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Aktualisiert: vor 1 Stunde 49 Minuten

RUHR GAMES 2017: MELDESCHLUSS WIRD BIS ZUM 5. JUNI VERLÄNGERT

Fr, 26.05.2017 - 02:00
Wichtige Information für die Ruhr Games am 16. Juni 2017 in Hagen: Der Meldeschluss wird bis Montag, 5. Juni 2017 verlängert.  

Es können auch Leistungen von Athletinnen und Athleten (U16) aus der Freiluftsaison 2016 gemeldet werden, wenn die Mindestleitungen erfüllt wurden.

 

Die Ausschreibung und weitere Informationen und Höhepunkte rund um die Ruhr Games 2017 finden Sie im rechten Seitenbereich über die zwei Links:

Ausschreibung Leichtathletik Ruhr Games 2017

Weitere Informationen zu den Ruhr Games 2017

NRW-Hammerwurf-Cup in Münster

Di, 23.05.2017 - 02:00

Im strömenden Regen wurde am 19. Mai der zweite Wettbewerb des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups 2017 auf dem Gelände der WWU in Münster ausgetragen. Trotz der widrigen Witterungsbedingungen hatten sich im Rahmen der diesjährigen Münsterlandmeisterschaften über 20 Hammerwerferinnen und Hammerwerfer nicht davon abhalten lassen, am Horstmarer Landweg in den Ring zu steigen und weitere Weitenpunkte in der Cupwertung zu sammeln.

 

Zwei klasse Wettkämpfe legte dabei Tom Brack vom SC Preußen Münster auf seiner Heimanlage hin. Im ersten Wettbewerb der männlichen Jugend U 20 steigerte er  seine persönliche Bestmarke auf starke 58,94 m und schob sich damit gleich in die aktuelle deutsche Top 10 dieser Klasse. Direkt im Anschluss zeigte Tom dann, dass er auch mit dem 7,26 kg schweren Männerhammer keinerlei Schwierigkeiten hat. Starke 53,21 m bedeuteten für ihn neben einer weiteren persönlichen Bestleistung den Sieg in der Männerklasse vor dem Olfener Julian Brinkmann, der direkt von der Arbeit kommend, mit 50,72 m Zweiter wurde.

 

In den weiblichen Klassen überzeugte vor allem Sherin Köller vom SuS Olfen. Die Olfenerin hat bereits das DM Ticket für Ulm in der U 18 gelöst und versuchte sich in Münster dann mit dem 4 kg schweren Wurfgerät in der weiblichen U 20. Trotz des Starkregens überzeugte die 17-jährige Olfenerin mit tollen 40,19 m als Siegerin in diesem Wettbewerb. Bei besseren Bedingungen kann man ihr auch in dieser Klasse durchaus die DM-Quali, die bei 42 m liegt, zutrauen. Zweite wurde hier die Soesterin Annika Straub, deren Bestmarke an diesem Regentag bei 37,16 m lag.

Ihren ersten Cuperfolg konnte in Münster Kira Schlierkamp vom SuS Olfen verbuchen. Sie gewann in der weiblichen U 18 mit 39,76 m vor Natalie Roller vom TSV Bayer Leverkusen, für die 38,50 m notiert wurden.

In den U 16-Klassen überzeugten die Nachwuchswerfer/-innen von Bayer Uerdingen. So übertraf Luca Overmeyer in der M 14 mit 43,07 m deutlich die 40-m-Marke und die noch 13-jährige Nele Frisch sicherte sich in der W 14 mit 33,31 m den Tagessieg.

Erfolgreicher Einsatz der Jung-Kampfrichter

Mo, 22.05.2017 - 02:00

Nach der erfolgreichen Jung-Kampfrichterausbildung im März standen bei den LVN-Blockmeisterschaften in Aachen insg. 4 der Teilnehmer als Kampfrichter auf dem Platz.

Im Weitsprung-Kampfgericht hatten sie die Möglichkeit die verschiedenen Positionen auch aktiv zu besetzen und so zu einem reibungslosen Ablauf beizutragen. 

Wir freuen uns über den erfolgreichen Einsatz der Jung-Kampfrichter und hoffen sie auch weiterhin bei vielen Wettkämpfen aktiv in der Kampfrichterrolle zu sehen.

Jochen-Appenrodt-Pokal - Vorrunde des Bergischen Kreises

Mo, 22.05.2017 - 02:00

Die Vorrunde zum Jochen-Appenrodt-Pokal fand auch in diesem Jahr im Kreis Bergisches Land großen Zuspruch. Am ersten Maiwochenende trafen sich neun angereiste  Mannschaften und somit 90 Kinder aus dem Bergischen Kreis (2x TSV Bayer Leverkusen, 2x SG Langenfeld und 2x TV Ratingen sowie je 1x Haaner TV, PSV Wuppertal und der Solinger LC) im Ratinger Stadion, wo die Leichtathletikabteilung des TV Ratingen, die bereits seid 2010 diese Veranstaltung ausrichtet, mit ihren Helfern und den Kampfrichtern durch die einzelnen Stationen führten.

Es standen 5 Disziplinen auf dem Programm: 40m Hindernisstaffel, Stabweitsprung, Tennisring-Weitwurf, Weitsprung mit Höhenorientierung sowie der Stadioncrosslauf über 1,2km und alle hatten ein Ziel vor Augen - die Qualifizierung für das Finale auf Nordrheinebene im September.

Zu Beginn starteten alle angereisten Mannschaften mit der Pendelstaffel, bevor es in 3er Gruppen im Wechsel weiter von Disziplin zu Disziplin ging. Vor der letzten Disziplin war absehbar, dass der Tagessieg nach 4 Stunden über die abschließende Stadioncrossrunde zwischen den Ratinger Team Löwen und dem Team Leverkusen 1 entschieden wird. Leverkusen hatte in einem engen Rennen mit etwas über 1sek. Vorsprung das bessere Ende für sich und durfte sich somit über Finaleinzug freuen.

Es wurde angefeuert, aufgemuntert, getröstet und mitgefühlt, als Verletzungen und Nervosität Einzug hielten. Tolle Leistungen, darunter auch einige Bestleistungen, und den Kindern gutgesonnene Kampfrichter trugen zu der guten Stimmung bei allen Mannschaften und Begleitern bei.

Abgesehen von Punkten und Platzierungen bleibt vor allem eins in den Köpfen der jungen Athleten hängen; die große Spannung und die tolle Atmosphäre im Stadion, die sehr gute Stimmung und der Teamgeist innerhalb der Mannschaften.

