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Aktualisiert: vor 49 Minuten 15 Sekunden

Konstanze Klosterhalfen läuft deutschen Rekord

Mo, 21.08.2017 - 02:00

Konstanze Klosterhalfen hat am Sonntag in Birmingham (Großbritannien) den deutschen Rekord über 3.000 Meter auf 8:29,89 Minuten verbessert. Damit belegte die 20-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen in einem absoluten Weltklasse-Feld den zweiten Platz. Hochspringer Mateusz Przybylko holte als Fünfter die Qualifikation für das Saisonfinale in der Diamond League am Donnerstag (24. August) in Zürich (Schweiz).

 

Konstanze Klosterhalfen schwamm in der Auftaktphase umsichtig und couragiert in der Mitte des Feldes mit. 71 Sekunden für die Auftaktrunde 800 Metern ließ sie 2:55 Minuten bei 1.000 Metern und 5:42 Minuten bei 2.000 Metern folgen. Dann zog die Athletin von Sebastian Weiß das Tempo an, schob sich bei 2.300 Metern an die zweite Position und verteidigte diese vehement. Am Ende musste die U23-Europameisterin nur der spurtstarken WM-Dritten Sifan Hassan (Niederlande) Vortritt gewähren. 5.000-Meter-Weltmeisterin Hellen Obiri (Kenia; 8:30,21 min) wurde Vierte.

Konstanze Klosterhalfen blieb als erste Deutsche über diese Strecke unter der Marke von 8:30 Minuten. Den seit 17 Jahren von Irina Mikitenko (Frankfurt) gehaltenen deutschen Rekord steigerte die Studentin um fünf Zehntelsekunden. Den seit 1982 bestehenden deutschen U23-Rekord verbesserte sie um 3,76 Sekunden, den seit 1983 von Brigitte Kraus (Köln) gehaltenen Nordrhein-Rekord um 5,22 Sekunden und ihre persönliche Bestzeit gar um 6,85 Sekunden.

 

Mateusz Przybylko nahm seinen zweiten Auftritt in der Diamond League bei 2,15 Meter auf und meisterte diese Höhe standesgemäß auf Anhieb. Doch dann schlichen sich Anlaufprobleme ein. 2,20 und 2,24 Meter schaffte der 25-Jährige erst im dritten Versuch. 2,28 Meter waren diesmal zu hoch für den WM-Fünften, der erneut Platz fünf belegte. Damit sicherte sich der Athlet von Hans-Jörg Thomaskamp das Startrecht beim Diamond League-Finale am Donnerstag in Zürich.

 

Dort ist der TSV Bayer 04 Leverkusen auch mit einer hoffnungsvollen Nachwuchs-Athletin vertreten. Sylvia Schulz, die Deutsche U20-Vizemeisterin über 400 Meter Hürden, wurde in ihrer Spezialdisziplin für das Nachwuchs-Rennen in das legendäre Letzigrund Stadion eingeladen. Konstanze Klosterhalfen hat sich mit dem Resultat von Birmingham die Teilnahme am zweiten Diamond Legaue-Finale am übernächsten Freitag (1. September) in Brüssel (Belgien) gesichert. 

Nominierung U16-Länderkampf 2017 Niederlande - NRW

Do, 17.08.2017 - 02:00

Die Verantwortlichen der Leichtathletik-Verbände in NRW (FLV Westfalen und LV Nordrhein) haben die Mannschaft für den U16-Länderkampf gegen die Niederlande am Samstag, den 2. September 2017, in Assen/NL nominiert. Die NRW-Mannschaft wurde unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse der Deutschen U16-Meisterschaften und der NRW-U16-Meisterschaften (hier auch M/W 14) nominiert. Im Einzelfall mussten aber besondere Umstände wie Mehrfachstarts/Zeitplan etc. berücksichtigt werden.

 

Die Einladungen wurden am Mittwoch,16.08.2017, auf Grundlage der über die Startpassdatei vorliegenden Anschriften per Post persönlich an die nominierten Athletinnen und Athleten verschickt und sollten deshalb spätestens zum Wochenende dort angekommen sein. Andernfalls bitten wir um Rückmeldung an die Abteilung Leichtathletik des FLVW (Frau Susanne Wormuth: 02307-371513 bzw. susanne.wormuth(at)flvw.de).

