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Aktualisiert: vor 48 Minuten 32 Sekunden

Unterstützung bei einer Umfrage der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Do, 20.07.2017 - 02:00

Im Rahmen eines Forschungsprojektes über leistungssteigernde Substanzen und Methoden, das von Dr. Adrian Hoffmann

(adrian.hoffmann@hhu.de) und Prof. Dr. Jochen Musch

(jochen.musch@hhu.de) geleitet wird, bittet Katrin Heyers (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) um Unterstützung in Form einer 7-minütigen Kurzumfrage. 

 

Um pauschale Aussagen zu vermeiden und ausreichend zu differenzieren, wird  zwischen verschiedenen Definitionen des Begriffes „Doping“ unterschieden. Außerdem wird die spezielle „Crosswise“-Umfragetechnik (Yu et al., 2008) eingesetzt, um die Vertraulichkeit aller Antworten durch eine statistische Zufallsverschlüsselung zu garantieren. So kann gewährleistet werden, dass alle individuellen Antworten absolut vertraulich bleiben und nur auf Gruppenebene eine Auswertung möglich ist.

Selbstverständlich erfolgt die Teilnahme anonym und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen abgebrochen werden.

 

Die Umfrage ist unter folgendem Link erreichbar: Umfrage

cand. psych. Katrin Heyers

Dr. Adrian Hoffmann

Prof. Dr. Jochen Musch

WM-Nominierung

Mi, 19.07.2017 - 02:00

Der Deutsche Leichtathletik-Verband nominiert 71 Athleten/-innen für die Weltmeisterschaften in London, die vom 04.-13. August im Olympiastadion stattfinden. Für den LV Nordrhein sind die folgenden sieben Sportler am Start:

 

 200 m Aleixo Platini Menga  TSV Bayer 04 Leverkusen   Hochsprung Mateusz Przybylko  TSV Bayer 04 Leverkusen   4x400 m Lara Hoffmann  LT DSHS Köln   1500 m Konstanze Klosterhalfen  TSV Bayer 04 Leverkusen  5000 m Konstanze Klosterhalfen  TSV Bayer 04 Leverkusen  Stabhochsprung Silke Spiegelburg TSV Bayer 04 Leverkusen  Weitsprung Alexandra Wester ASV Köln Speerwurf Christin Hussong LAZ Zweibrücken

 

Wir wünschen allen Athleten viel Erfolg und spannende Wettbewerbe.

U18 WM

Di, 18.07.2017 - 02:00

Im  „Moi International Sports Complex“ in Nairobi – dem größten Stadion Kenias – fanden vom 12. bis 16. Juli die Weltmeisterschaften der U18 statt. Es war die finale Auflage dieser IAAF-Meisterschaften. 

 

Aus Sicht des LV Nordrhein nahmen folgende Athleten/-innen an den Titelkämpfen teil:

 

Weit Ole Grammann LAV Bayer Uerd./D. 9. 6,75 m 100 m Beauty Somuah ASV Köln 7. 12.07 s Zehnkampf Maximilian Kluth ART Düsseldorf DNF

U14 Teamendkampf - Qualifizierte Mannschaften

Di, 18.07.2017 - 02:00

In der Anlage finden Sie die qualifizierten Mannschaften der U14 für den LVN-Team-Endkampf am 17. September in Troisdorf. Die Mannschaften, die sich über das Nachrückverfahren qualifiziert haben sind ebenfalls in der Übersicht aufgeführt.  

 

Übersicht - Qualifizierte Mannschaften Team-Endkampf U14

Doppel-Gold bei U23-Europameisterschaften

Di, 18.07.2017 - 02:00

Konstanze Klosterhalfen sowie die Staffel-Sprinter Kai Köllmann und Daniel Hoffmann haben am Sonntag bei der U23-EM in Bydgoszcz (Polen) dem LV Nordrhein 1. Plätze beschert. Konstanze Klosterhalfen hatte über 1.500 Meter nach einer taktischen Meisterleistung mehr als drei Sekunden Vorsprung. Die Staffel lieferte sich mit den zeitgleichen Briten ein Wimpernschlagfinale.

 

Nach dem Start reihte sich Konstanze Klosterhalfen an die vierte Stelle ein – für sie vollkommen ungewöhnlich. Zwei Runden vor Schluss übernahm die Athletin von Sebastian Weiß mit einer vehementen Tempoverschärfung die Führung. Die Schlussrunde durcheilte sie in 61 Sekunden, im Ziel blieb die Uhr bei 4:10,30 Minuten stehen. Bald hüllte sich Konstanze Klosterhalfen in die deutsche Nationalflagge, um sich zunächst dem Blitzlichtgewitter der Fotografen zu stellen und dann auf die Ehrenrunde zu gehen. „Ich bin total happy mit dem Titel. Meine Taktik ist voll aufgegangen“, jubelte die 20-Jährige. Für die Studentin waren die U23-Europameisterschaften der letzte Wettkampf vor der WM in London. „Jetzt geht es erst einmal zurück ins Training, der Feinschliff folgt dann im Kienbaum“, sagte Konstanze Klosterhalfen. Es scheint so, als hätte der erste große Titel auf der Bahn bei der Mittelstrecklerin den Erfolgshunger erst so richtig geweckt.

 

Die TSV-Sprinter Kai Köllmann und Daniel Hoffmann erkämpften zusammen mit Roger Gurski (LG Rhein-Wied) und Philipp Trutenat (TV Wattenscheid 01) den Europameister-Titel. Der Deutsche U23-Meister Daniel Hoffmann geriet ganz zum Schluss zwar noch in Bedrängnis, als der Schlussläufer der britischen Staffel heraneilte. Doch bei Zeitgleichheit von 39,11 Sekunden konnte der Athlet von Tobias Kofferschläger den ersten Platz bravourös retten. Schon im Vorlauf war das deutsche Quartett in 38,91 Sekunden auf Platz eins gelaufen und hatte damit sogar den deutschen U23-Rekord in Reichweite. Er steht bei 38,88 Sekunden. 

 

100 m Daniel Hoffmann TSV Bayer 04 Lev. 10,55 s 1.500 m Maximilian Thorwirth SFD 75 Düsseldorf 3:46,87 min 5.000 m Jonathan Dahlke TV Herkenrath 10. 14:22,37 min 400 m H Joshua Abuaku LAV Oberhausen SB 50,70 s Jonas Hanssen SC Myhl LA SB 50,67 s 10-Kampf Torben Blech TSV Bayer 04 Lev. 9. 7.675 Punkte 4x100 m Kai Köllmann TSV Bayer 04 Lev. 1. 39,11 s Daniel Hoffmann TSV Bayer 04 Lev. 1. 39,11 s 4x400 m Florian Weeke LT DSHS Köln  4. 3:05,65 min 1.500 m Konstanze Klosterhalfen TSV Bayer 04 Lev. 1. 4:10,30 min Drei Jessica Maduka ART Düsseldorf 11. 13,09 m 7-Kampf Caroline Klein TSV Bayer 04 Lev. 6. 5.876 Punkte 4x400 m Nelly Schmidt LT DSHS Köln 2. 3:30,18 min

 

NRW-Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid

Mo, 17.07.2017 - 02:00

Remo Cagliesi  gefiel am ersten Tag der NRW-Meisterschaften mit 2,06 m im Hochsprung

Das Beste wurde am ersten Tag der NRW-Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid zum Schluss geboten. Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) flog im Hochsprung der Klasse U20 über respektable 2,06 m und sicherte sich damit den Titel vor dem Wattenscheider Tristan Henze  und dem Mindener Finn Heimberg, die beide jeweils 1,90 m überquerten.

 

Der Schützling von Tim Husel ließ anschließend noch 2,11 m auflegen, doch scheiterte er an dieser Höhe, die für ihn eine neue persönliche Jahres-Bestleistung  bedeutet hätte, nur knapp. „Ich hatte die 2,11 m heute auf jeden Fall drauf, denn ich habe mich im Training in den letzten Tagen sehr gut gefühlt. Nun hoffe ich, dass ich bei meinen nächsten Wettkämpfen etwas mehr Glück habe,“ erklärte der 18-jährige Höhenjäger, der in der Halle bereits 2,14 m meisterte.

Remo Cagliesi ist auch ein leistungsstarker Weitspringer mit einer persönlichen Bestweite von 7,20 m. Allerdings steht bei ihm diese Disziplin nur in der Halle im Fokus. In den nächsten drei Wochen konzentriert der deutsche U20-Meister von 2016  sich ganz auf den Weitsprung bei den deutschen U20/U18-Meisterschaften vom 4. bis 6. August in Ulm, wo er bei der Titelvergabe ein ernstes Wort mitreden möchte.

Im 100-m-Sprint der Klasse U 20 ließ Simon Heweling (Weseler TV) bereits im Vorlauf mit der Zeit von 10,89 Sekunden seine Klasse aufblitzen. Im Finale steigerte er sich bei leichtem  Rückenwind (+0,2 m/s) auf starke 10,75 Sekunden und verwies damit Guy-Tresor Zoua (LG Kindelsberg Kreuztal, 10,98 s) und Hendrik Vogler (TV Gladbeck, 11,02 s) auf die nachfolgenden Ränge.

Im 800-m-Lauf der männlichen Jugend U20 erwies sich Maximilian Feist (VFL Kamen) als gewiefter Taktiker. Der Schützling von Holger July ging als führender Läufer in die letzte Runde. Um keine Risiko auf der für ihn etwas zu kurzen Distanz  einzugehen, zog er bereits 300 Meter vor dem Ziel einen unwiderstehlichen Spurt an und siegte in der neuen persönlichen Bestzeit von 1:55,81 Minuten vor Till Grommisch (TLV Germania Überruhr), der sich als Zweiter mit 1:57,71 Minuten ebenfalls deutlich verbesserte. Till ist der Sohn von Werner Grommisch, der 1986 Deutscher Crossmeister war.