Alexandra Schwartze Deutsche W50-Meisterin über 10000m

Mo, 15.05.2017 - 02:00

 

Vier Seniorinnen und Senioren des LVN nahmen an den Deutschen Meisterschaften über 10000 Meter am 13. Mai 2017 in Bautzen teil.  Sie belegten zwei erste Plätze, einen zweiten und einen vierten Platz. [#Ergebnisliste]

 

Ergebnisse (LVN)

Platz 1 und Deutsche W50-Meisterin: Schwartze Alexandra 1963 NO OSC Waldniel 40:47,65 1,5, Min

Platz 1 und Deutscher W35-Meister: Kruck Karsten 1978 NO ASV Duisburg 32:49,89

Platz 2 und Deutscher M65-Vizemeister: Lorbach Heinz 1950 NO TuS Köln rrh. 40:22,61

Platz 4 in W65:  347 Stelkens Angela 1950 NO TSV Viktoria Mülheim 54:00,74

 

Alexandra Schwartze demonstrierte ihr Stärke bereits mit ihrem 5000m-Sieg in 19:40,23  bei den NRW-Meisterschaften in Neuss (siehe Foto) am 29. April.  Das Ergebnis 40:47,65 über 10000 Meter bestätigte neben ihrem guten Lauftempo auch ihre Ausdauer auf der langen Strecke.

Schwartze gehört zum OSC Waldniel, den Dr. Ernst von Aaken († 2. April 1984) im Jahr 1953 gründete und mit seinen Trainingsideen und der Förderung des Seniorinnenlaufsports, insbesondere auch für Frauen, prägte. Von Aaken  war Entwickler des sogenannten Waldnieler Ausdauertrainings. Er  gehörte zu den Gründern der Interessengemeinschaft älterer Langstreckenläufer im Jahr 1968, die entscheidend dazu beitrug, die Seniorenleichtathletik in Deutschland zu etablieren [#Geschichte der WMA..].

 

Karsten Kruck gewann sein Rennen in der Altersklasse M35 souverän. Schneller war wohl Andreas Straßner von ART Düsseldorf, vom Alter her ebenfalls zu M35 gehörig. Straßner ließ es sich nicht nehmen, in der Hauptklasse zu starten und erkämpfte sich in 29:44,30 den 11. Platz. 

Heinz Lorbach konzentrierte sich auf die DM in Bautzen und ließ die NRW-Langstreckenmeisterschaften aus. Mit Erfolg, wie seine Silbermedaille belegt.

 

Für Werner Beecker (M85) war die Fahrt nach Bautzen zu aufwendig. Nahe seines Wohnortes Haan war er erst am 10. Mai in Ratingen deutsche M85-Bestleistung über 10000m in 52:27,15 gelaufen. Diese Zeit wurde in Bautzen in seiner Altersklasse nicht annähernd erreicht. 

Jetzt voten für das LVN Motiv!

Mo, 15.05.2017 - 02:00

Die beliebtesten Motive der Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ werden ab dem 12. Juni 2017 im Sportministerium ausgestellt. Die mehrwöchige Bildergalerie wird von dem LSB Präsidenten Walter Schneeloch und der Sportministerin Christina Kampmann feierlich eröffnet.

Welche Bilder dort zu sehen sein werden, entscheiden Sie!

Das gewählte Lieblingsmotiv wird zudem im Haus des Sports in Duisburg gezeigt. 

Stimmen Sie jetzt ab für unser Hammerwurf-Motiv unter folgendem Link:  http://go.lsb.nrw/votingkampagne 

Aktuelle Informationen zur Leichtathletik-EM in Berlin 2018

Do, 11.05.2017 - 02:00

Lieber Leichtathletikfan,

alles neu macht der Mai. Nicht nur eine alte Volksweisheit – sondern Programm auch für unsere Webseite.

 

Mehr Angebote, ein neuer Star 2018 sowie die weiterhin laufende Bewerbungsphase zum großen Volunteer-Programm rund um die Leichtathletik-EM Berlin 2018 lohnen immer einen Besuch unserer Homepage. In der neuen Service- und Buchungsstrecke „Ticket + Hotel“ sind ab sofort für alle Ticket-Kategorien, auch Dauerkarten, passende und attraktive Hotel-Pakete in einem Schwung gleich mit zu buchen. Das spart Zeit und Geld!

 

Ticket & Hotel 

Schlafe in einem von über 25 Partnerhotels

Das müde Haupt muss nach einem spannenden Leichtathletik-Tag im Olympiastadion ja irgendwo weich gebettet werden – für auswärtige Berlin-Gäste der kommenden Leichtathletik-Europameisterschaften bieten wir deshalb ab sofort einen umfangreichen Buchungsservice für Ticket & Hotel-Pakete an! 

Ob für nur eine einzelne Übernachtung in Kombination mit einer Eintrittskarte für eine bestimmte Session, oder gleich eine komplette Wochen-Buchung inklusive Dauerkarte – die Variationsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Auch Zusatznächte und Verlängerungen sind buchbar – und das bei einer Auswahl aus über 25 Hotels. Angebote checken lohnt sich also!

Hier geht es zu unserem Ticket & Hotel-Angebot

 

Neuer Star 2018: Christina Schwanitz

Ihr Ziel in Berlin: die goldene Drei

Christina Schwanitz macht Pause – Babypause! Jetzt rückt für die Kugelstoß-Weltmeisterin zunächst die Familie in den Mittelpunkt: „Bisher habe ich mich auf den Leistungssport konzentriert, das wird sich nun ändern.“ Aber eines steht fest: Die 31-Jährige wird wieder in den Ring zurückkehren. Noch nicht bei der Weltmeisterschaft im August in London (Großbritannien) – denn die Titelverteidigung kommt zu früh, da der Geburtstermin im Juli liegt. Danach aber plant sie ihr Comeback und hat ein klares Ziel im Auge: „Bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin würde ich gern wieder im Ring stehen.“ Die EM an der Spree treibt sie an! Es habe ihr auch „die Entscheidung leichter gemacht, länger Sport zu treiben“. Christina erweitert unseren Reigen der STARS 2018. 

Übrigens: Was sie sportlich 2018 erreichen, was sie vollbringen will, steht für die Sportsoldatin, die im vergangenen Jahr ihre Biographie „Es ist doch nur Kugelstoßen…“ herausgebracht hat, außer Frage. Das Berliner Olympiastadion würde sie am 8. August 2018 dann zufrieden verlassen, „wenn die goldene Drei steht“. Damit meint sie nichts anderes als ihren Titel-Hattrick auf Europas Bühne!