Im Anhang veröffentlichen wir die Nominierung des NRW-Teams, der Zeitplan wird ins Netz gestellt, sobald die Niederländer ihn vorgelegt haben.

Die nominierten Athletinnen und Athleten treffen sich am Freitag, 01. September 2017, um 15:30 Uhr zur Vorbereitung im SportCentrum Kamen Kaiserau. Von dort erfolgt nach der gemeinsamen Übernachtung die Anreise nach Assen/NL.

 

i.A. Winfried Vonstein

NRW-Leistungssportmanager

Betreuerteam LK

Emotionen, Leistung, Leichtathletik pur

Di, 15.08.2017 - 02:00

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WM Tag 6

Do, 10.08.2017 - 02:00

Bereits im Mai übertraf Alexandra Wester (ASV Köln) im niedersächsischen  Garbsen mit 6,79 m die geforderte WM-Norm von 6,75 m. 

 

In London kämpfte sie gestern mit ihrem Anlauf. Der erste ungültige Versuch brachte Verunsicherung. Die  gesprungenen 6,27 Meter im dritten Versuch reichten leider nicht fürs Finale.

 

Ihre Teamkollegin, Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt), ist noch im Rennen. Drei Tage nach ihrem Siebenkampf erreichte sie mit 6,52 m und ist damit im Finale am kommenden Freitag vertreten.

London spezial - Berlin 2018 Tickets

Do, 10.08.2017 - 02:00

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Trauer um Hans Fahsl

Mi, 09.08.2017 - 02:00

Hans Fahsl, Anfang der 1960er Jahre dreifacher Deutscher Meister im Diskuswurf, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. 1961 stellte der gebürtige Duisburger mit 63,94 Metern einen deutschen Rekord auf. Später verbesserte er sich auf 70,79 Meter. 1964 wechselte der zweifache EM-Neunte von seinem Heimatverein SW Westende Hamborn zum SV Bayer 04 Leverkusen.  Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio schied Hans Fahsl in der Qualifikation aus. 1968 in Mexiko erreichte er Platz elf. 

Hohe Klasse bei den Europameisterschaften in Aarhus

Mi, 09.08.2017 - 02:00

Jochen Gippert war mit 10,99 s schnellster Mann aller 100-m-Endläufe der Europameisterschaften. Peter Schumm ging im Regen neue deutsche M70-Bestleistung über 20 km Straße. Zu zwei  4 x 100-m-Staffeln, die Weltrekord liefen, gehörten Herbert E. Müller (M85) und Karin Stump (W70). Herbert E. Müller wurde siebenfacher und Maren Schott dreifache Europameister/-in.

 

Jochen Gippert (M40, TV Herkenrath) startete im 100-m-Lauf furios und sicherte seinen Vorsprung bis ins Ziel. Als Einziger blieb er in den Endkämpfen mit 10,99 unter 11 Sekunden. Als ob er sich noch nicht voll verausgabt hätte, lief er vor der Tribüne in vollem Tempo zurück zum Startplatz.

 

Peter Schumm (Alemannia Aachen) startete im 20-km-Gehen in M70. In Deutschland zählt er bereits zu M75. Sein vierter Platz in M70 bedeutete deutsche Bestleistung in M75. Seine Zeit betrug 2:10,55.

 