Große Freude herrschte bei 3000-m-Sieger Max Nores (Aachener TG, 8:45,05 Min.), der sich bei seiner überzeugenden Vorstellung um 15 Sekunden verbesserte.

Martin Kornobis (LG Olympia Dortmund), der in diesem Jahr schon 16,53 m stieß, hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Dennoch reichte seine Weite von 15,10 m in der Klasse U20  zum Titelgewinn.

 

Kurz vor ihrer Abreise zu den U20-Europameisterschaften vom 20. bis 23. Juli im italienischen Grosseto gab Lokalmatadorin Julia Ritter (TV Wattenscheid) noch eine Stippvisite im Lohrheide-Stadion und unterstrich als Siegerin mit vielversprechenden 16,23 m im Kugelstoßen und 53,41 m im Diskuswerfen. „Ich bin fit für die EM,“ lautete das Fazit der früheren U18-Weltmeisterin im Kugelstoßen, die im Sportinternat in Wattenscheid wohnt. „Dadurch, dass nur einen kurzen Fußweg zum Stadion hatte, war  die Belastung für mich äußerst gering. Für mich bildete der Doppelstart ein hervorragendes Training und einen guten  Abschluss meiner EM-Vorbereitungen,“ erklärte  die 18-jährige Wurfspezialistin, die im Kugelstoßen bei der Titelvergabe ein ernsthaftes Wort mit sprechen möchte. „Mein Schwerpunkt liegt auf dem Kugelstoßen, wo ich momentan die Europäische Bestenliste in meiner Altersklasse anführe. Das heißt allerdings nicht, dass ich das Diskuswerfen vernachlässigen werde,“ betonte Julia Ritter. Ihre Teamkollegin Hanna Meinikmann gefiel als Zweite mit 15,26 m.

 

Bei der männlichen Jugend U 18 lieferten sich Florian Hornig und David Schepp (beide TSG Dülmen) im Hochsprung ein spannendes Duell, das Florian vor David für sich entschied. Die beiden Höhenjäger meisterten jeweils 1,98 m.

Florian Hornig, der in der Halle schon 2,01 m überquerte, verbesserte bei seinem Titelgewinn seine Freiluft-Bestleistung um einen Zentimeter. Erleichtert verließ David Schepp die Anlage, denn er konnte nach seinen Rückenproblemen im Lohrheidestadion seit langem erstmals wieder schmerzfrei springen. Für die DM in Ulm hat er sich genauso wie sein Teamkollege Florian Hornig die Zwei-Meter-Marke vorgenommen.

Im Weitsprung war Sieger Maximilian Busse (SV 1860 Minden) mit der Weite von 7,07 m nahezu konkurrenzlos. Ihrer Konkurrenz deutlich voraus war auch Lena Böhmer (TV Gladbeck), die sich in der Klasse U18  als Weitsprung-Siegerin von 6,01 m auf hervorragende 6,13 m verbesserte. Die 1,83 m-große Springerin, die von Heiner Preute und Oliver Sell betreut wird,  zeigte sich überrascht von ihrer Leistung, denn  sie hat in der vergangenen Woche nicht trainiert, um ihr Sprungbein zu schonen.

Bei der männlichen Jugend M14 konnte sich Marcel Reisch (TUS Germania Horstmar) mit Leistungen von 38,13 m im Diskuswerfen und 42,18 m im Speerwerfen zweimal in die Siegerliste eintragen.

Im Diskuswerfen der Klasse W15 pulverisierte Pia Northoff (TUS Jöllenbeck) als Siegerin  mit ihrer Weite von 44,15 m ihre bisherige persönliche Bestleistung von 37,14 m. Die 15-jährige Jöllenbeckerin, deren Bruder Timo in der vergangenen Woche bei der U18-WM in Nairobi im Kugelstoßen Gold gewann,  führt nun die aktuelle DLV-Bestenliste in ihrer Altersklasse mit einem Vorsprung von vier Metern an.

 

Maximilian March verbessert bei den NRW-Meisterschaften die LVN-Bestmarke von Claude Edorh

 

Glänzend aufgelegt zeigte sich am zweiten Wettkampftag  Maximilian March (Team Vorweifel), der über 110-m-Hürden der Klasse U18 ausgezeichnete 13,68 Sekunden erreichte und damit in der Alterskategorie die LVN-Bestmarke aus dem Jahr 1989 von Claude Edorh (ASV Köln) um sechs Hundertstelsekunden verbesserte. „Das ist für mich eine große Ehre und eine große Verpflichtung zugleich,“ meinte der 1,76 m große Hürdensprinter, der in diesem Jahr die Nominierung für die U18-WM in Nairobi  nur um wenige Hundertstelsekunden verpasste.

 

Das Wattenscheider Lohrheide-Stadion scheint für Simon Heweling  ein gutes Pflaster  zu bilden. 2014  gelang dem Nachwuchssprinter des Weseler TV dort im 200-m-Lauf der Klasse U18 der Gewinn der Silbermedaille in 21,44 Sekunden. Drei Jahre später  holte er dort zum großen Doppelschlag aus und ließ der Konkurrenz über 100 m in 10,75 Sekunden und über 200 m in 21,60 Sekunden keine Chance. Auf beiden Distanzen  erzielte der gut aufgelegte Weseler jeweils persönliche Jahresbestzeiten.

 

Über 1500m verließ sich Till Grommisch (TLV Überruhr) ganz auf seine enorme Spurtkraft und setzte sich in 3:59,37 Minuten souverän vor 3000-m-Sieger Max Nores (Aachener TG, 4:04,01 Min.) und Tom Thiemann (LG Brillux Münster, 4:04,74 Min.)  durch. Bei seiner hervorragenden Vorstellung blieb er nur knapp über seiner persönlichen Bestzeit von 3:59,06 Minuten.

Martin Kornobis (LG Olympia Dortmund), der Tags zuvor das Kugelstoßen mit 15,10 m gewonnen hatte, beteiligte sich am zweiten Wettkampftag noch am Diskuswerfen und wurde dort Vizemeister mit 42,45 m.

Im Stabhochsprung schwang sich Marc Andre Jacobs (Bayer Leverkusen) über respektable 4,65 m und setzte  sich damit vor dem Wattenscheider Jan Ollech (4,40 m) und dem Zehnkämpfer Felix Füermann (Bayer Leverkusen, 4,30 m) durch. „Mir fehlte die Musik und die entsprechende Stimmung. Sonst wäre ich eventuell noch etwas höher gesprungen. Aber bei Meisterschaften herrschen ja andere Gesetze,“ befand der Schützling von Bayer-Trainerin Christine Adams, der mit einer Bestleistung von 4,80 m zu Buche steht. Der Drittplatzierte im Stabhochsprung, Felix Füermann, unterstrich seine bemerkenswerte  Vielseitigkeit zudem noch mit seinem Titelgewinn im Speerwerfen mit 59,74 m.

Einen Tag nach seinem Sieg im Hochsprung war Florian Hornig (TSG Dülmen, 1,98 m) auch noch im Dreisprung der Klasse U18 mit 13,72 m erfolgreich. Dabei übertraf der sprunggewaltige Blondschopf seine persönliche Bestweite um neun Zentimeter.

Bei der weiblichen Jugend U20 gefiel neben Wurfspezialistin Julia Ritter vor allem Franziska Jakobs (ART Düsseldorf), die mit 2:14,29 Minuten und 4:46,23 Minuten über 1500 m einen eindrucksvollen Doppelerfolg feierte. „Für mich waren diese beiden Läufe eine gute Vorbereitung auf die deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm, wo ich mich auf beiden Distanzen um eine Medaille bewerben möchte,“ unterstrich die Athletin von Coach Andre Pollmächer.

Im 100-m-Hürdenlauf der Klasse U20 war Annika Marlies Niedermayer (TV Wattenscheid) mit starken 14,06 Sekunden nahezu ungefährdet. Die 18-jährige Wattenscheiderin blieb bei ihrer hervorragenden Vorstellung lediglich eine Hundertstelsekunde über ihrer persönlichen Bestzeit. „Bei der DM in Ulm möchte ich die 14-Sekunden-Marke auf jeden Fall knacken,“ hat sich Annika Marlies Niedermayer vorgenommen.

Im Speerwerfen der Klasse U 20 erfreute Siegerin Kim Cara Brünger (USC Bochum) mit der Weite von 44,69 m, mit der sie 3,93 m weiter warf als die Münsteranerin Katharina Funke.

In der Alterskategorie U18 war Amelie Braun (CLV Siegerland) eine Klasse für sich. Die 16-jährige Siegerländerin hatte über 100 m Hürden trotz eines kleinen Hängers am Start im Ziel mit 13,77 Sekunden einen komfortablen Vorsprung vor der Düsseldorferin Daniela Kreft (14,44 s) Amelie Braun erzielte in dieser Saison in Schweinfurt bereits 13,73 Sekunden.

Im Stabhochsprung der Klasse U18 ließ sich Lukka Franke (LAZ Soest) durch ihre Favoritenposition nicht nervös machen und siegte mit beachtlichen 3,60 m.