Zum Stars 2018-Profil von Christina Schwanitz
Zum Video mit Christina Schwanitz
Zum Kurz-Portrait

 

Volunteer Berlin 2018

Werde Teil einer besonderen Gemeinschaft
Erlebe hautnah Athleten und Ereignisse eines Großevents, lebe Deine Begeisterung für den Sport und Freude am Austausch mit Menschen – werde Volunteer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften Berlin 2018! Wer dabei sein möchte, kann sich derzeit – und noch bis 30. Juni 2017 – registrieren. Dafür gilt es, einfach nur Interessen, Fähigkeiten und Wünsche in einem ausführlichen Profil zu hinterlegen. Insgesamt werden mehr als 2000 Volunteers gesucht. Die Einsatz- und Fachbereiche reichen von Transport- und Fahrdiensten über Besucherservice, Hotelorganisation, Akkreditierung und Sporttechnik bis hin zu Medien und Protokoll. Darüber könnt ihr euch hier ausführlich informieren.

Nach Ende der ersten Bewerbungsphase finden bis Oktober persönliche Interviews statt. Bis Jahresende wird dann entschieden, wer dabei sein wird. Übrigens gibt es nur eine Grundvoraussetzung für die Bewerbung: Volunteers müssen vor ihrem ersten Einsatz 18 Jahre alt sein. Wer sich sicher ist, dabei sein zu wollen – hier geht es ohne Umwege zur Registrierung.

Hier geht es zur Volunteer-Anmeldung

NRW-Hammerwurf-Cup startet in Leichlingen

Di, 09.05.2017 - 02:00

Mit 30 Teilnehmern wurde am Sonntag in der Leichlinger Balker Aue der diesjährige NRW-Hammerwurf-Cup gestartet. Tolles Wetter war mitentscheidend dafür, dass gleich reihenweise neue Jahresbestleistungen aufgestellt wurden.

 

Michelle Döpke erstmals über 60m

Einen starken Wettbewerb lieferten sich die Werferinnen in der U 23. Hier übertraf Michelle Döpke vom TSV Bayer 04 Leverkusen erstmals in dieser Saison die 60m Marke und siegte mit 60,21m vor Sina-Mai Holthuijsen (Bayer Uerdingen), die auf 58,82m kam und Ionna Voikololari (Leichlinger TV) mit 48,76m.

Gleich vier Werfer der männlichen U 20 blieben deutlich über der DM Norm für die Titelkämpfe in Ulm. In diesem Wettbewerb wurde Lokalmatador Marc Okun seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 61,11m vor Julian Brodkorb vom LC Attendorn (57,86m) und Till Brockmann von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, der seine Jahresbestmarke auf 53,75m steigerte.

 

Eine tolle Vorstellung bot auch Moritz Leiting vom LAZ Rhede in der männlichen Jugend U 18, als er mit der neuen persönlichen Bestmarke von 56,29m deutlich die Norm für Ulm übertraf und den Olfener Rik Amann, der gute 50,40m weit warf, auf Platz 2 verwies.

In der weiblichen Jugend U 18 übertrafen ebenfalls zwei Werferinnen die DM-Norm deutlich. In diesem Wettbewerb wurde Johanna Giersch von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 53,95m an die Spitze der diesjährigen Cupwertung vor den persönliche Bestleistung werfenden Sherin Köller (48,57m) und Kira Schlierkamp (42,66m) vom SuS Olfen.

 

Über der DM Norm landete auch in der männlichen U 23 der 7,26kg schwere Hammer. Hier holte sich Julian Brinkmann vom SuS Olfen mit 50,92m den Tagessieg vor seinem Teamgefährten Jannis Gutschera.

Gute Ergebnisse wurden auch in den jüngsten Wertungsklassen verzeichnet. So übertrafen Charlotte Denecke in der W 15 mit 41,66m ebenso die 40m-Marke, wie auch ihr Vereinskollege Luca Overmeyer als Sieger der M 14 mit 42,34m. Ebenfalls von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen kam die Siegerin der W 14. Die noch in der W 13 startberechtigte Nele Frisch überraschte mit starken 37,23m.

 

Fortgesetzt wird der NRW Hammerwurf-Cup 2017 am 19. Mai in Münster, wo im Rahmen der diesjährigen Münsterlandmeisterschaften auf dem Uni-Sportgelände am Horstmarer Landweg die Weitenjagd ihre Fortsetzung erfährt.

Start in die Sprungaison: "Tag der Überflieger" in Essen

Di, 09.05.2017 - 02:00

Ein ungewöhnliches Veranstaltungsformat hat der TLV Germania Überruhr beim "Tag der Überflieger" gewählt, Spitzensport, Nachwuchswettkämpfe, Qualifikation in der Kinderleichtathletik für den Jochen-Appenrodt-Pokal sowie die Kooperation mit einer anderen Sportart. Ein ebenso sportorientiertes wie publikumsorientiertes Programm. Grund genug für Kai Peters, die Veranstaltung näher vorzustellen.

 

Ein neues Meeting im LVN hat der TLV Germania Überruhr in Essen. Auf der Bezirkssportanlage Überruhr fanden Kinderleichtathletik, der Deutschland Hochsprung-Cup sowie als Hauptprogramm Weit- und Hochsprungwettbewerbe statt. Kooperiert wurde zugleich mit dem örtlichen Fußballverein, der sich mit Jugendspielen präsentierte. Im Laufe des Tages waren weit über 1000 Schaulustige zur Premiere zu Gast, die sich sowohl für den Spitzensport der Leichtathleik als auch für die Angebote im Rahmenprogramm interessierten. Die Schirmherrschaft hatte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen übernommen. Bei der offiziellen Eröffnung um 11.30 Uhr zeigte er sich erfreut über das neue Event in Essen und der Zusammenarbeit verschiedener Sportarten, um ein sportliches Stadtteilfest zu schaffen. Das tolle Wetter an dem Tag und gute Leistungen der Athletinnen/ Athleten sorgten für hervorragende Stimmung.

Am Morgen starteten die ersten leichtathletischen Wettbewerbe mit der Auftaktveranstaltung zum Bunert Kids‘ Cup 2017 für die Altersklasse U8.  Der MTG Horst Essen sammelte die wenigsten Punkte und gewann damit entsprechend der Kinderleichtathletikregeln. Für die U12 ging es um die Teilnahme am Landesfinale um den Jochen-Appenrodt-Pokal im September. Mit ihrem Sieg dürfen nun die Haie der MTG Horst Essen für den großen Wettkampf in Haan planen.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen des Nachwuchsspitzensports. Die ersten Siege auf der Hochsprungmatte gingen in der weiblichen Jugend U18 mit 1,66m an Emma Bol von der LG Olympia Dortmund und in der männlichen Jugend U18 mit 1,95m an Florian Hornig von der TSG Dülmen. Zeitgleich im Weitsprung konnten sich in der M15 Patrick Hausmann von mettmann-sport mit 6,25m, in der MJ U18 Maximilian March vom Team Voreifel mit 6,41m und in der MJ U20 Joshua Bilstein vom LT DSHS Köln mit 5,87m durchsetzen. Einen sehr guten zweiten Platz erreichte Lennart Jahn vom ausrichtenden TLV Germania Überruhr mit 6,07m in der MJ U18.