Europameister des LV Nordrhein

BAUMANN Ruth, Diskuswurf, 14,22 m, SUS Dinslaken 09

GIPPERT Jochen, 100 m, 10,99 s, TV Herkenrath, M40

GIPPERT Monika,  TV Herkenrath, W55

800 m, 2:33,93 min,

1500 m , 5:12,72 min

HECKNER Winfried, 4 x 100-m-Staffel, STV Hünxe, M65

HELLENBRAND Lilo, 10000 m, 45:00,28 min, DJK Gillrath, W60

HERGARTEN Marion, 4 x 400-m-Staffel, W55

JANSEN Wilma, LT DSHS Köln, W35

Speerwurf, 43,84 m

Wurffünfkampf 3.238 Punkte

JEROSCH Maria Katharina, 4 x 400-m-Staffel, W55, TV Bedburg, W55

MUELLER Herbert E LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, M80

100 m, 18,39 s

200 m, 38,87 s

400 m, 1:08,57 min

1.500 m, 3:44,43 min

4 km Cross, 23,21 min

4 x 100-m-Staffel, 1:14,52 min, WR

4 x 400-m-Staffel, 6:02,25 min

NAGEL Evelin, Troisdorfer LG, W45

80 m Hürden, 12,43 s

4 x 100-mStaffel

PFENNIG Doris, 4 x 400-m-Staffel, LT DSHS Köln, W50

RITTE Ute, Stabhochsprung, 2,50 m, LAV Bayer Uerdingen-Dormagen, W65

RITTE Dr. Thomas, Stabhochsprung, 4,60 m, LAV Bayer Uerdingen-Dormagen, M35

RITTE Wolfgang, Stabhochsprung, 3,80 m, LAV Bayer Uerdingen-Dormagen, M60

RUEHLOW Anne Chatrine,  Diskus, SUS Dinslaken 09, W85

SCHARBATKE Veronika, 4 x 400-m-Staffel, LC Wuppertal, W65

SCHOTT Maren, TSV Bayer 04 Leverkusen, W40

400 m H, 1:02,26 min

400 m, 58,25 s

4 x 400-m-Staffel

SCHUMM Peter, Mannschaft M70 im 20 km Gehen, Alemannia Aachen, M75

STUMP Karin, Alemania Aachen, W70

4 x 100-m-Staffel, 1:04,28 min, WR

VENN Hannelore, TV Bedburg, W75

200 m, 38,82 s

4 x 400-m-Staffel

WASMUTH Gerd, Team Voreifel, M70, 4 x 400-m-Staffel

Katharina Molitor WM-Siebte

Mi, 09.08.2017 - 02:00

Speerwerferin Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen) hat am Dienstagabend bei der Leichtathletik-WM in London (Großbritannien) Platz sieben belegt. Zwar konnte die 33-Jährige ihren zwei Jahre zuvor erkämpften Titel nicht verteidigen, zog sich aber dennoch achtbar aus der Affäre.

 

Die Bürde der Titelverteidigerin wog schwer. Ihrem Ruf als typische Meisterschafts-Werferin ist Katharina Molitor diesmal nicht gerecht geworden. Nach der Saisonbestleistung von 65,37 Metern in der Qualifikation kam sie im Finale bei kühlen 15 Grad im zweiten Durchgang auf 63,75 Meter – der zweitbeste Wurf in diesem Sommer. Doch andere haben das 600-Gramm-Gerät zwar nicht wesentlich, aber dennoch weiter geschleudert. Ihre Weite aus der Qualifikation hätte zu Bronze gereicht.

 

Zehn Jahre nach ihrem ersten Titel wurde Barbora Spotakova (Tschechien; 66,76 m) wieder Speerwurf-Weltmeisterin. 

WM in London (Großbritannien)

Mo, 07.08.2017 - 02:00

Katharina Molitor katapultiert sich mit Saisonbestleistung ins Finale

 

Am dritten Tag der Weltmeisterschaften in London sorgte Speerwerferin Katharina Molitor für Jubelstürme. Mit einer neuen Saisonbestleistung warf sich die 33-Jährige ins Finale. Monatelang wartete Katharina Molitor darauf, dass endlich der Knoten platzt. Pünktlich zu den Weltmeisterschaften tat er dieses und die Athletin von Helge Zöllkau machte im zweiten Versuch den Einzug ins Finale perfekt. Für das sichere Ticket für die Endrunde wurden 63,50 Meter gefordert – eine Weite, die die Weltmeisterin von 2015 in diesem Jahr noch nicht übertreffen konnte. Bei 65,37 Metern landete ihr Speer; nur dreimal warf sie in ihrer Karriere weiter.