Im Diskuswerfen der Klasse W15 verbesserte sich die Schwester von U18-Weltmeister Pia Northoff (TUS Jöllenbeck) von 14,39 m auf 14,47 m und sicherte sich damit ihren zweiten NRW-Titel, nachdem sie tags zuvor bereits das Diskuswerfen mit 44,15 m gewonnen hatte.

Wegen einer Sprunggelenksverletzung brach Shanice Meister (TV Wattenscheid) den Weitsprung der Klasse W15,  nachdem ihr Sieg bei 1,63 m feststand, vorzeitig ab.

In der Klasse M15 ragte vor allem Erik Assmann (ART Düsseldorf) im Hochsprung mit 1,90 m heraus. Damit sprang der 15-jährige Düsseldorfer 13 Zentimeter höher als der Siegerländer Eric Klöckner.

Die LG Lippe-Süd mischte in Wattenscheid in ihrer Paradedisziplin, dem Stabhochsprung, in vielen Altersklassen ganz vorne mit. In der Kategorie W14 beeindruckten Jule Mühlenhof und Maybrit Sommer mit ihrem Doppelerfolg mit jeweils übersprungenen 3,20 m.

NRW-Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid

Mo, 17.07.2017 - 02:00

Remo Cagliesi  gefiel am ersten Tag der NRW-Meisterschaften mit 2,06 m im Hochsprung

Das Beste wurde am ersten Tag der NRW-Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid zum Schluss geboten. Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) flog im Hochsprung der Klasse U20 über respektable 2,06 m und sicherte sich damit den Titel vor dem Wattenscheider Tristan Henze  und dem Mindener Finn Heimberg, die beide jeweils 1,90 m überquerten.

 

Der Schützling von Tim Husel ließ anschließend noch 2,11 m auflegen, doch scheiterte er an dieser Höhe, die für ihn eine neue persönliche Jahres-Bestleistung  bedeutet hätte, nur knapp. „Ich hatte die 2,11 m heute auf jeden Fall drauf, denn ich habe mich im Training in den letzten Tagen sehr gut gefühlt. Nun hoffe ich, dass ich bei meinen nächsten Wettkämpfen etwas mehr Glück habe,“ erklärte der 18-jährige Höhenjäger, der in der Halle bereits 2,14 m meisterte.

Remo Cagliesi ist auch ein leistungsstarker Weitspringer mit einer persönlichen Bestweite von 7,20 m. Allerdings steht bei ihm diese Disziplin nur in der Halle im Fokus. In den nächsten drei Wochen konzentriert der deutsche U20-Meister von 2016  sich ganz auf den Weitsprung bei den deutschen U20/U18-Meisterschaften vom 4. bis 6. August in Ulm, wo er bei der Titelvergabe ein ernstes Wort mitreden möchte.

Im 100-m-Sprint der Klasse U 20 ließ Simon Heweling (Weseler TV) bereits im Vorlauf mit der Zeit von 10,89 Sekunden seine Klasse aufblitzen. Im Finale steigerte er sich bei leichtem  Rückenwind (+0,2 m/s) auf starke 10,75 Sekunden und verwies damit Guy-Tresor Zoua (LG Kindelsberg Kreuztal, 10,98 s) und Hendrik Vogler (TV Gladbeck, 11,02 s) auf die nachfolgenden Ränge.

Im 800-m-Lauf der männlichen Jugend U20 erwies sich Maximilian Feist (VFL Kamen) als gewiefter Taktiker. Der Schützling von Holger July ging als führender Läufer in die letzte Runde. Um keine Risiko auf der für ihn etwas zu kurzen Distanz  einzugehen, zog er bereits 300 Meter vor dem Ziel einen unwiderstehlichen Spurt an und siegte in der neuen persönlichen Bestzeit von 1:55,81 Minuten vor Till Grommisch (TLV Germania Überruhr), der sich als Zweiter mit 1:57,71 Minuten ebenfalls deutlich verbesserte. Till ist der Sohn von Werner Grommisch, der 1986 Deutscher Crossmeister war.

Große Freude herrschte bei 3000-m-Sieger Max Nores (Aachener TG, 8:45,05 Min.), der sich bei seiner überzeugenden Vorstellung um 15 Sekunden verbesserte.

Martin Kornobis (LG Olympia Dortmund), der in diesem Jahr schon 16,53 m stieß, hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Dennoch reichte seine Weite von 15,10 m in der Klasse U20  zum Titelgewinn.

 

Kurz vor ihrer Abreise zu den U20-Europameisterschaften vom 20. bis 23. Juli im italienischen Grosseto gab Lokalmatadorin Julia Ritter (TV Wattenscheid) noch eine Stippvisite im Lohrheide-Stadion und unterstrich als Siegerin mit vielversprechenden 16,23 m im Kugelstoßen und 53,41 m im Diskuswerfen. „Ich bin fit für die EM,“ lautete das Fazit der früheren U18-Weltmeisterin im Kugelstoßen, die im Sportinternat in Wattenscheid wohnt. „Dadurch, dass nur einen kurzen Fußweg zum Stadion hatte, war  die Belastung für mich äußerst gering. Für mich bildete der Doppelstart ein hervorragendes Training und einen guten  Abschluss meiner EM-Vorbereitungen,“ erklärte  die 18-jährige Wurfspezialistin, die im Kugelstoßen bei der Titelvergabe ein ernsthaftes Wort mit sprechen möchte. „Mein Schwerpunkt liegt auf dem Kugelstoßen, wo ich momentan die Europäische Bestenliste in meiner Altersklasse anführe. Das heißt allerdings nicht, dass ich das Diskuswerfen vernachlässigen werde,“ betonte Julia Ritter. Ihre Teamkollegin Hanna Meinikmann gefiel als Zweite mit 15,26 m.

 

Bei der männlichen Jugend U 18 lieferten sich Florian Hornig und David Schepp (beide TSG Dülmen) im Hochsprung ein spannendes Duell, das Florian vor David für sich entschied. Die beiden Höhenjäger meisterten jeweils 1,98 m.

Florian Hornig, der in der Halle schon 2,01 m überquerte, verbesserte bei seinem Titelgewinn seine Freiluft-Bestleistung um einen Zentimeter. Erleichtert verließ David Schepp die Anlage, denn er konnte nach seinen Rückenproblemen im Lohrheidestadion seit langem erstmals wieder schmerzfrei springen. Für die DM in Ulm hat er sich genauso wie sein Teamkollege Florian Hornig die Zwei-Meter-Marke vorgenommen.

Im Weitsprung war Sieger Maximilian Busse (SV 1860 Minden) mit der Weite von 7,07 m nahezu konkurrenzlos. Ihrer Konkurrenz deutlich voraus war auch Lena Böhmer (TV Gladbeck), die sich in der Klasse U18  als Weitsprung-Siegerin von 6,01 m auf hervorragende 6,13 m verbesserte. Die 1,83 m-große Springerin, die von Heiner Preute und Oliver Sell betreut wird,  zeigte sich überrascht von ihrer Leistung, denn  sie hat in der vergangenen Woche nicht trainiert, um ihr Sprungbein zu schonen.

Bei der männlichen Jugend M14 konnte sich Marcel Reisch (TUS Germania Horstmar) mit Leistungen von 38,13 m im Diskuswerfen und 42,18 m im Speerwerfen zweimal in die Siegerliste eintragen.

Im Diskuswerfen der Klasse W15 pulverisierte Pia Northoff (TUS Jöllenbeck) als Siegerin  mit ihrer Weite von 44,15 m ihre bisherige persönliche Bestleistung von 37,14 m. Die 15-jährige Jöllenbeckerin, deren Bruder Timo in der vergangenen Woche bei der U18-WM in Nairobi im Kugelstoßen Gold gewann,  führt nun die aktuelle DLV-Bestenliste in ihrer Altersklasse mit einem Vorsprung von vier Metern an.

 

Maximilian March verbessert bei den NRW-Meisterschaften die LVN-Bestmarke von Claude Edorh

 

Glänzend aufgelegt zeigte sich am zweiten Wettkampftag  Maximilian March (Team Vorweifel), der über 110-m-Hürden der Klasse U18 ausgezeichnete 13,68 Sekunden erreichte und damit in der Alterskategorie die LVN-Bestmarke aus dem Jahr 1989 von Claude Edorh (ASV Köln) um sechs Hundertstelsekunden verbesserte. „Das ist für mich eine große Ehre und eine große Verpflichtung zugleich,“ meinte der 1,76 m große Hürdensprinter, der in diesem Jahr die Nominierung für die U18-WM in Nairobi  nur um wenige Hundertstelsekunden verpasste.

 

Das Wattenscheider Lohrheide-Stadion scheint für Simon Heweling  ein gutes Pflaster  zu bilden. 2014  gelang dem Nachwuchssprinter des Weseler TV dort im 200-m-Lauf der Klasse U18 der Gewinn der Silbermedaille in 21,44 Sekunden. Drei Jahre später  holte er dort zum großen Doppelschlag aus und ließ der Konkurrenz über 100 m in 10,75 Sekunden und über 200 m in 21,60 Sekunden keine Chance. Auf beiden Distanzen  erzielte der gut aufgelegte Weseler jeweils persönliche Jahresbestzeiten.

 

Über 1500m verließ sich Till Grommisch (TLV Überruhr) ganz auf seine enorme Spurtkraft und setzte sich in 3:59,37 Minuten souverän vor 3000-m-Sieger Max Nores (Aachener TG, 4:04,01 Min.) und Tom Thiemann (LG Brillux Münster, 4:04,74 Min.)  durch. Bei seiner hervorragenden Vorstellung blieb er nur knapp über seiner persönlichen Bestzeit von 3:59,06 Minuten.