Auf den Hochsprunganlagen 2 und 3 sprang der Nachwuchs um den Sieg im Deutschen Hochsprung-Cup. Bei dieser Talentsichtungsmaßnahme des Deutschen Leichtathletik-Verbandes müssen alle Athletinnen und Athleten ungewohnter Weise von beiden Seiten anlaufen und haben jeweils nur zwei Versuche pro Seite. Die Sieger werden dann durch Addition ermittelt. Erfolgreichster Nachwuchsspringer war Timon Streit von der SG Essen-Schönebeck mit insgesamt 3,27m, während sich bei den Mädchen Julia Fichte von der LG Elsey-Fichte-Kabel mit 3,04m durchsetzen konnte.

Anschließend standen dann die hochspringenden Frauen im Mittelpunkt des Zuschauerinteresses. Den Wettbewerb der Frauen konnte Viktoria Gottlieb vom TV Wattenscheid denkbar knapp und höhengleich mit Hanne van Hessche aus Belgien mit 1,78m für sich entscheiden. Für das größte Highlight sorgte allerdings die U20-Springerin Lea Halmans vom SV Sonsbeck, die mit 1,76m erfolgreich in die Saison einstieg und dreimal nur hauchdünn an der Qualifikation für die U20 Europameisterschaften scheiterte.

Am frühen Nachmittag war es dann endlich Zeit für den Hauptwettbewerb von Männern und männlicher Jugend U20. Mit ungewöhnlicher aber erfolgreicher Technik konnte der Bronzemedaillengewinner der letztjährigen Afrikameisterschaften Fernand Djoumessi aus Kamerun diesen Wettbewerb mit übersprungenen 2,14m für sich entscheiden. Der Niederländer Dion van Kessel sprang mit 2,10m zu neuer persönlicher Bestleistung und auf Rang 2, während Torsten Sanders vom TSV Bayer 04 Leverkusen nach langen Verletzungssorgen mit 2,06m Platz 3 erreichte. Die beste Leistung des Tages geht allerdings auf das Konto von Lucas Mihota vom SB DJK Rosenheim, der in der U20 2,15m locker überfloppte und damit bereits zu diesem frühen Saisonzeitpunkt für die U20-Europameisterschaften in Grosseto planen kann. Trotz leichter Verletzungsprobleme ließ sich natürlich auch Lokalmatador Remo Cagliesi vom TLV Germania Überruhr die Teilnahme am eigenen Event nicht nehmen. Für ihn standen am Ende 2,03m und Platz 2 ebenso auf dem Papier wie Erkenntnisse, woran in den nächsten Wochen gearbeitet werden sollte. Über Platz 3 und 1,99m freute sich Jakob Kolodziej vom TSV Viktoria Mülheim, der allerdings seit einiger Zeit gemeinsam mit Remo trainiert.

Rekorde, WM-Qualis und beste Stimmung beim Düsseldorf-Marathon 2017

Di, 09.05.2017 - 02:00

Auch zur 15. Auflage des Düsseldorfer Marathon erwies sich die Landeshauptstadt wieder als gutes Pflaster für Marathonläufer. Zwar liefen die knapp 16.000 Teilnehmer in diesem Jahr unter schwierigen Wetterbedingungen mit kräftigen Windböen, konnten sich aber auf die tolle Atmosphäre der vielen Zuschauer und 33 Musik-Points an der Strecke sicher sein, die für beste Stimmung und moralische Unterstützung sorgten. Der Wetterdienst hatte für eine Stunde nach Startschuss kräftige Winde angekündigt, und der kam dann auch pünktlich. Einige Athleten gaben auf, andere überzeugten mit mentaler Stärke, für andere lief es hingegen richtig gut.

Das Rennen gewann der 19-jährige Youngster Robert Chemonges aus Uganda mit einer persönlichen Bestzeit von 2:10:32 Stunden. Schnellste Frau war Doroteia Alves Peixoto (Portugal), die mit 2:32:00 Stunden ihre persönliche Bestzeit gleich um gut vier Minuten verbesserte. Beide knackten damit die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft im August in London. Einen neuen nationalen Rekord stellte die Paraguayanerin Carmen Patricis Martinez-Aguilar mit 2:35:17 Stunden auf und knackte somit auch die WM-Norm. Raphael Igrisianu knackte zwar keine WM-Norm, dafür aber einen Guinnes Rook of Record. Der Mann aus Siegen hatte sich in den Kopf gesetzt, den kompletten Marathon mit einem Basketball dribbelnd in weniger als 3:04:15 Stunden zu absolvieren. Igrisianu schaffte das mit Bravour. Nach 3:00:25 Stunden war er im Ziel und pulverisierte die alte Bestmarke des Esten Marti Merdar. 