„Das Training lief noch einmal ganz gut. Wir haben am Tempo gearbeitet und relativ viel geworfen. Ich treffe den Speer wieder besser und regelmäßiger. Ganz harmonisch hat sich der Wurf noch nicht angefühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass er so weit geht. Ein bisschen mehr ist noch drin“, kündigte Katharina Molitor für das Finale am Dienstag an. 

 

1500m Konstanze Klosterhalfen TSV Bayer 04 Lev. HF 4:06,58 min Stab Silke Spiegelburg TSV Bayer 04 Lev. Q 4,35 m Hammer Susen Küster TSV Bayer 04 Lev. Q 62,33 m Speer Katharina Molitor TSV Bayer 04 Lev. F 08.08., 20:20 Uhr Weit Alexandra Wester ASV Köln Q 09.08., 20:10 Uhr 5000m Konstanze Klosterhalfen TSV Bayer 04 Lev. Q 10.08., 19:30 Uhr Hoch Mateusz Przybylko TSV Bayer 04 Lev. Q 11.08., 12:15 Uhr 4x400m Lara Hoffmann LT DSHS Köln Q 12.08., 12:20 Uhr

18 Medaillen in Ulm

Mo, 07.08.2017 - 02:00

In Ulm hat Bo Kanda Lita Baehre in der U20 erwartungsgemäß den Deutschen Meistertitel im Stabhochsprung geholt. Maximilian Kremser (Solinger LC) setzte sich im 400-Meter-Finale der U18 durch. In der 3x800-Meter-Staffel der Frauen lag das Trio des TSV Bayer 04 Leverkusen vorn. Insgesamt holten die Teilnehmer aus dem Gebiet des LV Nordrhein 18 Medaillen.

 

Seine Mitstreiter hatten ihre Wettkämpfe bereits beendet, als U20-Vizeeuropameister Bo Kanda Lita Baehre seinen ersten Sprung absolvierte. Und mit seinem ersten Sprung über seine Einstiegshöhe (5,20 Meter) stand er als Deutscher U20-Meister fest. 5,30 Meter übersprang der Schützling von Christine Adams anschließend ebenfalls deutlich. Erst bei 5,50 Meter war Endstation. Damit hat Bo Kanda Lita Baehre in diesem Jahr jede nationale Meisterschaft für sich entschieden: die der Aktiven, der Junioren und jetzt den U20-Titel.

Mit einem furiosen Solo sicherte sich Maximilian Kremser (Solinger LC) in flotten 48,16 Sekunden den 400-Meter-Titel der U18. „Da ich auf Bahn sechs gelaufen bin, konnte ich meine härtesten Konkurrenten nicht sehen. Deshalb blieb mir von der Taktik her nichts anderes übrig, als das Rennen offensiv anzugehen“, erklärte der 17-Jährige. „Ich habe damit gerechnet, dass auf den letzten Metern die Konkurrenten noch einmal aufkommen, zum Glück konnte ich dagegenhalten. Ich bin sehr froh, meine Bestzeit noch einmal steigern zu können.“ Auf Platz fünf lief Ben Zapka (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 49,92 Sekunden erstmals in seiner Karriere unter die 50-Sekunden-Marke.

Bei den gleichzeitig ausgetragenen Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln war das Leverkusener Trio nicht zu schlagen. Rebekka Ackers, Lena Klaassen und Carolin Walter liefen die 3x800-Meter-Staffel in 6:17,87 Minuten und feierten die Goldmedaille. „Es hat richtig Spaß gemacht, mit den beiden zu laufen. Wir haben alles gegeben. Caro ist am Ende noch einmal richtig stark gelaufen“, erklärte Startläuferin Rebekka Ackers und Carolin Walter ergänzte: „Rebekka und Lena haben sehr gut vorgelegt. Ich hatte eine gute Position, als ich den Stab übernommen habe. Endlich haben wir wieder die Mädels aus München geschlagen.“

 

Zweimal Silber für Amelie Dierke

Zweimal U18-Silber sackte Amelie Dierke  (Werdener Turnerbund) ein. Zunächst fehlte ihr in 11,67 Sekunden nur eine Hundertstel zum Titel über 100 Meter. Über die doppelte Distanz brachten 24,37 Sekunden die Vize-Meisterschaft. Annkathrin Hoven (ART Düsseldorf; 24,70 s) erkämpfte hier Platz vier. U20-Europameisterin und Staffel-Weltrekordlerin Jennifer Montag (TSV Bayer 04 Leverkusen) musste über 100 Meter nur einer Mitbewerberin den Vortritt lassen. Für sie stoppte die Uhr nach 11,42 Sekunden. Über 200 Meter ließ Jennifer Montag Bronze folgen. Nach 24,02 Sekunden im Vorlauf lief sie im Finale nach 23,73 Sekunden über die Ziellinie - persönliche Bestleistung.