Martin Kornobis (LG Olympia Dortmund), der Tags zuvor das Kugelstoßen mit 15,10 m gewonnen hatte, beteiligte sich am zweiten Wettkampftag noch am Diskuswerfen und wurde dort Vizemeister mit 42,45 m.

Im Stabhochsprung schwang sich Marc Andre Jacobs (Bayer Leverkusen) über respektable 4,65 m und setzte  sich damit vor dem Wattenscheider Jan Ollech (4,40 m) und dem Zehnkämpfer Felix Füermann (Bayer Leverkusen, 4,30 m) durch. „Mir fehlte die Musik und die entsprechende Stimmung. Sonst wäre ich eventuell noch etwas höher gesprungen. Aber bei Meisterschaften herrschen ja andere Gesetze,“ befand der Schützling von Bayer-Trainerin Christine Adams, der mit einer Bestleistung von 4,80 m zu Buche steht. Der Drittplatzierte im Stabhochsprung, Felix Füermann, unterstrich seine bemerkenswerte  Vielseitigkeit zudem noch mit seinem Titelgewinn im Speerwerfen mit 59,74 m.

Einen Tag nach seinem Sieg im Hochsprung war Florian Hornig (TSG Dülmen, 1,98 m) auch noch im Dreisprung der Klasse U18 mit 13,72 m erfolgreich. Dabei übertraf der sprunggewaltige Blondschopf seine persönliche Bestweite um neun Zentimeter.

Bei der weiblichen Jugend U20 gefiel neben Wurfspezialistin Julia Ritter vor allem Franziska Jakobs (ART Düsseldorf), die mit 2:14,29 Minuten und 4:46,23 Minuten über 1500 m einen eindrucksvollen Doppelerfolg feierte. „Für mich waren diese beiden Läufe eine gute Vorbereitung auf die deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm, wo ich mich auf beiden Distanzen um eine Medaille bewerben möchte,“ unterstrich die Athletin von Coach Andre Pollmächer.

Im 100-m-Hürdenlauf der Klasse U20 war Annika Marlies Niedermayer (TV Wattenscheid) mit starken 14,06 Sekunden nahezu ungefährdet. Die 18-jährige Wattenscheiderin blieb bei ihrer hervorragenden Vorstellung lediglich eine Hundertstelsekunde über ihrer persönlichen Bestzeit. „Bei der DM in Ulm möchte ich die 14-Sekunden-Marke auf jeden Fall knacken,“ hat sich Annika Marlies Niedermayer vorgenommen.

Im Speerwerfen der Klasse U 20 erfreute Siegerin Kim Cara Brünger (USC Bochum) mit der Weite von 44,69 m, mit der sie 3,93 m weiter warf als die Münsteranerin Katharina Funke.

In der Alterskategorie U18 war Amelie Braun (CLV Siegerland) eine Klasse für sich. Die 16-jährige Siegerländerin hatte über 100 m Hürden trotz eines kleinen Hängers am Start im Ziel mit 13,77 Sekunden einen komfortablen Vorsprung vor der Düsseldorferin Daniela Kreft (14,44 s) Amelie Braun erzielte in dieser Saison in Schweinfurt bereits 13,73 Sekunden.

Im Stabhochsprung der Klasse U18 ließ sich Lukka Franke (LAZ Soest) durch ihre Favoritenposition nicht nervös machen und siegte mit beachtlichen 3,60 m.

Im Diskuswerfen der Klasse W15 verbesserte sich die Schwester von U18-Weltmeister Pia Northoff (TUS Jöllenbeck) von 14,39 m auf 14,47 m und sicherte sich damit ihren zweiten NRW-Titel, nachdem sie tags zuvor bereits das Diskuswerfen mit 44,15 m gewonnen hatte.

Wegen einer Sprunggelenksverletzung brach Shanice Meister (TV Wattenscheid) den Weitsprung der Klasse W15,  nachdem ihr Sieg bei 1,63 m feststand, vorzeitig ab.

In der Klasse M15 ragte vor allem Erik Assmann (ART Düsseldorf) im Hochsprung mit 1,90 m heraus. Damit sprang der 15-jährige Düsseldorfer 13 Zentimeter höher als der Siegerländer Eric Klöckner.

Die LG Lippe-Süd mischte in Wattenscheid in ihrer Paradedisziplin, dem Stabhochsprung, in vielen Altersklassen ganz vorne mit. In der Kategorie W14 beeindruckten Jule Mühlenhof und Maybrit Sommer mit ihrem Doppelerfolg mit jeweils übersprungenen 3,20 m.

Senioren EM in Aarhus

Fr, 14.07.2017 - 02:00

Von den 815 Anmeldungen deutscher Athleten zu den Senioren-Europameisterschaften der Leichtathletik in Aarhus (Dänemark) kommen 112 aus dem Leichtathletikverband Nordrhein. Die Meisterschaften finden vom 27. Juli bis zum 6. August statt. Sie beginnen mit den Sieben- und Zehnkämpfen und enden mit den 4x400-m-Staffeln. Insgesamt konkurrieren fast 4.000 Sportlerinnen und Sportler in 34 Wettkampfarten im Lauf, Sprung und Wurf einschließlich der Staffeln.

Links: [Homepage von EMACS], [Meldeliste aus 44 Nationen], [Zeittafel]

 

LVN-Spitzensport bei EMACI

Insgesamt 10 Sportlerinnen und Sportler des Leichtathletikverbandes Nordrhein reisen als Rekordhalter in ihren Altersklassen nach Aarhus, teils mit deutschen Bestleistungen, teils mit Europa- oder Weltrekorden.

 

Wolfgang Ritte (M60, LAV Bayer Uerdingen-Dormagen)

Mit gemeldeten 4,06 im Stabhochsprung  liegt Wolfgang Ritte mit großem Abstand vor seinen Konkurrenten, deren angegebene Höhen bei 3,72 m enden. Seinen M60-Weltrekord markierte der 64-Jährige im Jahr 2013 mit 4,32. Einen neuen Rekord wird er voraussichtlich im Jahr 2018 in der neuen Altersklasse M65 anpeilen.

Peter Speckens (M80, SV Schlafhorst)

Die Liste der gemeldeten Gewichtwerfer und des Fünfkampfes zeigt Peter Speckens mit den besten Werten. Im Hammerwurf erwartet ihn, den Inhaber der deutschen M80-Bestleistung, wohl ein spannender Kampf unter drei 40-m-Werfern. Im Diskus trifft er auf keinen Geringeren als den Weltrekordhalter Oesten Edlund aus Schweden, dessen Weite etwa 5 Meter über der von Peter Speckens liegt. Peter Speckens Aussichten auf Silber liegen aber sehr hoch.

Herbert E. Müller (M85, LAV Bayer Uerdingen/Dormagen)

Der 400-m-Europarekordhalter Herbert E. Müller wird in allen gemeldeten Wettbewerben (100, 200, 400, 800, 1.500, 5.000, Cross) auf Grund der Meldewerte seiner Favoritenrolle gerecht. Die angegebenen Spitzenzeiten seines Konkurrenten Guntis Linde aus Lettland stammen wohl aus dem  Jahr 2006. Damals gehörte Guntis zur M75. [#http://skriesim.lv/athletes?id=8183]

Evelin Nagel (W45, Troisdorfer LG)

Die Hürdenlauf-Spezialistin Evelin Nagel steht in der Rangliste der Meldungen über 80m Hürden deutlich an erster Stelle. Im 100-m- und 200-m-Lauf trifft sie auf fast übermächtige Konkurrenz, teils aus dem eigenen Land durch Heike Martin. Im Weitsprung konkurriert sie mit sieben Athletinnen, deren Weiten ab fünf Meter beginnen.

Barbara Gähling  (W50,  LT DSHS Köln)

Die W50-Weltrekordlerin im 300-m-Hürdenlauf Barbara Gähling ist in dieser Sportart die große Favoritin. Mit ihrer Kugelstoßweite liegt sie an zweiter Stelle im Reigen der drei Bestplatzierten Jana Müller Schmidt und Dr. Ellen Weller. Die Aussichten im Diskuswurf deuten eher auf Bronze. In ihrer starken Disziplin Siebenkampf tritt sie als Inhaber des Weltrekordes nicht an.

Monika Gippert  (W55, TV Herkenrath)

Die deutsche W55-Rekordhalterin Monika Gippert weist auf ihren Paradestrecken 800 m und 1500 m die weitaus besten Meldezeiten auf. Selbst über 5000m liegt sie theoretisch sicher auf dem zweiten Platz. Je nach Rennverlauf wäre gar ein Sieg möglich.  Auf Grund ihrer sehr guten 800m-Zeit könnte sie auch eine 4x400-m-Staffel verstärken. Hauptkriterien für die Berufung sind allerdings passende 400-m-Zeiten bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften oder während der Europameisterschaften. Beide liegen nicht vor.

Ute Ritte (W65, LAV Bayer Uerdingen-Dormagen)

Der W65-Europarekord von Ute Ritte im Stabhochsprung lautet 2,70 m. Selbst mit ihren gemeldeten 2,62 m führt sie die Teilnehmerinnenliste souverän an. Dieselbe Höhe schaffte sie noch kürzlich am 9. Juli In Düsseldorf bei den Wilhelm-Unger-Spielen. Daraufhin traute sie sich an die Höhe 2,72. Ihr Angriff auf den eigenen Europarekord sah sehr gut aus. Es fehlte nicht viel. Vielleicht klappt es in Aarhus.