Die zweite Hälfte wurde zur ganz besonderen Herausforderung


Für große Spannung sorgten diesmal die beiden deutschen Topläufer Marcin Blazinski (LG Farbtex Nordschwarzwald) und Julian Flügel (ART Düsseldorf). Bis zur Halbmarathonmarke lief es für die beiden nach Plan, doch in der zweiten Hälfte verloren sie Zeit, was zu einem großen Teil sicher auch am Wind lag. „In der zweiten Hälfte war es schwierig, das Tempo zu halten. Davor war alles okay“, sagte der aus Polen stammende Marcin Blazinski, der die erste Hälfte in 66:44 Minuten absolviert hatte und eigentlich seine persönliche Bestzeit von 2:14:45 angreifen wollte. Am Ende musste er sich zwar mit 2:17:10 Stunden zufriedengeben, dafür war es aber eine deutsche Jahresbestzeit und Platz fünf für den 28-jährigen, der sich am Rhein zurückmeldete. Für Blazinski, der seit Oktober 2011 die deutsche Statsangehörigkeit besitzt, war es bereits der vierte Start in Düsseldorf. Als mittelfristiges Ziel her er sich gesetzt, für Deutschland an den Start zu gehen. Geführt von Tempomachern hatte Julian Flügel die erste Hälfte in 68:58 Minuten absolviert. „Mir war dann schon klar, dass ich bei diesem Wind keine Zeit unter 2:18 Stunden erreichen würde. Zudem hatte ich schon nach rund 10 Kilometern gemerkt, dass es nicht so richtig rollt“, erzählt Julian Flügel und fügt hinzu: „Aber nach 34 Kilometern habe ich dann irgendwie die zweite Luft bekommen“. Und somit lief er nach 2:19:24 Stunden ins Ziel. Julian Flügel wird nach einer Pause ein paar Bahnrennen laufen und sich dann langfristig auf einen Herbst-Marathon vorbereiten. Richtig gut lief es aus Sicht von Neureddine Mansouri. Der Athlet des TuS Köln rrh. absolvierte seinen ersten Marathon in 2:25:07 Stunden und lief damit in Düsseldorf auf Platz 7 ein. Gut Lachen hatte auch der Düsseldorfer Nikki Johnstone vom ART Düsseldorf. Er lief an dem Tag Bestzeit. Mit 2:31:23 Stunden gehört er mit zur TOP-10 der Zieleinläufer. Dort hatte man eigentlich den Kölner Dominik Fabianowski vom ASV Köln erwartet. Der Deutsche Vizemeister von 2015 hatte sich zuletzt in Phoenix gezielt für das Rennen vorbereitet. Was dann auf der Strecke passiert ist, musste er im Ziel erst einmal selbst reflektieren. Sicher war nur, dass er mit einer Zeit von 02:31:23 weit hinter den Erwartungen lag. Seine Fans nahmen es ihm aber keineswegs übel und gratulieren ihm viel mehr dafür, dass er nicht aufgab und sich bis ins Ziel gekämpft hat. Und das war in der Tat eine großartige Leistung, die es zu honorieren gilt.

Über den Wind fluchte auch die Frankfurterin Tinka Uphoff. „Mit 2:55:46 kam heute beim Düsseldorf Marathon definitiv nicht das Ergebnis heraus, auf das ich hintrainiert habe. Das Training lief super, ich hatte Spitzensupport und doch wollte es heute nicht laufen. Die zweite Hälfte wurde zur Herausforderung und fühlte sich ewig lang an. Ja: länger als sonst... Aber: ich bin nicht ausgestiegen!“, berichtet Tinka Uphoff, die als Schnellste Deutsche ins Ziel lief. Am Ende konnte sie aber auch wieder lächeln und fasst zusammen: „Der Marathon war super organisiert und eine tolle Veranstaltung!“ Eine bessere Zeit hatte sich auch die Kölnerin Claudia Maria Henneken vom DauerLaufVerein erhofft. Die mehrfache Deutsche Meisterin im Speedskating lief letztes Jahr als Hobbyläuferin beim Köln-Marathon nach 3:03:00 Stunden völlig unerwartet auf Platz 3. Hoch motiviert legte sie sich einen Startpass als Leichtathletin zu und lief bei der Deutschen Halbmarathonmeisterschaft in Hannover mit 1:26:40 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Die anvisierte Zielzeit von 2:55 Stunden erreichte sie in Düsseldorf allerdings nicht. Der Wind bremste sie deutlich aus und bescherte ihr einen 11. Platz und eine Endzeit von 3:08:48 Stunden.

RUHR GAMES 2017 - LEICHTATHLETIK-EVENT AM 16. JUNI 2017 IN HAGEN

Mo, 08.05.2017 - 02:00
Ein Höhepunkt im Wettkampfkalender für die Altersklasse M/W 15 am 16. Juni in Hagen: die Ruhr Games 2017

Vereine, Athletinnen und Athleten der Altersklasse M/W 15 sollten sich schon mal den Termin vormerken: Am 16. Juni 2017 findet das Leichtathletik-Event der Ruhr Games im Hagener Ischelandstadion statt.

Mehr unter: https://www.flvw.de/news/detail/ruhr-games-2017-leichtathletik-event-am-16-juni-2017-in-hagen/

Vereinshilfe zu wissenschaftlicher Untersuchung erbeten

Fr, 05.05.2017 - 02:00

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz führt eine wissenschaftliche Untersuchung durch zum Thema "Image von nationalen und internationalen Verbänden aus Vereinssicht".

Hierzu werden Sie gebraucht, die Vereine, und wir rufen unsere LVN-Mitgliedsvereine herzlich auf, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Die Untersucher haben uns dazu nach den nachstehenden Text zukommen lassen:

Liebe Sportfreunde,
 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird eine Befragung zum Image von nationalen und internationalen Verbänden aus Vereinssicht durchgeführt.
 Da es sich hierbei um ein für den deutschen Sport sehr wichtiges Thema handelt, sind wir dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wir möchten Sie als Vorstandsmitglied/Abteilungsleiter daher bitten, an der ca. zehnminütigen Onlineumfrage bis zum 21. Mai 2017 teilzunehmen. – Sollten Sie keines der beiden Ämter bekleiden, möchten wir Sie bitten, diese E-Mail an den oder die Betreffende/n weiterzuleiten.
 

Hier geht es zum Fragebogen: https://survey.zdv.uni-mainz.de/index.php/565427?lang=de

 
Falls Sie während der Beantwortung des Fragebogens pausieren möchten, können Sie die Befragung fortsetzen, indem Sie diese vom selben Gerät wieder aufrufen.
 Ihre Antworten werden selbstverständlich anonym erhoben und nur zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Es ist nicht möglich, Ihre Antworten mit Ihnen in Verbindung zu bringen.
 
Mit sportlichen Grüßen und vielen Dank,
Janine Straub und Dr. Thomas Könecke
 
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Sportwissenschaft
Fachgebiet Sportökonomie, Sportsoziologie und Sportgeschichte
www.staff.uni-mainz.de/koenecke

NRW-Senioren-Team-Endkampf

Mi, 03.05.2017 - 02:00

Am Montag, 1. Mai 2017, kämpften  21 Mannschaften aus Nordrhein und Westfalen bei regnerischem Wetter in Kevelaer um Siege und Punkte hinsichtlich der Qualifikation zur Team-DM.

