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Aktualisiert: vor 1 Stunde 35 Minuten

Früherer LVN-Rechtsausschussvorsitzender Rolf Nippoldt gestorben

Fr, 28.04.2017 - 02:00

Der langjährige Vorsitzende des LVN-Rechtsausschusses, Dr. Rolf Nippoldt, ist am Dienstag verstorben. Der Richter aus Kleve war einer der ruhigen, unauffällig auftretendenen Mitarbeiter, zuverlässig im Hintergrund, aber auch zuverlässig, wenn es galt, im und für den LVN Recht zu sprechen.

Sein langjähriges Engagement wurde bereits 1996 mit den LVN-Ehrennadel in Silber gewürdigt, 2013 erhielt er als vierte Stufe die DLV-Ehrennadel in Gold. Den Vorsitz im Rechtsausschuss, den er 1998 übernommen hatte, gab er 2012 in die Hände von Karl-Heinz Keldungs weiter, blieb aber als stellvertretender Rechtsausschussvorsitzender weiterhin für den LVN engagiert. 

 

Die Rheinische Post hat Dr. Rolf Nippoldt einen  Nachruf gewidmet, der einen sehr persönlichen Blick auf Dr. Rolf Nippoldt wirft

RP-Nachruf Dr. Rolf Nippoldt

Kevelaer ruft zum NRW Senioren-Team-Endkampf

Do, 27.04.2017 - 02:00

Am 1. Mai findet in Kevelaer der Nordrhein-Westfälische Senioren-Team-Endkampf statt. Bei den 22 Meldungen geht es nicht nur um Siege, sondern auch um Punkte für die Qualifikation zu den Deutschen Teammeisterschaften (früher DAMM) am 9. September 2017, ebenfalls in Kevelaer.

 

Im Vergangenen Jahr schlugen sich NRW-Teams bei den Deutschen Meisterschaften beachtlich gut. Zu den in Kevelaer teilnehmenden Titelverteidiger der Deutschen Meisterschaften 2016 gehören  StG Ostwestfalen-Lippe (W30), TSV Bayer 04 Leverkusen (W40), StG Düsseldorf / Aachen (W60), StG Rhein-Sieg (M50) und Pulheimer SC (M70). Weitere DM-Teilnehmer aus 2016 sind LT DSHS Köln (M30, 3. Platz 2016), TSV Bayer 04 Leverkusen (M50, 4. Platz 2016), LG Bernkastel/Wittlich (M50, 2. Platz 2016, Rheinland), StG Hünxe-Bedburg (M60, 2. Platz 2016), StG Werther/Brackwede/Kirchlinde (M60. 3. Platz 2016), Pulheimer SC (M60, 5. Platz 2016) und StG T.A.G. Essen (W40, 4. Platz 2016).

 

Die Qualifikationskämpfe fanden im vergangenen Jahr am 30.4.16 in Menden (Westfalen) bei regnerischem und teils stürmischen Wetter statt (siehe Foto). Die schlechten Bedingungen schlugen sich durch geringere Punktzahlen als erwartet nieder, ein Nachteil im Kampf um den harten Kampf von rund 100 Teams um einen der je sechs Endkampfplätze der DM in den Altersklassen.


Mannschaften (1. Mai in Kevelaer)
Zeitplan (1. Mai in Kevelaer)

NRW-Stadiondatenbank

Mi, 26.04.2017 - 02:00

Die NRW-Stadiondatenbank ist online an den Start gegangen. Das Gemeinschaftsprojekt des Fußball- Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN) vereint die ehemalige Leichtathletik-Stadiondatenbank des FLVW mit den Ergebnissen der Umfrage bei den Sportämtern der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen, durchgeführt vom Leichtathletik-Verband Nordrhein.

 

NRW-Stadiondatenbank

Jetzt anmelden zum BARMER DM-Camp!

Mo, 24.04.2017 - 02:00

Das BARMER DM-Camp wird in Erfurt vom 7.-9. Juli (Freitag bis Sonntag) stattfinden. Ziel ist es, die Gemeinschaft unter jugendlichen Leichtathleten zu fördern. Dazu beitragen sollen der Besuch der Deutschen Meisterschaften sowie gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten. Teilnehmergruppen müssen von einem volljährigen Betreuenden (Ü21) begleitet werden, welche/-r die Aufsichtspflicht übernimmt.