Helgard Houben  (W70, Solinger LC)

Im Dreisprung wird sich die Führende in der deutschen Hallen-W70-Bestenliste mit Erika Springmann im Kampf um den zweiten Platz auseinandersetzen müssen. Favoritin ist die Finnin Terhi Kokkonen. Im 80-m-Hürdenlauf trifft sie in Aarhus auf die übermächtige Marianne Maier aus Österreich. Voraussichtlich entbrennt ein harter Kampf von ihr und zwei weiteren Deutschen um Silber und Bronze. Über 200 m Hürden verzeichnet die Meldeliste mit Helgard Houben drei deutsche W70-Hürdenläuferinnen auf den ersten drei Plätzen der Rangliste. Die Sprintläufe in W70 werden wohl  von Ingrid Meier beherrscht, die bei Deutschen Meisterschaften über 100 m und 200 m für phantastische Weltrekorde sorgte. Es wäre eine große Überraschung, wenn Helgard Houben in ihrem letzten Jahr in der Altersklasse W70 über 100 m auf einen Medaillenplatz laufen könnte.

Hannelore Venn (W75, TV Bedburg)

Laut Liste stehen Hannelore Venn in allen gemeldeten Wettbewerben 100 m, 200 m, 400 m und Weitsprung die Türen für Medaillenplätze offen. Die größten Chancen auf Gold liegen wohl in ihrer Paradestrecke 200 Meter, über die sie bei den deutschen Hallenmeisterschaften 2017 eine neue deutsche Bestleistung aufgestellt hat. Auf Grund ihrer Spurtstärke zeichnen sich auch große Aussichten auf Medaillen in den 4x100-m- und 4x400-m-Staffeln ab.

Ruth Baumann  (W85, SUS Dinslaken)

Die älteste Teilnehmerin aus dem LV Nordrhein Ruth Baumann kämpft in ihrer Altersklasse W85 als Einzige um den Europameistertitel im Diskuswurf. Als Inhaberin der deutschen W85-Bestleistung im Diskuswurf wird ihre Leistung den Mindeststandard weit übertreffen. In ihrer Wurfriege trifft sie auf sieben Werferinnen aus W80, darunter Anne Chatrine Ruehlow und Erna Antritter, sowie auf die 90-jährige Hilia Bakhoff aus Estland, die eine Weite weit über dem aktuellen W90-Weltrekord angegeben hat. 

Thorpe-Cup

Fr, 14.07.2017 - 02:00

Ende Juli 2017 findet der Thorpe-Cup, Länderkampf im 10- und 7-Kampf der Männer und Frauen zwischen Deutschland und den USA im Rather Waldstadion (Düsseldorf) statt.

 

Bereits seit 1993 gibt es im Zehnkampf unter verschiedenen Namen den Ländervergleich USA gegen Deutschland, 2006 kamen dann die Siebenkämpferinnen dazu und 2007 erhielt der Wettbewerb seinen endgültigen Namen zu Ehren des ersten Olympiasiegers im Zehnkampf, Jim Thorpe.

Begründet wurde der Thorpe-Cup 1993 durch den Bundestrainer Claus Marek und den VISA-USA-Team-Cheftrainer Harry Mara. Die Trainer der stärksten Zehnkampf-Nationen wollten einen internationalen Wettkampf für ihre hoffnungsvollen Top-Athleten der sogenannten „Zweiten Reihe“ entwickeln. Nach ersten Ideen schufen sie diesen Teamvergleich, in dem jeweils sieben Athleten an den Start gehen und davon die fünf Besten für ihre Mannschaft gewertet werden. Bei der Premiere 1993 in Aachen 

gewann Stefan Schmid die Einzelwertung und die USA die Teamwertung des Ländervergleichs, der seitdem jährlich (Ausnahme 2004) durchgeführt wird.


Die Idee von Harry Mara und Claus Marek, einen internationalen Wettkampf für die hoffnungsvolle Athleten auf den nationalen Plätzen 4 bis 10 anzubieten, zahlte sich aus wie u.a. eine Olympiastatistik zeigt: Seit der Einführung 1993 gab es insgesamt sechs Amerikaner und elf Deutsche, die über eine erfolgreiche Thorpe-Cup-Teilnahme zu olympischen Ehren gelangt sind.

 

In diesem Jahr werden neben dem deutschen und amerikanischen Team auch die WM-Starter für London im Rahmen des Thorpe-Cups einen Testwettkampf bestreiten. Der deutsche WM-Starter und Bronze-Medaillengewinner der Hallen-WM Mathias Brugger sowie 8000 Punkte-Athlet Luca Wieland werden genauso an den Start gehen wie Zac Ziemek (7. der Olympischen Spiele in Rio 2016) und der zweifache Weltmeister und 2. der Olympischen Spiele von London 2012, Trey Hardee.  

Mehr Informationen zum Thorpe-Cup hier: http://tc.zehnkampfteam.de/

Harmonische NRW-Lauftagung

Di, 11.07.2017 - 02:00

Erfolgreich und harmonisch verlief die NRW-Lauftagung am vergangenen Samstag (8.7.) in Bergkamen. Die Nutzung des DIALOG-Systems als Anmeldeportal und die vielfältige Vorabstimmung einiger Veranstalter untereinander sorgten dafür, dass die abschließende Terminabstimmung ohne jede Einsprüche vonstattenging.


Für den langjährigen FLVW-Referenten Klaus-Peter Münzer war diese Tagung nach 30 Jahren die letzte, die er in verantwortlicher Funktion begleitete. Anfang 2018 wird er in den Ruhestand gehen und von den Laufveranstaltern mit viel Beifall verabschiedet.


Einzelheiten zur Tagung sind auf der Homepage der NRW-LaufAkademie zu finden: www.nrw-laufakademie.de

Leichtathletik 2017: Die großen Momente

Mo, 10.07.2017 - 02:00

Liebe Leichtathletik-Fans,

auch 2017 gibt der Deutschen Leichtathletik-Verband zusammen mit dem Kölner Verlag DLM RunMedia wieder sein beliebtes Saisonbuch heraus. Der 144 Seiten starke Bildband mit mehr als 200 Fotos der besten Leichtathletik-Fotografen erscheint im September nach den Weltmeisterschaften in London.


Voll mit den schönsten Bildern und emotionalen Storys von den Saison-Highlights wie der WM in London, der Hallen-EM in Belgrad, der Team-EM in Lille und den Deutschen Meisterschaften in Erfurt.

Pünktlich zu den Deutschen Meisterschaften am Wochenende in Erfurt machen wir ein besonderes Angebot. Wer das Buch "Leichtathletik 2017 - die großen Momente" jetzt vorbestellt, erhält das Olympiabuch der Leichtathletik-Saison 2016 kostenlos dazu. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.

Sie können das Buch unter www.leichtathletik-buch.de online bestellen und bekommen beide Bücher im September zusammen zugeschickt. Der Bildband beleuchtet den Triumph der DLV-Mannschaft um Konstanze Klosterhalfen bei der Team-EM in Lille. Setzt die Deutschen Meisterschaften auf der neuen Bahn von Erfurt und eine erfolgreiche Hallen-EM in Belgrad in Szene. Und lässt hoffentlich fantastische Weltmeisterschaften in London Revue passieren.

Eine bessere Erinnerung an ein tolles Leichtathletik-Jahr gibt es nicht. Das Buch erscheint im September 2017 und kostet 21,90 Euro. Mit dem Kauf des Buchs unterstützen Sie den Leichtathletik-Nachwuchs. Ein Euro des Kaufpreises für jedes Buch geht an den Verein „Freunde der Leichtathletik“, der mit dem Geld Nachwuchsprojekte fördert.

Für Sammelbestellungen von Vereinen und Verbänden bieten wir das Buch zu günstigen Sonderpreisen an:

ab 10 Büchern: 16,90 Euro pro Exemplar (inkl. Versandkosten an eine Adresse in Deutschland und 7 % MwSt.)
ab 20 Büchern: 15,90 Euro pro Exemplar (inkl. Versandkosten an eine Adresse in Deutschland und 7 % MwSt.)
ab 50 Büchern: 13,90 Euro pro Exemplar (inkl. Versandkosten an eine Adresse in Deutschland und 7 % MwSt.)

NRW-Hammerwurf-Cup 2017

Mo, 10.07.2017 - 02:00

Erstmals war der NRW-Hammerwurf-Cup zu Gast im Oberhausener Stadion Sterkrade. Sowohl die Aktiven, als auch die Trainer waren von der liebevoll ausgerichteten Veranstaltung der LAV Oberhausen begeistert. Leider hatte nicht die erhoffte Teilnehmerzahl den Weg nach Oberhausen gefunden, denn  zahlreiche Schulabschlussfeiern und die gleichzeitig stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Erfurt hatten den rührigen Organisatoren um Josef Ziegenfuß größere Teilnehmerfelder verwehrt.

 

Dennoch gab es mehrere persönliche und auch Saisonbestleistungen zu verzeichnen. Vor allem Marc Okun vom Leichlinger TV machte deutlich, dass im Hinblick auf die Jugend DM in Ulm wieder mit ihm zu rechnen ist. Der Leichlinger haderte zwar selber mit seiner Leistung, hatte er sich doch den ersten 65m Wurf der Saison vorgenommen, aber mit seiner zweitbesten Saisonleistung von 64,46m zeigte er in Oberhausen, dass er bei der Medaillenvergabe der U 20 in Ulm durchaus ein Wörtchen mitreden will.

Trotz erheblicher technischer Probleme brachte Till Brockmann (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) in der gleichen Klasse als Zeitplatzierter das Kunststück fertig, mit 55,48m eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen. Auch er scheint auf dem richtigen Weg mit Blick auf Ulm zu sein.