Stark die Auftritte von U20-EM-Teilnehmerin Annina Brandenburg (ART Düsseldorf). Sie schleuderte den Diskus aus 51,51 Meter, was Platz zwei brachte. Im Kugelstoßen hielt sich die Athletin von Uwe Schmidt als Fünfte mit 14,32 Metern achtbar. Über die Vizemeisterschaft jubelte 400-Meter-Hürden-Läuferin Sylvia Schulz nach einer schwierigen Vorbereitung. Anhaltende Hüftbeugerprobleme ließen über mehrere Wochen kaum intensive Trainingseinheiten zu. Umso größer ist jetzt die Freude, nachdem die Athletin von Markus Irrgang erstmals in ihrer Karriere unter der 60-Sekunden-Marke (59,96 s) blieb. „Das war erst mein dritter Lauf über die 400 Meter Hürden in dieser Saison. Das war einfach ein sehr gutes Rennen und ich bin richtig froh gerade. Die verpasste U20-EM war sehr enttäuschend. Dafür ist die Silbermedaille jetzt umso schöner“, resümierte Sylvia Schulz. Anne-Catherine Wasser (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen; 61,56 s) überraschte als Vierte.

 

Maximilian March Deutscher Vize-Meister

Im 110-Meter-Hürdenfinale der U18 sprintete Maximilian March (Team Voreifel) in 13,78 Sekunden auf den Silberrang. Tim Eikermann (Eintracht Duisburg; 14,23 s) holte Platz vier. Paula Schneiders (LAZ Mönchengladbach; 4:36,42 min) sorgte im 1.500-Meter-Finale der U18 für das Tempo und wurde mit dem Vize-Meistertitel belohnt. Verena Meisl (Turnerschaft Mülheim-Saarn; 4:46,27 min) folgte als Vierte. Hochsprung-Vorjahressieger Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) ließ sich als Vize-Meister nach übersprungenen 2,09 Metern ganz zum Schluss noch den Sieg entreißen. Sein Trainingspartner Kolodziej Jakob (TSV Viktoria Mülheim) überraschte mit 2,03 Metern als DM-Dritter. Lea Halmans (SV Sonsbeck) flog im Weitsprung auf 6,13 Meter und strich damit viel umjubeltes Bronze ein.

Berit Scheid (TSV Bayer 04 Leverkusen) erkämpfte in 4:39,86 Minuten Rang drei. Sarah Schmitz (ASV Köln; 4:41,31 min) gefiel als Fünfte. Simon Heweling (Weseler TV) gab als 200-Meter-Dritter in 21,53 Sekunden eine starke Vorstellung. Ebenso Moritz Ringk (SC Myhl LA), der sich als Dritter über 400 Meter Hürden auf 53,91 Sekunden steigerte. Philipp Ippen, Kieron Ludwig, Pascal Lewandowski und Ole Grammann sicherten der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen mit 42,04 Sekunden über 4x100 Meter Staffel-Bronze. Hammerwerferin Johanna Giersch (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen; 50,93 m) freute sich über Platz fünf im Hammerwurf, ebenso Felix Füermann (TSV Bayer 04 Leverkusen; 60,65 m) im Speerwurf und Nick Kämpgen (LAZ Mönchengladbach; 4:08,88  min) über 1.500 Meter. Johanna Sonnabend (TuS Wesseling; 1,68 m) war fünftbeste Hochspringerin, Jana Rokitta (Wuppertaler Sportverein; 11,93 m) fünftbeste Dreispringerin. Paul Lohmar, Thorben Könemund, Joel Cacutalua und Paul Wischnewski vom TSV Bayer 04 Leverkusen kamen über 4x100 Meter auf 43,09 Sekunden und Platz fünf. Isabel Schauerte (TuS 08 Lintorf 14,09 s) und Bjarna Liv Lakämper (14,16 s) wurden Hürdensprint-Sechste, Sean Roth (beide TSV Bayer 04 Leverkusen; 4,70 m) und Lena Neuschäfer (TV Angermund; 3,40 m) Stabhochsprung-Sechste.