Die Altersspanne beträgt 12 bis 17 Jahre, es können jedoch auch vereinzelt ältere Personen aus eurer Trainingsgruppe teilnehmen. Die Gruppengröße spielt dabei keine Rolle – vor Ort werden wir zu einem großen Team und feuern gemeinsam die besten deutschen Leichtathleten an!


Alle Informationen zum DM Camp gibt es hier.

Neues vom LVN-Umweltbeauftragten

Mo, 24.04.2017 - 02:00
Schuhherstellung

In vielen mittel-und südosteuropäischen Schuhunternehmen herrschen keine fairen Arbeitsbedingungen. Einer Studie der Netzwerke " Südwind" und " Inkota" zufolge arbeiten mehr als 200.000 Menschen in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Polen, Mazedonien und der Slowakei in der Schuhbranche für sehr niedrige Löhne.

Teilweise sind die Arbeitsbedingungen schlechter als in China. Laut Menschenrechtlern müssten die ArbeiterInnen mindestens das Vierfache bekommen, um ihre Familien versorgen zu können. Auch Atemmasken und Schutzkleidung gegen den Gestank von Leim und Gift der Chemikalien fehlen, weil dies das Arbeitstempo verlangsamt!

Aktion gegen Textilindustrie

Mit einer Aktion hat die Frauenrechtsorganisation " Femnet" am 22. April den Blick auf den Textilhandel gerichtet und auf die katastrophalen Verhältnisse in der Textilindustrie aufmerksam gemacht. Anlass war der Jahrestag des Einsturzes des Fabrikgebäudes Rana Plaza, in dem mehrere Textilfirmen ihren Sitz hatten. Beim Einsturz des achtgeschossigen Gebäudes in Sabhar ( Bangladesch) wurden am 24. April 2013 mehr als 1100 Menschen getötet und 2400 verletzt.

Heuschnupfen

Jetzt beginnt sie wieder die Heuschnupfenzeit, die so viele Läufer und Läuferinnen plagt. Hier sind einige Vorschläge, wie das Problem gemildert werden könnte.

Bewährt hat sich Certirizin oder Allergodil akut. Honig ist auch ein gutes Mittel! Das funktioniert aber nur, wenn der Honig von Bienen aus der Region ist und genau jene Pollen enthält, gegen die man allergisch ist. Es gibt sogar Läufer, die mit einer herkömmlichen OP-Maske laufen. Das sieht zwar blöd aus ( in Asien würde das gar nicht auffallen), hilft aber sehr gut.

Ich selbst leide seit Jahrzehnten unter Heuschnupfen, habe aber seit einiger Zeit in der Behandlung mit potenziertem Eigenblut( nach Imhäuser) eine sehr hilfreiche Therapie gefunden.

 

Talentsichtung ds LAZ Puma Rhein-Sieg

Mi, 19.04.2017 - 02:00

Extremsportler Joey Kelly zeichnet in St. Augustin 20.000. Schüler aus.

https://www.flvw.de/news/detail/extremsportler-joey-kelly-zeichnet-in-st-augustin-20000-schueler-aus/

Aleixo-Platini Menga gibt in Florida prima Saisondebüt

Di, 18.04.2017 - 02:00

Mit Aleixo-Platini Menga und Thomas Schneider vom TSV Bayer 04 Leverkusen und Lara Hoffmann vom LT DSHS Köln wurden drei Sprinter des Nordrheins für die IAAF World Relays, die Staffel-Weltmeisterschaften des internationalen Leichtathletik-Verbandes, nominiert.

Sie finden am 22./23. April im Robinson-Stadion in Nassau auf den Bahamas statt. Aleixo-Platini Menga testete am Osterwochenende bereits erfolgreich mit der Nationalstaffel.

 

Mit einem ersten Staffel-Auftritt über 4 mal 100 Meter hat Aleixo-Platini Menga am Karsamstag in Clermont (Florida) seine Form getestet. Als Schlussläufer der deutschen Sprintstaffel überquerte er nach 39,39 Sekunden als Zweiter die Ziellinie – 13 Hundertstel hinter der Auswahl der Volksrepublik China. Komplettiert wurde das DLV-Quartett durch Julian Reus, Robin Erewa, und Robert Hering (alle TV Wattenscheid 01). "Es war ein guter Test", bilanzierte Bundestrainer Ronald Stein.