 

Wie im vergangenen Jahr in Menden litten die Leistungen vor allem in den Sprung- und Sprintwettbewerben unter den feuchtkalten Wetterbedingungen. Im Vergleich der beiden Meisterschaften zeigten sich desto trotz bei der StG Düsseldorf/Aachen in W50 und W60 bessere Ergebnisse aufgrund von Verstärkungen. Wohl konnte keine Mannschaft die Siegespunkte der Deutschen Teammeisterschaften aus dem Jahr 2016 überbieten. [#Ergebnisse]

 

Die NO-Mannschaften im Einzelnen

W30: Der 2. Platz der StG Bedburg-Dinslaken mit der Punktzahl 5.435 entspricht nicht dem wahren Potential der jungen Startgemeinschaft. Unachtsamkeit führte in der Staffel zu einem Wechselfehler, der die Disqualifikation nach sich führte und den Sieg kostete. Ohne den Fehler hätte die dann um mehr als 1.000 Punkte höhere Punktsumme sicherlich zur Qualifikation für die Team-DM gereicht. Der DM-Sieg 2016 in W30 wurde mit 6.664 Punkten erzielt.

W40: Die Mannschaften StG T.A.G. Essen,  StG Pulheim-Straberg und TSV Bayer 04 Leverkusen blieben unter 6.000 Punkten. Bei der Team-DM 2016 lagen die Punktzahlen der ersten 5 Plätze über dieser Marke.  Folglich dürfte die Punktzahl wohl kaum für alle drei Teams zur Qualifikation reichen. Dem Team Bayer 04 Leverkusen, Sieger des Vorjahres,  fehlten die starke Diskuswerferin Christine Adams und die 800m Läuferin Maren Schott, die 2016 jeweils über 600 Punkte erreichten. Für StG T.A.G. Essen stand die hervorragende Weitspringerin Ramona Pfeiffer nicht mehr zur Verfügung. Sie wechselte zu Universitäts-SV Halle.

W50: Die auf den Plätzen 2 und 3 Platzierten VFL Engelskirchen (5.158 Punkte) und  StG Düsseldorf/Aachen (4.856 Punkte) dürfen sich aufgrund ihrer erreichten Punktzahlen anhand der Ergebnisse im Teamendkampf des Vorjahres durchaus DM-Qualifikationshoffnungen machen. Im Jahr 2016 schaffte es keine W50-Mannschaft aus NO in den Teamendkampf.

W60: Der Team-DM-Sieger von 2016 StG Düsseldorf/Aachen siegte in starker Form mit 5.226 Punkten und schlüpft mit dieser Leistung erneut in die Favoritenrolle bei den Team-DM 2017. Ob STG Rheinland mit 4.224 Punkten der Einzug in das Finale reicht, ist abzuwarten.  Im vergangenen Jahr waren im Endkampf nur 5 der 6 möglichen Plätze besetzt.

M30: Sieben Ergebnisse mit mehr als 600 Punkten und die hohe Punktzahl in der 4x100m Staffel von 1.332  Punkten bildeten die breite Basis für den Sieg von SV Bayer 04 Leverkusen mit der hohen Punktzahl 9.568. Die StG OWE hat sich mit 9.102 Punkten gegenüber dem Vorjahr enorm verbessert, als 7.223 Punkte erreicht wurden. Die neu gebildete StG Düsseldorf/Krefeld erzielte  8.288 Punkte. Diese Punktzahl hätte im vergangenen Jahr zum siebten Platz der Rangliste geführt.

M40: In dieser Altersklasse startete in Kevelaer kein Team des LV Nordrhein. StG Ostwestfalen-Lippe aus Westfalen erreichte mit 9.268 Punkte eine hohe Punktzahl, die den Einzug ins DM-Finale mit großer Wahrscheinlichkeit sichert.

M50: In M50 kämpften im vergangenen Jahr 15 Teams um den Einzug in das DM-Finale. Der Sieger von Kevelaer TSV Bayer 04 Leverkusen dürfte die Qualifikation mit 9.568 Punkten erneut schaffen, auch wenn sich in Hessen die LG Eder mit 9.687 Punkten in der vorläufigen Rangliste an erster Stelle platzierte.  Für die StG OWE (9.102 Punkte) könnte es hinsichtlich der Qualifikation knapp werden. Wenig Hoffnung auf den Finaleinzug  besteht wohl für StG Düsseldorf Krefeld (8.288 Punkte). In den Reihen dieser Startgemeinschaft schlug sich Axel Hermanns (*1944, M70) im  Kugelstoßen mit der 6 kg Kugel und einer Weite von 10,78 m mit 575 Punkten beachtlich.

M60: Die StG Hünxe-Bedburg (7.523 Punkte) präsentierte sich sehr stark. Im Sprintbereich erreichte sogar der dritte Läufer noch mehr als 600 Punkte. Volker Dannenberg brachte es im Weitsprung und 100-m-Lauf alleine auf 1.317 Punkte und gab als Startläufer der 4x100m-Staffel den motivierenden Schwung für eine Zeit von 54,53 Sekunden, die 1294 Punkte brachte. Beim Pulheimer SC bestachen die Werfer, vor allem Rolf Griesberg, der es im Kugelstoßen und Diskuswurf insgesamt auf 1.355 Punkte brachte. Ob die Gesamtpunktzahl  6.588 des PSC als Drittplatziertem noch für die Qualifikation zu Team-DM ausreicht, ist abzuwarten.

M70: Einzige M70-Mannschaft stellte der Pulheimer SC.  Mit  6.980 Punkten lag das Ergebnis weit unter der Bestleistung des vergangenen Jahres von 7.534 Punkten, als die Mannschaft zum zweiten Mal hintereinander Deutscher M70-Teammeister wurde. Den Ausfall des Leistungsträgers Joseph Streyl (100m, 4x100m, Weitsprung) konnte der PSC in Kevelaer nicht ausgleichen.

Deutsche Bestleistung bei NRW-Langstreckenmeisterschaften

Mi, 03.05.2017 - 02:00

Sonniges Wetter mit angenehmen Temperaturen um die 17 Grad und eine tadellose Organisation sorgten für gute Bedingungen für die Langstreckler auf der vor zwei Jahren neu erstellten Ludwig-Wolker-Sportanlage am 29. April 2017 in Neuss.

 

Der Stadionsprecher, Helmut Goedhart aus Willich, hielt das Publikum während der Wettkämpfe gekonnt auf dem Laufenden.

Die NRW-Langstreckenmeisterschaften galten für Junioren-, Haupt- und Seniorenklassen. 20 Seniorinnen ab W30 starteten gemeinsam zum 5.000m-Lauf. Die 40 Senioren ab der Altersklasse M35 liefen 10.000 Meter. Sie teilten sich in zwei Gruppen, die eine bis M50, die zweite ab M55.

 

Klemens Wittig (*1937, LC Rapid Dortmund) lief 10.000 Meter (25 Stadionrunden) in 46:16,19 Minuten. Mit dieser Zeit verbesserte er die bisherige deutsche M80-Bestleistung von Werner Beecker (LC Wuppertal) um 40,89 s. Theoretisch bedeutet die Zeitdifferenz einen Vorsprung im Ziel von fast 150 Metern.