Extreme bei den Europameisterschaften in Aarhus

Mo, 07.08.2017 - 02:00

20th European Masters Athletics Championships Stadia - July 27 - August 6 2017, Aarhus/Denmark

 

Jochen Gippert (M40, TV Herkenrath) war mit 10,99 schnellster Mann aller 100-m-Endläufe der Europameisterschaften. Peter Schumm ging im Regen neue deutsche M70-Bestleistung über 20 km Straße. Herbert E. Müller und Maren Schott wurden mehrfach Europameister.

 

Jochen Gippert startete im 100-m-Lauf furios und sicherte seinen Vorsprung bis ins Ziel.  Als Einziger blieb er in den Endkämpfen mit 10,99 unter 11 Sekunden. Als ob er sich noch nicht voll verausgabt hätte, lief er vor der Tribüne in vollem Tempo zurück zum Startplatz.

Peter Schumm (Alemannia Aachen) startete im 20-km-Gehen in M70. In Deutschland zählt er bereits zu M75. Sein vierter Platz in M70 bedeutete deutsche Bestleistung in M75. Seine Zeit betrug 2:10,55.

Unter den 109 gemeldeten Athletinnen und Athleten des LVN erreichten bis etwa zur Halbzeit der Europameisterschaften in Aarhus eine ganze Reihe Medaillenränge. Bis zum 2. August waren 13  Europameistertitel zu verzeichnen. Drei gingen dabei an Herbert E. Müller und zwei an Maren Schott.

 

Europameister (Auszug, Stand 2.8.2017)

GIPPERT Jochen, 100 m (TV Herkenrath, M40)

GIPPERT Monika, 1500 m (TV Herkenrath, W55)

HELLENBRAND Lilo, 10000 m (DJK Gillrath, W60)

JANSEN Wilma, Speerwurf (LT DSHS Köln, W35)

MUELLER Herbert E, 100m, 400m,  4 km Cross (LAV Bayer Uerdingen / Dormagen, M80)

RITTE Ute, Stabhochsprung (LAV Bayer Uerdingen-Dormagen, W65)

RITTE Dr Thomas, Stabbhochsprung (LAV Bayer Uerdingen-Dormagen, M35)

RITTE Wolfgang, Stabhochsprung (LAV Bayer Uerdingen-Dormagen, M60)

RUEHLOW Anne Chatrine,  Diskus (SUS Dinslaken 09, W85)

SCHOTT Maren 400mH, 400m (TSV Bayer 04 Leverkusen, W40)

Qualifikationsmöglichkeit am Vormittag für den U16-Länderkampf 2017

Do, 03.08.2017 - 02:00
Für den diesjährigen Ländervergleichskampf U16 Niederlande gegen eine NRW-Mannschaft am 2. September 2017 in Assen/Niederlande gibt es eine Besonderheit. Im Vormittagsprogramm von 9 bis 12 Uhr können sich pro Disziplin noch zwei weitere Athletinnen oder Athleten (die zwei besten) für die NRW-Mannschaft qualifizieren, die ihren Vergleichskampf gegen die niederländische U16-Nationalmannschaft dann ab 13 Uhr bestreitet.  

Dies könnte vor allem für grenznahe Vereine interessant sein, ist aber offen ausgeschrieben für alle U16-Athletinnen und -Athleten aus NRW-Vereinen.

Bei Interesse kann die Ausschreibung und alle weiteren Informationen hier eingesehen werden.

Vereinswettbewerb "Starke Netze gegen Gewalt!" - jetzt bewerben!