Für die Staffel-WM gehört Aleixo-Platini Menga zum deutschen Aufgebot über 4 mal 100 Meter. Thomas Schneider wurde in den Kader über 4 mal 400 Meter berufen.

Die Deutsche Hallenmeisterin über 400m, Lara Hoffmann, wurde folgerichtig für die 4x400m-Staffel der Frauen nominiert. Für die Teams geht es bereits in den Vorläufen am 22. April um alles, denn die besten acht Staffeln dieser World Relays erreichen nicht nur die Finals am Folgetag, sondern sind automatisch für die Weltmeisterschaften in London (Großbritannien; 4, bis 13. August) qualifiziert.

 

Aleixo-Platini Menga reist mit den Kurzsprintern des DLV direkt aus dem Trainingslager in Clermont (USA) auf die Bahamas. Fast die kompletten A- und B-Sprintkader sind seit 30. März im heißen Florida – und neben „Platini“ auch TSV-Neuzugang Robert Polkowski.

WETTBEWERB "STERNE DES SPORTS" 2017 AUSGESCHRIEBEN

Di, 18.04.2017 - 02:00

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken vergeben erneut die „Sterne des Sports“ für gesellschaftlich engagierte Vereine. Bis zum 30. Juni 2017 können sich Vereine auf der Internetseite einer teilnehmenden Volksbank Raiffeisenbank oder unter www.sterne-des-sports.de bewerben.

Der seit 2004 ausgeschriebene Wettbewerb geht über drei Stufen. Auf lokaler Ebene ist er mit 1.500 Euro und auf Landesebene mit 2.500 Euro dotiert. Auf Bundesebene winken dem Sieger 10.000 Euro.

 

 

Weitere Informationen und Bewerbung für den Wettbewerb "Sterne des Sports"

MIT 'HERZ UND SCHNAUZE' FÜR BERLIN 2018

Di, 18.04.2017 - 02:00

Seit einer Woche ist nun die heiße Bewerbungsphase für unser Volunteer-Programm angelaufen. Um Berlin 2018 zum Erfolg zu führen, suchen wir Volunteers – und vielleicht auch Dich!? Ein „Voluntier“ ist nämlich gar nicht so einfach zu finden. Hierfür haben wir uns daher kürzlich mit RBB-Moderatorin Anni Dunkelmann im Berliner Zoo auf die Suche begeben. Entstanden ist ein sehenswerter Clip über die „Suche nach dem Volunteer“! 

 

Hier geht es zum Video sowie allen Informationen zum Berlin 2018-Volunteer-Programm.

Medaillenschmied Gerd Osenberg wird 80

Fr, 07.04.2017 - 02:00

Leichtathletik in Leverkusen ist mit dem Namen Gerd Osenberg unauflöslich verknüpft. Der Erfolgstrainer, der am Dienstag (11. April) 80 wird, gilt als der nationale Meistermacher schlechthin. Seine Schützlinge holten insgesamt elf Olympiamedaillen, darunter vier goldene. Den TuS 04 Leverkusen machte der Jubilar zur regelrechten Leichtathletik-Hochburg – und wurde auch nach seiner Pensionierung kein bisschen müde.

 

Die Laufbahn als Gymnasiallehrer schien vorprogrammiert. In Göttingen und Mainz hatte Gerd Osenberg Sport, Mathematik und Physik studiert und sein Referendariat erfolgreich absolviert. Doch aus dem Posten des Studienrates wurde dann doch nichts. Den Stabhochspringer (Hausrekord 3,94 Meter), der nebenbei bereits beim LV Niederrhein als Honorartrainer für die Weitspringerinnen zuständig war, ereilte der Ruf des TuS 04 Leverkusen. 1965 übernahm der gebürtige Radevormwalder beim Werksverein das Amt des Cheftrainers.

