann nach den Jugendregionsversammlungen voraussichtlich im Februar 2018 stattfinden.

Hans Borgmann - erster Träger des Franz-Josef-Probst-Preises

Mo, 25.09.2017 - 02:00

Mit Hans Borgmann (Erkelenz) wurde auf dem außerordentlichen Verbandstag des LVN in Duisburg der erste Preisträger des Franz-Josef-Probst-Preises gekürt. Der LVN-Vizepräsident Robert Heil hielt die nachstehende Laudatio, in der die Hintergründe des Ehrenpreises und der erste Preisträger vorgestellt wurden:

 

Liebe Sportfreunde,

als Franz Josef Probst auf dem Verbandstag im vergangenen Jahr in Kevelaer nach 22 Jahren als LVN-Präsident und über 40 Jahren Vorstandsmitglied im LVN seinen Abschied nahm, hat das Präsidium - seinem Beispiel herausragenden ehrenamtlichen Engagements folgend - einen Ehrenamtspreis ins Leben gerufen, der in Würdigung und Anerkennung der besonderen Leistungen von Franz Josef Probst seinen Namen trägt.

 

Mit diesem Preis, so heißt es in der Ausschreibung, sollen Personen im LVN ausgezeichnet werden, die sich in außergewöhnlicher Art und Weise ehrenamtlich engagieren und sich um die Leichtathletik verdient gemacht haben. Die Verleihung ist nicht an bestimmte Funktionen oder sportliche Erfolge gebunden.

 

Vorschlagsberechtigt ist jedes Mitglied eines LVN-Vereins. Alle Vorschläge werden durch eine Jury geprüft.

So ist es bei dieser ersten Ausschreibung geschehen und die Jury hat aus den eingereichten Vorschlägen dem LVN-Präsidium das einstimmige Votum gegeben, den Franz–Josef-Probst-Preis 2017 zu verleihen an

Hans Borgmann.

 

1934 ist er in Bochum geboren, hat dort seine Schulzeit verbracht, seine Lehre als Werkzeugmacher absolviert und auch seine Frau kennengelernt , die er 1957 heiratete.

 

Hans Borgmann ist in der Nordrhein-Leichtathletik bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Und eben dies liegt an seiner Liebe und an seinem Einsatz in und für die Leichtathletik. Dabei war diese Liebe eher eine auf den zweiten Blick, denn sportlich hatte er zunächst völlig andere Wurzeln. Von 1947 – 1957 war er in zwei anderen Elementen, dem Wasser und der Luft, als Schwimmer und Segelflieger aktiv. Danach verlieren sich die sportlichen Spuren zunächst.

 

Und das hatte wohl seine Gründe, denn anderes stand zunächst im Vordergrund. Das junge Ehepaar Borgmann bekam zwischen 1957 und 1963 drei Kinder und übersiedelte 1964 nach Erkelenz. Und dort, 1967, kam Hans Borgmann mit dem Deutschen Sportabzeichen in Kontakt. Es wurde eine sportliche Liebe für’s Leben, nicht allein, dass er es selbst bislang 41 Mal absolvierte. Er begeisterte in seiner ihm eigenen Art auch andere für den Sport und das Sportabzeichen, so dass die Technikerkrankenkasse ihn 1992 mit einer besonderen Anerkennungs- und Dankesurkunde bedachte.

 

Und im Verein, dem TV Erkelenz, ging es los, wie bei vielen Eltern:
die Kinder begleiten, mithelfen - und wenn man dann als engagiert und zuverlässig erkannt wird, dann kommen die Rufe nach Amtsübernahme.

1974 machte Hans Borgmann seine Kampfrichterprüfung und war von da an regelmäßig im Einsatz bei Vereinssportfesten, Kreismeisterschaften, Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften. Und dabei machte er die typische Laufbahn eines kompetenten und engagierten Kampfrichters: Einsätze im Kampfgericht, Obmann, Schiedsrichter. Immer ruhig, zuverlässig und sachkundig.

 

Den nachhaltigsten Eindruck bei all diesen Einsätzen hinterließ bei ihm die UNIVERSIADE 1989 in Duisburg. Aber auch der erste und einzige Länderkampf zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR ein Jahr zuvor in Düsseldorf – übrigens an einem Sonntag und Montag ausgetragen – war ein besonderes Erlebnis für Hans Borgmann.