Mi, 02.08.2017 - 02:00

Bereits zum vierten Mal schreibt der DOSB gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Vereinswettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt: Keine Gewalt gegen Mädchen und Frauen!" aus. Für die Vereine gibt es bis zu 5.000 € zu gewinnen. 

 

Weitere Information finden Siehier.

LVN-Jugend will Ulm rocken

Mi, 02.08.2017 - 02:00

170 Einzelakteure und 16 Staffeln wurden aus dem  Bereich des LV Nordrhein für die Deutschen Jugendmeisterschaften gemeldet, die am Wochenende (4. bis 6. August) in Ulm stattfinden. Hinzu kommen zehn Teams, die an den parallel ausgetragenen Deutschen Staffel-Meisterschaften teilnehmen. Die Vorjahresbilanz zu toppen, dürfte schwer werden: 10 Siege und 19 Medaillen fuhr der LVN-Nachwuchs 2016 im Rheydter Grenzlandstadion ein – eine astreine Bilanz.

 

Der Überflieger des Vorjahres ist auch jetzt wieder haushoher Favorit: Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen), vor Jahresfrist in der U18 erfolgreich, residiert mittlerweile als Deutscher Meister, Deutscher U23-Meister und U20-Vize-Europameister. Hinzu kommt, dass er sich letzten Donnerstag bei den Stabhochsprung Classics auf seiner Trainingsanlage auf 5,61 Meter verbessert – und 5,71 Meter nur äußerst knapp gerissen hat. Der 18-Jährige scheint auch am Wochenende nicht zu stoppen zu sein.

 

Seine Klubkollegin Jennifer Montag, die mit der deutschen Staffel bei der U20-EM Titel und Weltrekord holte, möchte über 100 Meter aufs Podest.

Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) tritt im Hochsprung der U20 als Titelverteidiger an. Für Diskuswerferin Annina Brandenburg (ART Düsseldorf) könnte noch mehr drin sein als Bronze im letzten Jahr, immerhin war die Athletin von Peter Schmidt bei der U20-EM als Achte beste Deutsche. Von der Papierform her ist Ronja Sowalder (TSV Bayer 04 Leverkusen) Platz fünf zuzutrauen. Hammerwerfer Marc Okun (Leichlinger TV) ist derzeit in der Saison-Rangliste Vierter. Ebenso Fabian Strehlau (LAZ Mönchengladbach), der letztjährige U18-Meister im Speerwurf. Auf einen Platz im Finale hofft Felix Füermann (TSV Bayer 04 Leverkusen).

Etliche Podest-Ambitionen

Nah ans Podest heranpirschen könnte sich Hürden-Sprinter Marius Lewald (LC Adler Bottrop), der auf dem Papier an sechster Stelle steht. Mit dabei ist auch Henry Vißer (LAZ Rhede), im Vorjahr vielumjubelter Hürdensprint-Dritter. Berit Scheid (TSV Bayer 04 Leverkusen), 2016 in der U18 1.500-Meter-Zweite, liebäugelt nun mit einer Platzierung unter den Top Sechs. Simon Heweling (Weseler TV) steht über 200 Meter an fünfter Stelle der Meldeliste, Contemprée Lorenz (Team Voreifel) im Dreisprung an sechster. Der vorjährige 400-Meter-Meister der U18 Joshua Hartmann (ASV Köln) peilt nun einen Finalplatz über 100 Meter an, Daniel Ewen (Leichlinger TV) im Diskuswurf. Allein schon wegen ihrer Routine hat Mehrkämpferin Lea Halmans (SV Sonsbeck) im Hoch- und Weitsprung Chancen auf eine Platzierung mit Tuchfühlung zur Spitze.