 

Fortan hievte er zahllose Talente auf Weltklasse-Niveau - mit der ihm eigenen Begeisterungsfähigkeit, seinem immensen Ideenreichtum und psychologischem Einfühlungsvermögen. Insgesamt sammelten seine Schützlinge elf Olympiamedaillen - davon vier goldene. Allein acht Athletinnen brachte Gerd Osenberg 1972 bei den Olympischen Spielen in München an den Start. Mit zweimal Gold und dreimal Silber avancierte er dort zum erfolgreichsten deutschen Klubcoach überhaupt.

„Im Pferderennsport wohl Preisgeld-Millionär“

 

„Gerd Osenberg konnte jede leichtathletische Disziplin trainieren und Sportler in die Weltspitze bringen. Hätte man ihn als Trainer im Pferderennsport eingesetzt, wäre er wohl Preisgeld-Millionär geworden“, sagte Joachim Strauss, beim TSV Bayer 04 Leverkusen Leiter der Leichtathletik-Abteilung, Ende November 2015 anlässlich der 50-jährigen Vereinszugehörigkeit des Meistertrainers. Auf eine ebenso lange Mitgliedschaft blickt seine Vorzeige-Athletin, Doppel-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl zurück.

 

Vier weitere Osenberg-Schützlinge wurden ebenfalls zur nationalen „Sportlerin des Jahres“ gewählt: Liesel Westermann-Krieg, eine der weltbesten Diskuswerferinnen der 1960er und 1970er Jahre, die Hochsprung-Olympiasiegerinnen Ulrike Nasse-Meyfath und Heike Henkel sowie Ellen Wessinghage, geborene Tittel, 1971 EM-Dritte über 1.500 Meter. Auf den Sieg in der Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (DMM; heute Team-DM) hatten die Leverkusener über 20 Jahre sozusagen ein Abonnement.

Seit 2002 im „Unruhestand“

2002 ging Gerd Osenberg in Rente, stellte sich aber weiterhin als Leichtathletik-Übungsleiter zu Verfügung. So holte sich unter anderem der nationale Stabhochsprung-Rekordler Björn Otto (ASV Köln) bahnbrechende Tipps beim Routinier. Der zweifache Dreisprung-Olympiateilnehmer Randy Lewis aus Grenada wurde 2008 von Gerd Osenberg gecoacht, als er in Karlsruhe mit 17,27 Metern Hallen-Landesrekord sprang und sich später auf 17,49 Meter steigerte.

„Durch ihn verstehe ich den Dreisprung jetzt viel besser“, sagte der großgewachsene Weitenjäger damals. Drei Jahre zuvor hatten sich die beiden kennengelernt. Damals war Randy Lewis, der vorher in den USA gelebt hatte, in Europa und trainierte währenddessen auch in Leverkusen. Er fragte Gerd Osenberg, ob er sein Coach werden wolle. Dieser bejahte prompt.

Sachverstand wohl dem Sohn vererbt

Marc Osenberg, einer von drei Söhnen, wandelt zumindest ansatzweise auf den Spuren seines Vaters. Als aktiver Stabhochspringer belegte er 1988 bei der U20-WM Platz zehn, als Trainer brachte der 46-Jährige Rens Blom (Niederlande) 2005 zum Weltmeistertitel. Als Meetingdirektor zieht er unter anderem beim Düsseldorfer PSD-Bank-Meeting die Strippen, als Athletenmanager besorgt er seinen etwa 20 Schützlingen lukrative Wettkampf-Starts, ist der Leichtathletikszene also eng verbunden.

 

Dadurch dürfte die Leichtathletik auch bei der familieninternen Geburtstagsfeier Thema sein. Mit Repräsentanten des TSV Bayer 04 Leverkusen, die die menschlichen Qualitäten des Jubilars ebenso schätzen wie seine sportfachlichen, trifft Gerd Osenberg sich nach Ostern zum Essen. Und natürlich, um in Erinnerungen zu schwelgen. Frühere Schützlinge haben dazu eine Überraschung vorbereitet – einzigartig, ungewöhnlich, Aufsehen erregend. Wie das Lebenswerk von Gerd Osenberg.

Mehrkampf-Weg zum WM in London geht über Ratingen

Do, 06.04.2017 - 02:00

Am 24./25. Juni kämpfen Deutschlands beste Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen beim Stadtwerke Mehrkampf-Meeting Ratingen um die finale Qualifikation für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London. Die deutschen Asse brauchen eine breite Rückendeckung und Unterstützung durch die Leichtathletikfans im Nordrhein.