Dass er so nebenbei ab 1980 seine eigene sportliche Laufbahn als aktiver Senioren-Leichtathlet bis hin zu den Senioren-Weltmeisterschaften betrieb, ist Insidern bekannt, der breiten Öffentlichkeit jedoch eher verborgen geblieben. Die Fachleute aber wissen, dass Hans Borgmann dabei einige Titel und zahlreiche gute Platzierungen sammeln konnte. Es gehört zu seinem Naturell, dass er sein Wissen und sein Engagement nicht nur auf seine Person konzentrierte.

1974 übernahm er im TV Erkelenz die Abteilungsleitung für die Leichtathletik, ein Amt, das er bis 1990 bekleidete. Schon im Jahr 1978 schloss er die Ausbildung als B-Trainer der Leichtathletik erfolgreich ab.

Hans Borgmann organisierte die Sportfeste des TV Erkelenz, auch die Landesmeisterschaften, die nach der Modernisierung des Erkelenzer Stadions wieder möglich waren.

 

Er wurde Kampfrichterobmann und Wettkampfwart im Leichtathletik-Kreis Heinsberg und führte als Kampfrichterlehrwart zahlreiche junge Menschen über Grundausausbildungen an die Kampfrichterei heran.
Seit 2002 bis heute ist er Sportwart im VSV Grenzland.

Von seinem besonderen Engagement für den Seniorensport zeugt auch die Übernahme der Seniorenstatistik im LVN, eine Aufgabe, die er von 1990 bis 2014 wahrnahm. Ein einsamer Job im stillen Kämmerlein, so ganz weg vom Trubel des Sportplatzes.

 

Aber genau das zeigt das ganz besondere, das vielfältige Engagement von Hans Borgmann wie auch die Tatsache, dass er bis heute bei jeder Schulveranstaltung als Kampfrichter zur Verfügung steht. Dies ist für ihn eine Ehrensache.

 

All das beweist, dass es richtig ist, wenn er jetzt aus der Hand des LVN-Präsidenten Dr. Peter Wastl und des LVN-Ehrenpräsidenten Franz Josef Probst als erster Preisträger den Franz-Josef-Probst-Preis 2017 verliehen bekommt:

 

Vielen, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch, Hans Borgmann!

Abschied eines Steuermanns – Paul-Heinz Wellmann geht in den Ruhestand

Mo, 25.09.2017 - 02:00

23 Jahre war er in der Geschäftsstelle der TSV-Leichtathleten Vordenker, Strippenzieher und Chef-Kümmerer. Damit ist nun Schluss: Paul Heinz Wellmann geht am Monatsende in den Ruhestand. Den letzten Arbeitstag hat er bereits hinter sich. Am 14. September räumte der 65-Jährige sein Büro in der Leverkusener Leichtathletik-Kommandozentrale und ist fortan bemüht, seinem Alltag eine neue Struktur zu verleihen.

 

Paul Heinz Wellmann nicht mehr in der Fritz-Jacobi-Halle anzutreffen – daran wird sich so mancher erst noch gewöhnen müssen. Seit 1974 hat der ebenso vielseitige wie bodenständige Fachmann das leichtathletische Geschehen in Leverkusen maßgeblich mitgeprägt, zunächst als Weltklasse-Mittelstreckler, dann als Trainer und schließlich als hauptamtlicher Geschäftsführer. „Ich werde mich beruflich verändern und freue mich auf die neue Herausforderung: Ich wechsle in das Unternehmen Ruhestand“, scherzte er an seinem letzten Arbeitstag.

 

Nach 41 Jahren immer noch präsent: sein Olympia-Bronze 1976 in Montreal (Kanada). In einem ganz auf Taktik abgestellten Rennen nutzte der Schützling von Gerd Osenberg im 1.500-Meter-Finale eine sich innen auftuende Lücke und preschte mit einem fulminanten Endspurt in 3:39,33 Minuten dicht an Olympia-Sieger John Walker (Neuseeland; 3:39,17 min) und Ivo van Damme (Belgien; 3:39,27 min) heran. „Aber es gab auch andere Events, die mir viel bedeuten“, blickt der 65-Jährige zurück und nennt unter anderem die Deutschen Meisterschaften im Jahre 1973, wo er – noch im Trikot des heimatlichen TV Haiger - sowohl über 800 als auch über 1.500 Meter die Titel holte.