Seine Vereinskollegin Johanna Giersch stieg erstmals in dieser Saison mit dem 4kg Hammer in einen Wettkampf ein. Die noch der U 18 angehörende Werferin überzeugte als Siegerin mit guten 45,94m und packte auf Anhieb auch in dieser Klasse die Norm für Ulm. Angenehmes Beiwerk war bei ihr noch, dass sie sich in der U 20 auf Anhieb Platz 15 in der aktuellen DLV-Bestenliste eroberte.

Gut aufgelegt präsentierten sich auch Moritz Leiting (LAZ Rhede) und Rik Amann (SuS Olfen) bei der männlichen U 18. Hier sicherte sich Moritz Leiting mit 55,72m den Tagessieg vor dem mit 54,66m persönliche Bestleistung werfenden Rik Amann.

In der weiblichen U 18 hatte die Olfenerin Sherin Köller nicht ihren besten Tag erwischt und musste sich als Siegerin mit für sie mäßigen 47,63m zufrieden geben. Dahinter gab es aber gleich zwei persönliche Bestleistungen zu feiern. Kira Schlierkamp vom SuS Olfen steigerte sich auf 45,71m und näherte sich damit immer mehr der DM-Quali und Lokalmatadorin Jana Horvath von der LAV Oberhausen übertraf erstmals die 40m Marke und kam als Dritte auf 40,75m.

Ihren Siegeszug in der W 15 setzte Charlotte Denecke fort. Die Uerdingerin siegte auch in Oberhausen mit 43,70m vor Janne Stockhausen vom LAZ Rhede, die es auf 36,76m brachte.

Finalteilnehmer Jochen-Appenrodt-Pokal 2017

Mo, 10.07.2017 - 02:00

Hier finden Sie die Finalteilnehmer zum Jochen-Appenrodt-Pokal 2017 - Nordrhein-Team-Endkampf U12:

 

Finalteilnehmer JAP 2017

LVN-Medaillenregen bei den deutschen Seniorenmeisterschaften

Mi, 05.07.2017 - 02:00

Athletinnen und Athleten des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein e.V. (LVN) erkämpften sich bei den deutschen Seniorenmeisterschaften 95 Medaillen: 38 x Gold (je vier in der Staffel), 28 x Silber und 29 x Bronze. 

Die Meisterschaften fanden vom 30.06.2017 - 02.07.2017 im Weinauparkstadion Zittau statt.

 

Insgesamt hatten sich 999 Athletinnen und Athleten aus 556 Vereinen angekündigt. In der Meldeliste befanden sich 112 Teilnehmer aus dem LVN, die an rund 150 Wettkämpfen teilnahmen.

In Zittau fanden die Sportler sehr gute Anlagen vor und erlebten eine professionelle Organisation. Zweimal führten Regenschauern zu kurzen Unterbrechungen, die den Betrieb aber nicht nachhaltig störten. 

Bei der Veranstaltung fielen zwei Weltrekorde und eine deutsche Bestleistung. Weltrekorde lief Ingrid Meier (W70, BY) über 100 m (14,73) und 200 m (31,30). Die deutsche Bestleistung schaffte Günter Schollmayer (M85, RH) über 100 m (16,52).

Gegenüber dem Vorjahr in Leinefelde-Worbis reduzierten sich die Meldezahlen aus dem LVN zu den Meisterschaften um fast 40%. Der Rückgang mag an dem weiten Weg nach Zittau von rund 700 Kilometern gelegen haben. Hinzu kommt die zeitliche Nähe der Senioreneuropameisterschaften in Aarhus (Dänemark) vom 27. Juli bis zum 6. August 2017, zu der 109 Meldungen aus dem LVN vorliegen.

 

Deutsche Meister 2017 aus dem Leichtathletik-Verband Nordrhein e.V.

W35:

Claudia Valdix sammelte die ganze Palette von Medaillen mit Gold, Silber und Bronze in den Laufstrecken 5000 m,  800 m und 1500 m.

Zweifache deutsche Meisterin im Kugelstoßen und Speerwurf wurde Wilma JansenChristina Ritte siegte im Stabhochsprung.

W45:

Andrea Ellinger gewann 200 m und Mareike Ressing siegte souverän im 5000-m-Lauf.

W55:

Zwei Goldmedaillen erlief sich Monika Gippert in den 800-m und 1500-m-Läufen.

W60:

Brigitte Brunner stieß als Einzige die Kugel über 10 Meter und das gleich viermal. Ihr Sieg blieb unangefochten. Die Werferin aus Troisdorf ergänzte ihre Goldmedaille durch zwei Silbermedaillen im Speer- und Hammerwurf.

W65:

Zweifache deutsche Meisterin wurde Ute Ritte im Weitsprung und im Stabhochsprung. Bereits im ersten Weitsprungversuch setzte sie mit 3,93 m die Siegmarke. Ihre größte Konkurrentin, Ulrike Hiltscher, erreichte im vierten Versuch mit 3,91 m eine Weite, die dem Wettkampf besondere Spannung bis zum Schluss verlieh.

W75/W80:

Hannelore Venn (W75) siegte in den Sprintstrecken 100 m und 200 m.

 Dreifache deutsche Meisterin in W80 wurde Brita Kiesheyer im 100-m-Lauf, Hoch- und Weitsprung. Lediglich im Hochsprung traf sie auf Konkurrenz.

 

M35:

Dr. Thomas Rittte siegt in dieser Sportart und erreichte im Weitsprung mit einem Sprung über sechs Metern den dritten Platz.

M40:

Jan Serner besaß im Versuch über 1,86 m die schlechteren Karten, da ihm auf dem Weg zu dieser Höhe im Gegensatz zu seinen drei noch im Wettkampf verbliebenen Konkurrenten ein Fehlversuch unterlaufen war. Nach zwei Fehlversuchen über 1,86 m lag er theoretisch auf dem dritten Platz. Im dritten Versuch übersprang er als Einziger diese Höhe und errang in einem spannenden Endkampf den Sieg.

M50/55:

Einziges Gold für den LVN in M50 ging an Hans Wewering im Hammerwurf. Seine Weite lag mit 46,07 m fast vier Meter über der des Zweiten.

M60/M65:

In M60 erhielten gleich sieben Athleten des LVN Goldmedaillen. Volker Dannenberg durfte sich mit zwei Gold- und zwei Silbermedaillen schmücken durch Siege im Weitsprung und mit der 4x100-m-Staffel und zweiten Plätzen im Weit- und Hochsprung. Den Staffelsieg erlief er als Teilnehmer der StG Hünxe-Bedburg zusammen mit Winfried Heckner, Friedhelm Unterloh und Andreas Eidens. Zwei weitere deutsche Meistertitel dieser Altersklasse gingen an den Kugelstoßer Dr. Roland Wattenbach und den Hammerwerfer Gerhard Hoffmann. Friedhelm Unterloh, Teilnehmer der M60-Siegerstaffel,  erreicht in M65 Silber im Weitsprung und zweimal Bronze in den Sprintstrecken 100 m und 200 m.

M70:

Überragende Siege erstritt Ralf Unger im Kugelstoßen (fast zwei Meter Vorsprung) und Diskuswurf. Den Hammerwurfwettbewerb entschied Hermann Huppertsberg  für sich. Alfred Hermes wurde deutscher Meister über 800 m und erlief über 1500 m den dritten Platz.

M80:

Peter Speckens entschied den Diskuswurf mit einer persönlichen Jahresbestleistung und fast fünf Metern Weitendistanz zum Zweiten souverän für sich und erreichte im Hammerwurf Silber.

M85:

Werner Beecker erlief sich deutsche Meistertitel in den längeren Distanzen 800 m, 1500 m und 5000 m. Gleiches galt für Herbert E. Müller in den 200-m und 400-m-Läufen. Die beiden Goldmedaillen ergänzte er durch Bronze im 100-m-Lauf.

 

Ergebnisauszug mit Athletinnen und Athleten des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein e.V. mit Medaillenplätzen:

 

W35 800 m 2. Valdix, Claudia Aachener TG 2:27,84 3.  Wimmer, Nina ASC Rosellen/N 2:34,76 1500m 3.  Valdix, Claudia Aachener TG 4:55,05 5000m 1.  Valdix, Claudia Aachener TG 18:34,71 3.  Wimmer, Nina ASC Rosellen/N 19:34,79 Stabhoch 1. Ritte, Christina LAV Bayer Uer/D 3,20 m Kugel 1. Jansen, Wilma LT DSHS Köln 12,29 m Speerwurf 1. Jansen, Wilma LT DSHS Köln 42,48 m W40 Dreisprung 2. Jäger Therese SC Myhl LA 8,99 m W45 200 m 1. Ellinger, Andrea TUSEM Essen 26,98 s 1500 m 2. Ressing, Mareike LC Adler Bottrop 4:57,86 min 5000m 1. Ressing, Mareike LC Adler Bottrop 18:32,78 min  400mH 2. Deckers, Anja   SC Myhl LA  78,43 s  Hoch 3.  Maybach,Kristin   TSV Bayer 04 Lev.  1,52 m W50  400 m 3.   Pfennig, Doris LT DSHS Köln   66,88   800 m 2.    Pfennig, Doris LT DSHS Köln   2:32,08 1500 m 2. Schwartze, Alexandra OSC Waldniel 19:48,50 300 m H 2. Houben, Christiane LAZ Mönchengl. 55,54 W55 400 m 3. Knipp-Diawuoh, Helga VFL Engelskirchen 69,55 s 800 m 1. Gippert, Monika TV Herkenrath 2:36,61 min 3. Knipp-Diawuoh, Helga VFL Engelskirchen 2:42,95 min 1500 m 1.  Gippert, Monika TV Herkenrath 5:24,39 min W60 Hoch 3. Wolf-Schiruska, Ute Crefelder SV 1,11 m Kugel 1. Brunner, Brigitte Troisdorfer LG 10,39 m Hammer 2. Brunner, Brigitte Troisdorfer LG 31,62 m Speer 2. Brunner, Brigitte Troisdorfer LG 21,30 m W65 800 m 2. Scharbatke, Veronika LC Wuppertal 3:03,44 min 1500 m 2. Scharbatke, Veronika LC Wuppertal 6:24,91 min 80 m H 3. Schumacher, Marianne Crefelder SV 19,26 s Stab 1. Ritte, Ute LAV Bayer U/D 2,50 m Weit 1. Ritte, Ute LAV Bayer U/D 3,93 m Speer 2. Schumacher, Marianne Crefelder SV 25,31 m W75 100 m 1. Venn, Hannelore TV Bedburg 1927 17,31 s 200 m 1. Venn, Hannelore TV Bedburg 1927 37,01 s W80 Hoch 1. Kiesheyer, Brita Crefelder SV 0,85 m Weit 1. Kiesheyer, Brita Crefelder SV 2,21 m