 

Zur Information und Einstimmung geht es hier zum

Videotrailer Mehrkampfmeeting Ratingen

Bestenliste Straßenlauf - von Läufern für Läufer

Do, 06.04.2017 - 02:00

Mit einem neuen Onlineformular möchten wir einen neuen Weg beschreiten und die Läuferinnen und Läufer in die Erfassung der Ergebnissen und damit in die Erstellung einer Bestenliste im Straßenlauf aktiv einbeziehen.

 

Geplant ist, dass jeder Läufer, der über eine gültige Startlizenz für einen LVN-Mitgliedsverein besitzt und bei einer genehmigten Laufveranstaltung mit amtlich vermessener Strecke (10km, Halbmarathon,  Marathon oder 100km) für diesen Verein gestartet ist, sein Ergebnis online an uns melden kann.

 

Wir erstellen aus diesen Einzelangaben nach Prüfung eine Bestenliste in den Altersklassen M/W U20, M/F sowie M/W30 bis M/W70 (in 5-er JG), die wir ab Sommer in regelmäßigen Abständen veröffentlichen wollen.

 

Je mehr Läuferinnen und Läufer sich an der Ergebnismeldung beteiligen, desto vollständiger und besser wird unsere gemeinsame Bestenliste werden. Wir hoffen also auf rege Beteiligung!

 

Das Formular zur Ergebnisübermittlung finden Sie unter dem folgendem Link:

 

http://laufergebnisse.lvnordrhein.de/ 

Jetzt anmelden für den Gruppenhelferlehrgang!

Di, 04.04.2017 - 02:00

In den Herbstferien bietet der LVN zwei Gruppenhelferlehrgänge I an:

Vom 23. - 27. Okt. 2017 geht's in das Sport- und Erlebnisdorf nach Hinsbeck; in der Zeit vom 30. Okt. - 03. Nov. 2017 wird der Lehrgang auf der Nordseeinsel Norderney angeboten.

Hier geht's zur Ausschreibung und Anmeldung!

Landesprogramm "1000x1000 - Anerkennung für den Sportverein" 2017

Di, 04.04.2017 - 02:00

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen fördern gemeinsam das Engagement von Sportvereinen im Ganztag der Schulen und in Kindertageseinrichtungen.

 

Alle Informationen gibt es bei den jeweiligen Stadt- und Kreissportbünden. Dort können Vereine ab sofort ihre Anträge einreichen.

Bundestrainer/-in Verbandsmanagement gesucht

Fr, 31.03.2017 - 02:00

Der DLV sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bundestrainer/-in Verbandsmanagement/Stützpunktwesen in Vollzeit, zunächst befristet bis 31. Dezember 2020.

 

Stellenausschreibung

Olympia-Bronze bleibt der ganze Stolz

Do, 30.03.2017 - 02:00

Paul Heinz Wellmann, der am Freitag (31. März) vor 65 Jahren geboren wurde, gehört zu den Galionsfiguren der nationalen Leichtathletik. Sein größter Erfolg als Mittelstreckler: das Olympia-Bronze von 1976. Später hinterließ er als Trainer und Funktionär unverwischbare Spuren. Ende September geht er in Rente. Bis dahin wartet aber noch viel Arbeit auf den Geschäftsführer der Leichtathletik-Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen.

 

Leichtfüßig, athletisch, wenn es sein muss energisch: Wer Paul Heinz Wellmann auf der Leverkusener Fritz-Jacobi-Sportanlage, seiner Arbeitsstätte, begegnet, hat immer noch diesen jungen Kerl aus den 1970er Jahren vor Augen, den großen Kämpfer mit dem immensen Spurtvermögen. Am Freitag wird er 65, aber so richtig sieht man es ihm nicht an. Als hauptamtlicher Geschäftsführer der Leichtathletik-Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen ist er immer noch voller Elan.

Die Bestmarken:  800 Meter 1:46,7, 1.000 Meter 2:17,6, 1.500 Meter 3:36,23 Minuten. Im Trikot des TV Haiger holte er mit 15 – also vor 50 Jahren – seinen ersten hessischen Jugendmeister-Titel. Mit 17 und 18 wurde Paul Heinz Wellmann Deutscher Jugendmeister über 1.500 Meter. Über 800 und 1.000 Meter verbesserte der 1,80 Meter messende Mittelstreckler die deutschen Jugendrekorde und erkämpfte über 1.500 Meter bei den Junioren-Europameisterschaften Silber.