Vom Aktiven zum Trainer

„Unvergessen ist mein erster 800-Meter-Lauf unter zwei Minuten als B-Jugendlicher, das war ganz aufregend“, erinnert sich Paul Heinz Wellmann, den 1977 zwei Achillessehnen-Operationen sportlich zurückwarfen. Noch vor dem Karriereende begann der gelernte Schlosser hauptamtlich als Trainer zu arbeiten. Zwei von vielen Vorzeige-Schützlingen: Steffen Brand, 1992 Olympia-Fünfter und 1996 Olympia-Sechster über 3.000 Meter Hindernis sowie Sonja Oberem, im Marathon 1996 Olympia-Achte, 1997 WM-Siebte, 1999 WM-Sechste und 2001 WM-Fünfte.

 

1994 übernahm er zusätzlich das Amt des Geschäftsführers der TSV-Leichtathletikabteilung. Stete Grundlagen seines Handelns: Loyalität und soziales Verantwortungsbewusstsein. Der Experte für Mittel- und Langstrecken mutierte zum Allrounder, achtete stets darauf, dass der Verein auf breiter Front den Nährboden für sportliche Höchstleistungen bieten konnte. „Wir sind einer der wenigen Vereine, die die komplette Leichtathletik abdecken, vom Sprint bis zum Mehrkampf“, erklärt Paul Heinz Wellmann die Philosophie des TSV Bayer 04.

Wechsel stand nie zur Debatte

Ganzer Stolz: die Fritz-Jacobi-Sportanlage in Manfort, ein Schmuckkästchen. „Wir sind Eigentümer der Anlage, wir haben Hausrecht. Hier wird kein Fußball gespielt. Neben unseren Aktivitäten findet hier allenfalls Schulsport statt, der durch unser Internat geregelt wird“, sagt Paul Heinz Wellmann. „Am frühen Morgen und bis in die Nacht hinein kann hier Leichtathletik betrieben werden.“ Schmerzlich: Das Aus des internationalen Bayer-Meetings, das hier bis 2009 15 Auflagen erlebte.

Möglichkeiten wegzugehen boten sich mehrfach, doch ein Wechsel stand nie zur Debatte. „Man hat mir beim TSV immer genügend Perspektiven geboten“, bekennt Paul Heinz Wellmann, der sich nun aber komplett aus dem operativen Geschäft zurückziehen will. „Ich werde mit der Leichtathletik erst einmal komplett abschließen“, so sein Vorsatz. „Man wird dann sehen, was nach ein, zwei oder drei Jahren passiert, ob ich noch einmal Lust habe irgendwo ein bisschen als Trainer zu arbeiten, vielleicht im Nachwuchsbereich. Aber mit Sicherheit nicht im Funktionärsbereich.“

Lichtblick und Hoffnungsschimmer: „Als Zuschauer bin ich natürlich weiterhin dabei, so auch im nächsten Jahr bei den Europameisterschaften in Berlin.“

 

Der Leichtathletik-Verband Nordrhein, bei dem er bis zum nächsten Wahlverbandstag 2019 Mitglied im Rechtsausschuss ist, verabschiedete den Vollblutleichtathleten auf seinem außerordentlichen Verbandstag mit einer ausführlichen Würdigung und ein paar Golfbällen für seine sportliche „Rentnerlaufbahn“, mit stehenden Ovationen der Delegierten.

 

Einen sehr persönlichen Rückblick auf seine Zeit in der Leichtathletik gab Paul-Heinz Wellmann in einem Interview mit Harald Koken, das Sie hier hören können.

 

Stellenausschreibung Regions-Geschäftsführer

So, 24.09.2017 - 02:00

Auf dem außerordentlichen Verbandstag am 23. September in Duisburg haben die Delegierte mit großer Mehrheit die Strukturreform verabschiedet und die Zusammenlegung der bisherigen 14 Kreise zu vier Regionen beschlossen.

 

Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit in den neuen Regionen sucht der Leichtathletik-Verband Nordrhein für jede Region einen Geschäftsführer mit bezahlter Anstellung.

 

Die Stellenausschreibung finden Sie hier