 

 

M35 5000 m 3. Kruck, Karsten ASV Duisburg 16:04,64 min 110 m H 2. Thimm, Martin LG Meckenheim 16,83 s 400m H 3. Thimm, Martin LG Meckenheim 68,80 s Stab 1. Ritte, Dr. Thomas LAV Bayer U/D 4,50 m 2. Ritte, Timo LAV Bayer U/D 3,40 m Weit 3. Ritte, Dr. Thomas LAV Bayer U/D 6,21 m M40 Hoch 1. Serner, Jan Dürener TV 1,86 m Stab  2. Schneider, Justus   LAV Bayer U/D 3,80 m  Kugel 3. Depner, Niels SUS 09 Dinslaken 14,44 m Diskus 3. Depner, Niels SUS 09 Dinslaken 40,54 m M45 400 m H 1. König, Stephan TV Rheinbach 64,13 m Kugel 2. Follmann, Markus LT DSHS Köln 13,47 m Speer 2. Follmann, Markus LT DSHS Köln 47,76 m 3. Hund, Christian DJK Rasensport Aa 46,96 m M50 100 m 2. Heweling, Reiner Weseler TV 11,89 s 800 m 2. Weber, Frank TV Refrath 2:08,49 min 3. Müller, Andreas TV Erkelenz 2:09,85 min 1500m 3. Weber, Frank TV Refrath 4:22,94 min 100 m H 3. Büning, Marcus LA Nütterden 15,83 s 400 m H 2. Büning, Marcus LA Nütterden 67,31 s Weit 3. Dimmel, Axel TSV Bayer 04 Lev. 5,68 m Dreisprung 2. Dimmel, Axel TSV Bayer 04 Lev. 11,90 m Kugel 2. Schembach, Oliver Essener LA-Verein 14,82 m M55 Hammer 1. Wewering, Hans LAZ Rhede 46,07 m M60 200 m 3. Dirking, Ulrich TSV Bayer 04 Lev. 26,50 s  5000 m  2. Schäfer, Josef   LG Mülheim 18:30,72 min  4x100m  1.

Heckner, Unterloh,

Dannenberg, Eidens

 StG Hünxe-Bedburg  52,38 s Hoch 2.

Dannenberg, Volker

TV Bedburg 1927 1,60 m Weit 1.

Dannenberg, Volker

TV Bedburg 1927 5,01 m Drei 2. 

Dannenberg, Volker

TV Bedburg 1927 10,44 m Kugel 1.

Wattenbach, Dr. Roland

TV Eiche Bad Honnef 13,89 m Hammer 1. 

Hoffmann, Gerhard

Leichlinger TV 44,98 m Speer 3.

Dannenberg, Jürgen

ASG Elsdorf 36,90 m M65

 

100 m 3. Unterloh, Friedhelm STV Hünxe 13,67 s 200 m 3. Unterloh, Friedhelm STV Hünxe 29,32 s 1500 m 2. Lorbach, Heinz TuS Köln rrh. 5:12,78 min 5000 m 2.  Lorbach, Heinz TuS Köln rrh. 18:37,70 min Stab 2. Hörmann, Mathias Troisdorfer LG 2,80 m Weit 2. Unterloh, Friedhelm STV Hünxe 4,61 m Kugel 1. Griesberg, Rolf Ludwig Pulheimer SC 13,40 m Hammer 1. Heduschke, Gerhard Leichlinger TV 47,59 m M70 200 m 3. Martens, Owe Solinger LC 30,11 s 800 m 1. Hermes, Alfred Pulheimer SC

2:45,22 min

1500 m 3 Hermes, Alfred Pulheimer SC 5:47,60 min  Stab 2. Loddecke, Heinrich Pulheimer SC 2,40m Weit 3. Martens, Owe Solinger LC 4,30 m Kugel 1. Unger, Ralf TuS 1889 Buir 14,19 m Diskus 1. Unger, Ralf TuS 1889 Buir 41,01 m 2. Huppertsberg, Hermann DT Ronsdorf 40,10 m Hammer 1.  Huppertsberg, Hermann DT Ronsdorf 48,80 m M75 800 m 3. Friese, Klaus-Dieter STV Hünxe 2:53,59 min 1500 m 3. Friese, Klaus-Dieter STV Hünxe 6:20,63 min M80 Diskus 1. Speckens, Peter SV Rotweiß Schlafh. 33,83 m Hammer 2. Speckens, Peter SV Rotweiß Schlafh. 37,31 m M85 100 m 3. Müller, Herbert E. LAV Bayer U/D 17,83 s 200 m 1. Müller, Herbert E. LAV Bayer U/D 37,47 s 400 m 1. Müller, Herbert E. LAV Bayer U/D 90,46 s 800 m 1. Beecker, Werner LC Wuppertal 3:40,72 min 1500 m 1. Beecker, Werner LC Wuppertal 7:14,46 min 5000 m 1. Beecker, Werner LC Wuppertal 27:16,49 min

  

33 deutsche Meister aus dem LVN

Die Rekorde fallen nicht mehr am laufenden Band, doch das Niveau bleibt hoch. Exemplarisch sei die Hammerwurfleistung von Hermann Albrecht in M75 genannt. Vor zwei Jahren stellte er einen Europarekord mit 50,64 auf. In Zittau katapultierte er den Hammer 50,20 m weit, kaum weniger als bei seinem Rekord. Deutschland- und weltweit drängen immer mehr Sportler in die höheren Altersklassen, legen vorläufige Rekordmarken fest, die von den Nachfolgern Jahr für Jahr als Herausforderung gelten und verbessert werden. Freiräume bleiben zurzeit noch jenseits der Achtzig. Dieses Alter erreichen aber auch immer mehr begabte und gesunde Sportlerinnen und Sportler.

Aufhorchen lassen daher besonders Rekorde bis M/W75. In diesen Altersklassen streiten sich in allen Wurf-, den meisten Lauf- und Sprungsportarten große Felder um Siege und Rekorde. Anreize bieten vor allem die nicht so verbreiteten Sportarten wie Dreisprung, Stabhochsprung und die Hürden- und Hindernisläufe.

BEM 2018 mit Weltneuheit: Interaktiver Stadionzeitplan

Mi, 05.07.2017 - 02:00

Liebe/r Leichtathletikfan,

heute in genau 400 Tagen ist es soweit: In Berlin beginnen die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften mit 1600 Athleten aus über 50 Nationen, die an sechs Wettkampftagen und in 47 spannenden Disziplinen um Gold, Silber und Bronze kämpfen.

Damit niemand den Überblick über die vielen verschiedenen Disziplinen und Veranstaltungstage von Berlin 2018 verliert, haben wir gemeinsam mit unserer Digitalagentur Neusta den ersten interaktiven Stadionzeitplander internationalen Leichtathletik entwickelt!Ein einmaliges Online-Tool, das intuitiv und spielerisch einen perfekten Überblicküber den Qulifikationstag „Q“ sowie die sechs folgenden Wettkampftage ermöglicht. Es kann nach Tagen, Disziplinen und sogar nach Geschlecht gefiltert werden.Erstmals geben wir auch die genauen Startzeiten* der jeweiligen Disziplinen bekannt! Zusätzlich lassen sich über den Stadionplan individualisierte Ticketpakete beispielsweise für eine spezielle Disziplin inklusive der entsprechenden Qualifikationsrunden und Vorläufe kaufen.

 

Klickt euch einfach mal durch!

Neuerscheinung mit Fachwissen rund um die Leichtathletik-Anlage

Di, 04.07.2017 - 02:00

KOMPENDIUM SPORTPLATZ: Neues Standardwerk für Vereine und Sportämter

 

Seit Mai ist das KOMPENDIUM SPORTPLATZ von Stadionwelt erhältlich. Die Publikation informiert auf 164 Seiten über die Planung und den Bau sowie die Ausstattung und den Unterhalt von Außen-Sportanlagen. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die Kampfbahnen mit ihren Laufbahnen und Einzelsportanlagen. Das umfassende Werk ist aktuell zum Sonderpreis von nur 9,90 Euro für die Mitglieder im Leichtathletik-Verband Nordrhein bestellbar.