Sieben starke Jahre

In der Männerklasse knüpfte er nahtlos an diese Erfolge an. So schaffte er 1971 bei den Europameisterschaften in Helsinki (Finnland) den siebten Platz. Ebenso bei seiner Olympia-Premiere ein Jahr später in München. 1973 wurde er über 800 und 1.500 Meter Deutscher Meister, um 1974 bei der EM erneut Platz sieben zu holen. Es folgte der Wechsel zum TuS 04 Leverkusen, der 1984 mit der Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen zum heutigen TSV Bayer 04 Leverkusen fusionierte.

 

Die größten Erfolge fuhr Paul Heinz Wellmann 1976 ein. Coup Nummer eins: 1.500-Meter-Gold bei der Hallen-EM. Sein absolutes Husarenstück: das vollkommen unerwartete Olympia-Bronze in Montreal (Kanada). In einem ganz auf Taktik abgestellten Rennen nutzte der Schützling von Gerd Osenberg eine sich innen auftuende Lücke und preschte mit einem fulminanten Endspurt in 3:39,33 Minuten dicht an Olympia-Sieger John Walker (Neuseeland; 3:39,17 min) und Ivo van Damme (Belgien; 3:39,27 min) heran.

Deutscher Meister - zwei Wochen nach Olympia

Merkwürdig: Zwei Wochen nach den Olympischen Spielen fanden die Deutschen Meisterschaften statt. Bemerkenswert: Bei den Titelkämpfen im Frankfurter Waldstadion mobilisierte Paul Heinz Wellmann  noch einmal alle Reserven und gewann. „Ein besonders befriedigender Sieg für mich“, sagte er angesichts des Erfolges über seinen höher eingeschätzten Klubkollegen Thomas Wessinghage, seit 1981 mit 3:31,58 Minuten deutscher Rekordler über 1.500 Meter und 1982 Europameister über 5.000 Meter.

 

Paul Heinz Wellmann musste sich 1977 an beiden Achillessehnen operieren lassen, holte aber dennoch bei der Hallen-EM noch einmal Silber. 1978 folgte eine zweite Operation, doch die erhoffte Besserung blieb aus. Noch vor dem unvermeidbaren Karriereende begann der gelernte Schlosser, bei seinem Verein hauptamtlich als Trainer zu arbeiten. Zwei von vielen Vorzeige-Schützlingen: Steffen Brand, 1992 Olympia-Fünfter und 1996 Olympia-Sechster über 3.000 Meter Hindernis sowie Sonja Oberem, im Marathon 1996 Olympia-Achte, 1997 WM-Siebte, 1999 WM-Sechste und 2001 WM-Fünfte.

Manager durch und durch

1994 übernahm Paul Heinz Wellmann in seinem Verein zusätzlich das Amt des Geschäftsführers der Leichtathletik-Abteilung. Als solcher war er auch Strippenzieher des internationalen Bayer-Meetings, das bis 2009 15 Auflagen erlebte. Eine der schwierigsten Aufgaben des nimmermüden Managers: das in den Folgejahren drastisch reduzierte finanzielle Engagement der Bayer AG zu kompensieren. Aber auch diese Situation meisterte er mit der ihm eigenen Gabe des feinsinnigen Abwägens.

 

Am 30. September geht Paul Heinz Wellmann in den Ruhestand. Vorher gibt es noch viel zu tun, unter anderem weil Leverkusen am 17. und 18. Juni Schauplatz der Deutschen U23-Meisterschaften ist. An seinem Geburtstag hat er allerdings frei. Angestoßen wird allenfalls mit seiner Partnerin und der 25-jährigen Tochter, also in ganz kleinem Kreise. Ein großes Bohai mag der Jubilar nämlich nicht.

Franz-Josef-Probst-Preis

Do, 30.03.2017 - 02:00
Ehrenamtspreis

Zielsetzung

Mit dem Franz-Josef-Probst-Preis soll eine Person im Leichtathletik-Verband Nordrhein ausgezeichnet werden, die sich in einer außergewöhnlichen Art und Weise durch ehrenamtliches Engagement für die Leichtathletik verdient gemacht hat. Die Verleihung des Preises ist nicht an bestimmte Funktionen oder sportliche Erfolge gebunden.