 

Schnellste Läuferin des LVN über 5.000m war Daniela Bach (W40, 1. FC Grevenbroich-Süd, 19:07,80 min). Bach freute sich nach längerer Verletzung über ihren guten Lauf und sieht noch Potential für die kommenden Deutschen Meisterschaften in Zittau.

Bei den LVN-Senioren lief Björn Tertünte (M40, Ayyo Team Essen) die 10.000 Meter als Schnellster in 33:19,33 Minuten.

[#Ergebnisse]

NRW-Senioren-Team-Endkampf

Mi, 03.05.2017 - 02:00

Am Montag, 1. Mai 2017, kämpften  21 Mannschaften aus Nordrhein und Westfalen bei regnerischem Wetter in Kevelaer um Siege und Punkte hinsichtlich der Qualifikation zur Team-DM.

 

Wie im vergangenen Jahr in Menden litten die Leistungen vor allem in den Sprung- und Sprintwettbewerben unter den feuchtkalten Wetterbedingungen. Im Vergleich der beiden Meisterschaften zeigten sich desto trotz bei der StG Düsseldorf/Aachen in W50 und W60 bessere Ergebnisse aufgrund von Verstärkungen. Wohl konnte keine Mannschaft die Siegespunkte der Deutschen Teammeisterschaften aus dem Jahr 2016 überbieten. [#Ergebnisse]

 

Die NO-Mannschaften im Einzelnen

W30: Der 2. Platz der StG Bedburg-Dinslaken mit der Punktzahl 5.435 entspricht nicht dem wahren Potential der jungen Startgemeinschaft. Unachtsamkeit führte in der Staffel zu einem Wechselfehler, der die Disqualifikation nach sich führte und den Sieg kostete. Ohne den Fehler hätte die dann um mehr als 1.000 Punkte höhere Punktsumme sicherlich zur Qualifikation für die Team-DM gereicht. Der DM-Sieg 2016 in W30 wurde mit 6.664 Punkten erzielt.

W40: Die Mannschaften StG T.A.G. Essen,  StG Pulheim-Straberg und TSV Bayer 04 Leverkusen blieben unter 6.000 Punkten. Bei der Team-DM 2016 lagen die Punktzahlen der ersten 5 Plätze über dieser Marke.  Folglich dürfte die Punktzahl wohl kaum für alle drei Teams zur Qualifikation reichen. Dem Team Bayer 04 Leverkusen, Sieger des Vorjahres,  fehlten die starke Diskuswerferin Christine Adams und die 800m Läuferin Maren Schott, die 2016 jeweils über 600 Punkte erreichten. Für StG T.A.G. Essen stand die hervorragende Weitspringerin Ramona Pfeiffer nicht mehr zur Verfügung. Sie wechselte zu Universitäts-SV Halle.

W50: Die auf den Plätzen 2 und 3 Platzierten VFL Engelskirchen (5.158 Punkte) und  StG Düsseldorf/Aachen (4.856 Punkte) dürfen sich aufgrund ihrer erreichten Punktzahlen anhand der Ergebnisse im Teamendkampf des Vorjahres durchaus DM-Qualifikationshoffnungen machen. Im Jahr 2016 schaffte es keine W50-Mannschaft aus NO in den Teamendkampf.

W60: Der Team-DM-Sieger von 2016 StG Düsseldorf/Aachen siegte in starker Form mit 5.226 Punkten und schlüpft mit dieser Leistung erneut in die Favoritenrolle bei den Team-DM 2017. Ob STG Rheinland mit 4.224 Punkten der Einzug in das Finale reicht, ist abzuwarten.  Im vergangenen Jahr waren im Endkampf nur 5 der 6 möglichen Plätze besetzt.

M30: Sieben Ergebnisse mit mehr als 600 Punkten und die hohe Punktzahl in der 4x100m Staffel von 1.332  Punkten bildeten die breite Basis für den Sieg von SV Bayer 04 Leverkusen mit der hohen Punktzahl 9.568. Die StG OWE hat sich mit 9.102 Punkten gegenüber dem Vorjahr enorm verbessert, als 7.223 Punkte erreicht wurden. Die neu gebildete StG Düsseldorf/Krefeld erzielte  8.288 Punkte. Diese Punktzahl hätte im vergangenen Jahr zum siebten Platz der Rangliste geführt.

M40: In dieser Altersklasse startete in Kevelaer kein Team des LV Nordrhein. StG Ostwestfalen-Lippe aus Westfalen erreichte mit 9.268 Punkte eine hohe Punktzahl, die den Einzug ins DM-Finale mit großer Wahrscheinlichkeit sichert.

M50: In M50 kämpften im vergangenen Jahr 15 Teams um den Einzug in das DM-Finale. Der Sieger von Kevelaer TSV Bayer 04 Leverkusen dürfte die Qualifikation mit 9.568 Punkten erneut schaffen, auch wenn sich in Hessen die LG Eder mit 9.687 Punkten in der vorläufigen Rangliste an erster Stelle platzierte.  Für die StG OWE (9.102 Punkte) könnte es hinsichtlich der Qualifikation knapp werden. Wenig Hoffnung auf den Finaleinzug  besteht wohl für StG Düsseldorf Krefeld (8.288 Punkte). In den Reihen dieser Startgemeinschaft schlug sich Axel Hermanns (*1944, M70) im  Kugelstoßen mit der 6 kg Kugel und einer Weite von 10,78 m mit 575 Punkten beachtlich.

M60: Die StG Hünxe-Bedburg (7.523 Punkte) präsentierte sich sehr stark. Im Sprintbereich erreichte sogar der dritte Läufer noch mehr als 600 Punkte. Volker Dannenberg brachte es im Weitsprung und 100-m-Lauf alleine auf 1.317 Punkte und gab als Startläufer der 4x100m-Staffel den motivierenden Schwung für eine Zeit von 54,53 Sekunden, die 1294 Punkte brachte. Beim Pulheimer SC bestachen die Werfer, vor allem Rolf Griesberg, der es im Kugelstoßen und Diskuswurf insgesamt auf 1.355 Punkte brachte. Ob die Gesamtpunktzahl  6.588 des PSC als Drittplatziertem noch für die Qualifikation zu Team-DM ausreicht, ist abzuwarten.