 

Das KOMPENDIUM SPORTPLATZ von Stadionwelt richtet sich mit seiner praxisnahen Aufbereitung vor allen Dingen an Vereine und Sportämter, die sich mit dem Neu- oder Umbau von Sportanlagen befassen und die auch für die Pflege und Erhaltung verantwortlich sind.

 

Alles über Sportplätze – und alles über die Leichtathletik-Anlage

Das KOMPENDIUM SPORTPLATZ ist in sechs Abschnitte untergliedert: Konzeption, Rasen, Kunststoffrasen, Leichtathletik, Tennis und Infrastruktur. Im Abschnitt Konzeption werden u.a. die Themen Kostenermittlung, Ausschreibeverfahren, Förderprogramme und Baurecht behandelt – Themen, die bei jedem Sportplatzprojekt abgearbeitet werden müssen.

In den Abschnitten Rasen und Kunststoffrasen geht es um Spielfelder, wie sie hauptsächlich für den Fußball gebaut werden, aber auch der Leichtathletik eine Aktionsfläche bieten. Einen wichtigen Schwerpunkt nimmt jeweils die Beschreibung der optimalen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen, wie zum Beispiel der Bewässerung und Düngung, ein. Ferner werden die verwendeten Maschinen vorgestellt und zu allen Themen Kostenbeispiele mitgeliefert. Der Abschnitt Leichtathletik stellt die diversen Kampfbahntypen und Laufbahn-Belagstypen vor. Aber auch die Sportgeräte-Ausstattung wird behandelt – sowie die sinnvolle, zeitgemäße Konzeption von Sportanlagen.

Im Abschnitt Infrastruktur geht es um alles, was sonst noch zur Sportanlage gehört, so das Flutlicht, das Funktionsgebäude, Zuschauereinrichtungen und vieles mehr.

Über die Darstellung von Standards des Sportplatzbaus hinaus ist es Stadionwelt als führendem Medium zu allen Themen der Infrastrukturen für den Sport ein wichtiges Anliegen, praxisnah und umfassend zu informieren, aber auch kompetent zu beraten. So enthält das neue Standardwerk rund um den Fußballplatz neben zahlreichen Kostenbeispielen, Themen-ABCs und Info-Grafiken Gastbeiträge von anerkannten Experten und Interviews mit Fachleuten (u. a. DFB, DOSB, DLV, ADS), die mit Blick auf typische, aus der Praxis bekannte Problemstellungen, Unterstützung anbieten. Vereine, Sportämter und alle weiteren mit Außen-Sportanlagen betrauten Personen und Institutionen erfahren, wie Sportplatz-Projekte gehandhabt werden – und wie typische Fehler vermieden werden können.

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SELTEC-Schulung TAF3

Do, 29.06.2017 - 02:00

Der Leichtathletik-Verband Nordrhein bietet in Zusammenarbeit mit der Firma Seltec GmbH eine Schulung für die Wettkampfsoftware Track & Field 3 (TAF3) an.

Der Lehrgang findet am Sonntag, 16. Juli 2017, von 10:00 bis ca. 14:00 Uhr in Duisburg statt und richtet sich sowohl an die Nutzer der Seltec-Software Track & Field 2 als auch an Neueinsteiger.

Referent wird der Vertreter der Firma Seltec in Deutschland, Dirk Wagner, sein.

Als Lehrgangthemen planen wir

Einführung in TAF3
Anbindung an LA.Net
Anlage von Wettkämpfen
Meldebearbeitung
Wettkampf-Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

Darüber hinaus wird Zeit für die Beantwortung individueller Fragen sein.

Die Lehrgangsgebühr beträgt 70 Euro pro Person inkl. Lehrgangsgetränken und Imbiss.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche Anmeldung formlos unter Angabe von

Name, Vorname
Anschrift
Verein
E-Mail-Adresse

bis zum 10. Juli 2017 an petra.bous@lvn-sport.de .

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden wir die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigen, wobei wir ggf.  pro Verein die Teilnehmerzahl auf zwei beschränken müssen.

Eine endgültige TN-Bestätigung werden wir am 12. Juli 2017 versenden.

Highlight bei den Kreismeisterschaften

Do, 29.06.2017 - 02:00

Den krönenden Abschluss der Langstaffel- Kreismeisterschaften machten die „alten Hasen“ der Frauen W50. Kein geringeres Ziel als den Deutsche Rekord in der 4 x 400m Staffel der W50 hatte man sich vorgenommen.

 

Die Stadionrunde musste von jeder Läuferin schneller als in 71 Sekunden absolviert werden. Maßarbeit von dem Quartett: Marion Hergarten, Maren Wolf, Britta Schwartz und Marion Bauer! Die Uhren blieben stehen bei 4:40,18 min.

 

Der alte Rekord stand seit 1991 (!) bei 4:43,2 Minuten und wurde von der LG Süd Berlin gehalten.

Der morbide „Charme“ Letzter werden zu können oder: Eindrücke von den LVN-Seniorenmeisterschaften in Krefeld

Do, 29.06.2017 - 02:00

Zunächst etwas zu den Eindrücken: Krefeld hat genau so viel Spaß gemacht wie im letzten Jahr Essen-Stoppenberg oder davor Aachen. Die große Heerschar der Kampfrichter und Helfer - allen voran die Abgesandten von der Zentrale in Duisburg – hat hervorragende Arbeit geleistet – auch schon in der Vorbereitung der Wettkampfstätten.

Da ich selbst auch als Kampfrichter gelegentlich tätig bin, konnte ich Vergleiche anstellen und bin zu dem Ergebnis gekommen: alle Verantwortlichen haben es den teilnehmenden Sportlern sehr leicht gemacht.

 

Wenn dann schon mal Urkunden mit falschen Ergebnissen ausgedruckt werden, ist das nur ein minimaler Schönheitsfehler.

Manchen Fussball-Verrückten in meinem Bekanntenkreis erzähle ich davon, wie aufwendig Leichtathletik ist, und dass man diese antike Sportart hegen und pflegen sollte – auch mit Hilfe von Fußball-Funktionären bzw. – Verbänden. Denn wenn es nur noch Fußball gibt, dann ist es mit der Sportvielfalt zu Ende; und FIFA, UEFA und auch der deutsche Fußballverband werden noch unmoralischer handeln als bisher.

 

Ich hatte mich in fünf Disziplinen in meiner Altersklasse M 75 angemeldet: 100m, 200m, Weitsprung, Kugelstoßen und Speerwurf.

Mit dem Speer fing es an; die Sonne leistete tolle Ergebnisse – will sagen: mir war es schon um 10 Uhr zu warm. Das gesetzte Ziel habe ich erreicht: ich kam knapp über 15 Meter und wurde Vierter.

Im anschließenden 100-Meter-Lauf wollte ich unter 19 sec. bleiben bzw. eine relativ schlechte Zeit aus den Vorjahren unterbieten. Hat nicht geklappt ! Aber ich wurde Dritter.

 

Kugelstoßen und Weitsprung fanden praktisch zur gleichen Zeit statt – ein Problem, wenn man schnell die „Fußummantelung“ wechseln muss bzw. der Anlauf zum Absprung nicht richtig ausgemessen werden kann. Das Kugelstoßen brachte mich auf Platz 2, der Weitsprung auf Platz 3.

 

Beim abschließenden 200-Meter-Lauf dachte ich zunächst an Absage, weil die Hitze zumindest für mich unerträglich schien. Nach knapp 100 Metern stieg links vor mir jemand aus dem Feld aus Richtung Rasenfläche, und mein Gehirn hatte Gleiches vor. Bei 150 Metern wollte ich schon austrudeln lassen, als mich Herbert Bander mit einem lauten Ruf anfeuerte, gefälligst bis ins Ziel zu laufen. Schon wider Dritter !

Aber die exakte und ehrliche Wahrheit lautet: in allen Wettbewerben wurde ich Letzter.

 

Erste Erkenntnis daraus: fünfmal starten zu wollen, ist einfach zu viel für eine 76-Jährigen. Beim nächsten Mal lautet die Devise: weniger ist mehr.

Zweite Erfahrung: der Kreis der Teilnehmer in meiner Altersklasse ist im Vergleich zu M 65 oder M 70 um fast 50 % zurückgegangen. Wenn darunter Sportler sind bzw. waren, die schon mal einen schlechteren Tag als ich erwischen, wird die Chance nicht Letzter zu werden, deutlich geringer.

 

Dritte , damit finale und wichtigste Erkenntnis: wenn ich nicht Letzter werde, dann wird es eben jemand anders. Dieser Andere wird sich dann möglicherweise furchtbar ärgern. Am Beispiel Kugelstoßen wird mein Gedanke noch transparenter: wenn ich nicht gestartet wäre, dann hätte es nur einen Teilnehmer gegeben; der wäre dann Erster und gleichzeitig auch letzter geworden. Wie soll man das zuhause erklären ?

Somit lautet das Fazit für mich: auch der Letzte im Feld hat eine wichtige Funktion und wird damit unentbehrlich.

 

In diesem Zusammenhang gibt es für mich – alle mal genau hinhören – eine wichtige Bremse: sollte ich in einem Jahr in irgendeiner Disziplin in der so sehr geschätzten Leichtathletik-Datenbank auf dem letzten Platz landen, findet diese Disziplin im darauf folgenden Jahr nicht mehr mit mir statt.

 

Einen Ausweg aus diesem furchtbaren Dilemma habe ich mir voraus schauend schon ausgedacht: ich werde mir etwas Neues aussuchen – vielleicht Diskus-Werfen.

Herbert, Du wirst das wohl gut finden, oder etwa nicht ?