 

Preisverleihung

Der Preis ist ein Wanderpokal, auf dem der Preisträger mit Namensschild ausgewiesen wird. Der Preis wird alle drei Jahre auf dem ordentlichen Verbandstag verliehen. Der Wanderpokal verbleibt bis zur Neuverleihung im Besitz des aktuellen Preisträgers. Jeder  Preisträger erhält zum dauerhaften Verbleib ein gerahmtes Foto des Pokals.

 

Auswahlverfahren

Der Preis wird auf Vorschlag vergeben.

Vorschlagsberechtigt ist jeder Leichtathlet, der Mitglied in einem LVN-Verein ist. Die Entscheidung über den Preisträger trifft das Präsidium auf Vorschlag einer Jury, die vom Präsidium und dem Ehrenausschuss eingesetzt wird.

 

Vorschlagsfrist

Der Preisträger 2017 wird auf dem LVN-Verbandstag am 23. September in Duisburg geehrt.

Vorschläge müssen bis zum 15. Juni 2017 bei der LVN-Geschäftsstelle eingegangen sein.

 

Anlass

Der LVN-Ehrenpräsident Franz Josef Probst hat sich in seiner jahrzehntelangen Arbeit in der Leichtathletik durch ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement verdient gemacht. Mit der Namensgebung für den Ehrenamtspreis würdigt der LVN seinen Einsatz für die Leichtathletik im Nordrhein und darüber hinaus. An seinem Vorbild orientiert sich die Entscheidung des Verbandes, herausragendes ehrenamtliches Engagement für die Leichtathletik durch die Ausschreibung des Preises öffentlich zu würdigen.

 

Vorschlagsformular

 

Stadtwerke Ratingen Mehrkampf-Meeting 2017 & Deutsche Meisterschaften 2017 in Erfurt

Mi, 29.03.2017 - 02:00

Liebe Leichtathletikfreunde und Fans,
der Deutsche Leichtathletik-Verband möchte alle Leichtathletikbegeisterten auf zwei sportliche Highlights dieses Sommers hinweisen!

Zum einen wird es zum Showdown der nationalen und internationalen Mehrkampf-Elite kommen, wenn diese am 24./25. Juni in Ratingen aufeinander trifft. Zum anderen treffen sich am 8./9. Juli Deutschlands beste Leichtathleten, um im grunderneuerten Erfurter Steigerwaldstadion ihre Meister zu ermitteln.


Sowohl in Ratingen als auch in Erfurt geht es für die nationale Leichtathletik-Spitze um die finale und entscheidende Qualifikation sowie die damit verbundene Fahrkarte zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London (4.-13. August 2017, Großbritannien).


Für die Deutschen Meisterschaften in Erfurt möchten wir Sie nochmals speziell auf den exklusiven 25 % Rabatt für Gruppen und Vereine hinweisen!

 

Tickets und weitere Informationen erhalten Sie über leichtathletik.de und der Hotline: 01806 – 999 0000*.
*(€ 0,20/Verbindung aus dem dt. Festnetz, max. € 0,60/Verbindung aus dem dt. Mobilfunknetz

WMACi 2017 in Daegu

Di, 28.03.2017 - 02:00

Gippert und Görtz mit je zwei Medaillen

Silber und Bronze für Jochen Gippert und zweimal Bronze für Reiner Görtz.

 

Vom 19. bis 25. März fanden in Südkorea die Hallenmeisterschaften der Senioren mit Wurf und Straßenläufen (WMACi 2017) statt. Rund 4.000 Athleten nahmen an der Veranstaltung teil. Deutschland belegte im Medaillenspiegel den fünften Platz mit insgesamt 83 Medaillen, davon 27 in Gold, 22 in Silber und 34 in Bronze.  [#medal counts] Die Ergebnisliste der WM finden Sie hier: [#Ergebnisse]

 

Aus dem LVN reisten die sechs Leichtathleten Martin Baranzke, Jochen Gippert, Reiner Görtz, Winfried Heckner und  Heiko Wilmes zu den Meisterschaften.