M70: Einzige M70-Mannschaft stellte der Pulheimer SC.  Mit  6.980 Punkten lag das Ergebnis weit unter der Bestleistung des vergangenen Jahres von 7.534 Punkten, als die Mannschaft zum zweiten Mal hintereinander Deutscher M70-Teammeister wurde. Den Ausfall des Leistungsträgers Joseph Streyl (100m, 4x100m, Weitsprung) konnte der PSC in Kevelaer nicht ausgleichen.

Deutsche Bestleistung bei NRW-Langstreckenmeisterschaften

Mi, 03.05.2017 - 02:00

Sonniges Wetter mit angenehmen Temperaturen um die 17 Grad und eine tadellose Organisation sorgten für gute Bedingungen für die Langstreckler auf der vor zwei Jahren neu erstellten Ludwig-Wolker-Sportanlage am 29. April 2017 in Neuss.

 

Der Stadionsprecher, Helmut Goedhart aus Willich, hielt das Publikum während der Wettkämpfe gekonnt auf dem Laufenden.

Die NRW-Langstreckenmeisterschaften galten für Junioren-, Haupt- und Seniorenklassen. 20 Seniorinnen ab W30 starteten gemeinsam zum 5.000m-Lauf. Die 40 Senioren ab der Altersklasse M35 liefen 10.000 Meter. Sie teilten sich in zwei Gruppen, die eine bis M50, die zweite ab M55.

 

Klemens Wittig (*1937, LC Rapid Dortmund) lief 10.000 Meter (25 Stadionrunden) in 46:16,19 Minuten. Mit dieser Zeit verbesserte er die bisherige deutsche M80-Bestleistung von Werner Beecker (LC Wuppertal) um 40,89 s. Theoretisch bedeutet die Zeitdifferenz einen Vorsprung im Ziel von fast 150 Metern.

 

Schnellste Läuferin des LVN über 5.000m war Daniela Bach (W40, 1. FC Grevenbroich-Süd, 19:07,80 min). Bach freute sich nach längerer Verletzung über ihren guten Lauf und sieht noch Potential für die kommenden Deutschen Meisterschaften in Zittau.

Bei den LVN-Senioren lief Björn Tertünte (M40, Ayyo Team Essen) die 10.000 Meter als Schnellster in 33:19,33 Minuten.

[#Ergebnisse]

LVN-Facebook-Auftritt mit Leben füllen

Di, 02.05.2017 - 02:00

Liebe Freunde des Leichtathletik-Verbands Nordrhein,


zum Start der Außen-Saison suchen wir noch Leute, die Interesse haben, an unserer Facebook-Seite mitzuarbeiten und zum Beispiel durch Fotos und kurze Eindrücke von unseren Veranstaltungen die Seite mit Leben füllen.

Auch durch den Facebook-Auftritt  wird unser Verband nach außen hin präsentiert. Und wie könnte das besser geschehen als durch eine aktive Beteiligung der Gemeinschaft? Hierbei bleibt der zeitliche Aufwand für jeden einzelnen äußerst gering.

Solltet ihr also Interesse haben mitzuhelfen, meldet euch bei uns und wir können alles Weitere besprechen:

brune.frank@freenet.de

Früherer LVN-Rechtsausschussvorsitzender Rolf Nippoldt gestorben

Fr, 28.04.2017 - 02:00

Der langjährige Vorsitzende des LVN-Rechtsausschusses, Dr. Rolf Nippoldt, ist am Dienstag verstorben. Der Richter aus Kleve war einer der ruhigen, unauffällig auftretendenen Mitarbeiter, zuverlässig im Hintergrund, aber auch zuverlässig, wenn es galt, im und für den LVN Recht zu sprechen.

Sein langjähriges Engagement wurde bereits 1996 mit den LVN-Ehrennadel in Silber gewürdigt, 2013 erhielt er als vierte Stufe die DLV-Ehrennadel in Gold. Den Vorsitz im Rechtsausschuss, den er 1998 übernommen hatte, gab er 2012 in die Hände von Karl-Heinz Keldungs weiter, blieb aber als stellvertretender Rechtsausschussvorsitzender weiterhin für den LVN engagiert. 

 

Die Rheinische Post hat Dr. Rolf Nippoldt einen  Nachruf gewidmet, der einen sehr persönlichen Blick auf Dr. Rolf Nippoldt wirft

RP-Nachruf Dr. Rolf Nippoldt

Kevelaer ruft zum NRW Senioren-Team-Endkampf

Do, 27.04.2017 - 02:00

Am 1. Mai findet in Kevelaer der Nordrhein-Westfälische Senioren-Team-Endkampf statt. Bei den 22 Meldungen geht es nicht nur um Siege, sondern auch um Punkte für die Qualifikation zu den Deutschen Teammeisterschaften (früher DAMM) am 9. September 2017, ebenfalls in Kevelaer.

 

Im Vergangenen Jahr schlugen sich NRW-Teams bei den Deutschen Meisterschaften beachtlich gut. Zu den in Kevelaer teilnehmenden Titelverteidiger der Deutschen Meisterschaften 2016 gehören  StG Ostwestfalen-Lippe (W30), TSV Bayer 04 Leverkusen (W40), StG Düsseldorf / Aachen (W60), StG Rhein-Sieg (M50) und Pulheimer SC (M70). Weitere DM-Teilnehmer aus 2016 sind LT DSHS Köln (M30, 3. Platz 2016), TSV Bayer 04 Leverkusen (M50, 4. Platz 2016), LG Bernkastel/Wittlich (M50, 2. Platz 2016, Rheinland), StG Hünxe-Bedburg (M60, 2. Platz 2016), StG Werther/Brackwede/Kirchlinde (M60. 3. Platz 2016), Pulheimer SC (M60, 5. Platz 2016) und StG T.A.G. Essen (W40, 4. Platz 2016).

 

Die Qualifikationskämpfe fanden im vergangenen Jahr am 30.4.16 in Menden (Westfalen) bei regnerischem und teils stürmischen Wetter statt (siehe Foto). Die schlechten Bedingungen schlugen sich durch geringere Punktzahlen als erwartet nieder, ein Nachteil im Kampf um den harten Kampf von rund 100 Teams um einen der je sechs Endkampfplätze der DM in den Altersklassen.


Mannschaften (1. Mai in Kevelaer)
Zeitplan (1. Mai in Kevelaer)

NRW-Stadiondatenbank

Mi, 26.04.2017 - 02:00

Die NRW-Stadiondatenbank ist online an den Start gegangen. Das Gemeinschaftsprojekt des Fußball- Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN) vereint die ehemalige Leichtathletik-Stadiondatenbank des FLVW mit den Ergebnissen der Umfrage bei den Sportämtern der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen, durchgeführt vom Leichtathletik-Verband Nordrhein.

 

NRW-Stadiondatenbank