 

Martin Baranzke (M50, Team Voreifel) ließ die gemeldeten 200m und Dreisprung ausfallen und konzentrierte sich auf den Weitsprung. Die Weite 5,00 Meter brachte ihn auf den fünften Platz. Den Einsatz über 200m durfte er am Schlusstag in der Staffel nachholen, die den 8. Platz erreichte.

Jochen Gippert (M40, TV Herkenrath) zeichnete sich im 60m-Vorlauf mit 7,01 Sekunden als Schnellster für die Teilnahme am Endlauf aus. Im Finale überraschte ihn, noch nicht so recht konzentriert, der Startschuss. Die am Start verlorene Zeit konnte er nicht mehr ganz aufholen und lief mit einer hundertstel Sekunde Abstand als Zweiter über die Ziellinie. Nach Bronze über 200m hoffte er in der 4x200m-Staffel mit Gröger, Paquée und Milde auf Gold.  Leider führte ein Wechselfehler bei den hohen Favoriten aus Deutschland zur Disqualifikation. 

Reiner Görtz (M75, ASV  Süchteln) traute sich ein großes Wettkampfprogramm mit Dreisprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Speerwurf und Diskuswurf zu.  Zwei Bronzemedaillen und weitere gute Plätze rechtfertigten seine Entscheidung.

Für Winfried Heckner (M65, STV Hünxe) verliefen die Weltmeisterschaften ein wenig unglücklich. Der von einer Verletzung noch nicht ganz genesende Athlet verpasste die Endläufe über 60m und 200m nur ganz knapp. Er tröstete sich, dass sein 200m Zeit zumindest unter 30 Sekunden lag. Die Chance einer Medaille in der 200m-Staffeln zerfloss mangels Mitglieder, da ein mögliches M65-Teammitglied sich für die Teilnahme an der M60-Staffel entschied.

Herbert Mussinghoff (M65, Team Voreifel) belegt im Diskuswurf mit einer Weite von fast 40 Metern den vierten Rang. Im Speerwurf kam er auf Platz sieben und in der Halle belegte er im Hochsprung den sechsten Platz.

Heiko Wilmes (M45, TV Refrath) bevorzugte längeren Strecken. In der Halle erreicht er im 3000m-Lauf den sechsten Platz. Draußen führte er sich wohler und lief sowohl im Crosslauf als auch im Halbmarathon als Fünfter seiner Altersklasse ein.

 

Ergebnissauszug mit den WM-Teilnehmern des LVN

Baranzke, Martin (M50): 5 Weitsprung 5.00m; 8 4x200 m Staffel (Funk, Contag, Baranzke, Müller) 1:50.30

Gippert, Jochen (M40): 2 60 m 7.05; 3 200m 22.72

Goertz, Reiner (M75): 3 Hochsprung 1.08m; 3 Stabhochsprung 1.90m; 4 Speerwurf 26.53m; 4 Dreisprung 6.04m ; 5 Diskuswurf 28.00m

Heckner, Winfried (M65): 11 60m 8,83; 13 200m 29.74

Mussinghoff, Herbert (M65):4 Diskuswurf 39.98m; 6 Hochsprung 1.30m; 7  Speerwurf 34.74m

Wilmes, Heiko (M45): 5 8000m Cross Country 30:54.00; 5 Halbmarathon 1:21:56.00; 6 3000m

C-Trainer-Qualifizierungsmodul in Korschenbroich

Mo, 27.03.2017 - 02:00

21 neue C-Trainer

Am Sonntag endete die Frühjahrs-C-Trainerausbildung in Korschenbroich sehr erfolgreich! Im Februar hatten 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Qualifizierungsmodul begonnen und alle 21 haben am Sonntag gehört: Du hast die Prüfung bestanden.

 

Nachdem am Samstag alle einen Teil aus ihrem schriftlich ausgearbeiteten Trainingsplan praktisch mit "Athleten" demonstrieren mussten, hieß es am Sonntag dann: Klausur schreiben.

Um 12:30 Uhr kam dann für alle die Info von den Prüfern Ludwig Klaassen und Kathrin Mohrenstecher: Ihr habt alle bestanden!

 

Herzlichen Glückwunsch an die Teilnehmer und vielen Dank an Hans-Peter Walter für die gute Organisation vor Ort!