Siegchancen in der U18

Beauty Somuah (ASV Köln), bei der U18-WM in Nairobi (Kenia) Halbfinalistin, führt mit 11,79 Sekunden die 100-Meter-Meldeliste der U18 an. Im 400-Meter-Lauf der U18 hat sich Maximilian Kremser (Solinger LC) mit 48,25 Sekunden in Position gebracht. Wer auf der Stadionrunde Deutscher Meister werden möchte, muss den Schützling von Detlef Steigerwald hinter sich lassen. Durchaus möglich, dass Ben Zapka und Sven Hauck (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) erstmals unter 50 Sekunden bleiben und damit ins Finale vordringen. Auf der gleichlangen Hürdendistanz bewerben sich Patrick Zuralski (Eintracht Duisburg) und Moritz Ringk (SC Myhl LA) um einen Platz ganz oben auf dem Podest. Weitsprung-Edelmetall greifbar scheint für Ole Grammann (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), der bei der U18-WM knapp am Endkampf vorbei geschrammt ist. Eine zweite Medaille ist für den 17-Jährigen mit der U20-Sprintstaffel möglich.

 

Amelie Dierke (Werdener TB) gilt über 200 Meter erneut als Silber-Kandidatin. Nicht weit zurückliegen dürfte Annkathrin Hoven (ART Düsseldorf). Über 110 Meter Hürden schielen der Vorjahres-Dritte Maximilian March (Team Voreifel) und Tim Eikermann (Eintracht Duisburg) nach Treppchen-Platzierungen. Frederike Schütte (TV Angermund) wird im Weitsprung zurzeit auf Platz fünf der Jahresbestenliste geführt, Jan-David Ridder (LAZ Rhede) über 800 Meter auf Platz sechs. Nick Kämpgen und Paula Schneiders (beide LAZ Mönchengladbach) haben über 1.500 Meter das Zeug unter die besten Acht zu laufen.

 

leichtathletik.TV sendet an allen drei Tagen vom ersten Startschuss bis zum letzten live aus dem Donaustadion – und holt viele der frischgekürten Deutschen Jugendmeister für Interviews vor die Kamera.

Fünfter Wertungswettkampf zum diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cup

Mo, 31.07.2017 - 02:00

Im Rahmen des 47. Internationalen Leichtathletik-Meetings fand am Samstagnachmittag auf der fünfte Wertungswettkampf zum diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cup statt.

Eine Woche vor den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm präsentierte sich der NRW-Nachwuchs teilweise in ausgezeichneter Verfassung. Vor allem in der U20 gab es gleich reihenweise persönliche und Saisonbestweiten zu vermelden.

 

Glänzend aufgelegt präsentierten sich Tom Brack vom SC Preußen Münster und Till Brockmann von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen auf der neuen Wurfanlage im Rheder Sportpark.

Der Münsteraner, für den bisher 60,15 m notiert waren, steigerte sich von Wurf zu Wurf und katapultierte im fünften Durchgang den 6 kg schweren Hammer auf die neue persönliche Bestmarke von 62,57 m. Damit verbesserte er sich in der aktuellen DLV-Bestenliste auf Platz 6 und dürfte fest mit einer Finalteilnahme am kommenden Samstag in Ulm rechnen. In der gleichen Altersklasse konnte der ein Jahr jüngere Till Brockmann erneut eine Steigerung seiner Bestmarke verbuchen. Auf Platz zwei an diesem Tag wurden für ihn gute 56,31 m notiert. Über die dritte Bestmarke diese Tages konnte sich der Leverkusener David Heinrichs freuen, der sich auf 54,52 m steigerte.

Obwohl noch zur U18 gehörend, hat sich Johanna Giersch nunmehr auf den 4 kg schweren Hammer in der weiblichen U20 konzentriert. Die Werferin der LAV Bayer Uerdingen hat den 3 kg Hammer endgültig zur Seite gelegt und zeigte in Rhede, dass sie sich schon gut auf das 4-kg-Gerät eingestellt hat, denn ihre Siegesweite von 48,50 m ist sicherlich im Hinblick auf Ulm noch ausbaufähig.

Ferienbedingt waren die jüngeren Wettkampfklassen teilnehmermäßig nicht so stark besetzt wie gewohnt. Dennoch gab es einige ansprechende Ergebnisse auch in diesen Klassen. So steigerte sich die Oberhausenerin Jana Horvath in der weiblichen U18 als Siegerin auf die neue Bestmarke von 41,03 m und auch Lokalmatador Moritz Leiting kratzte bei seinem Heimsieg in der männlichen U18 mit 57,36 m an seiner persönlichen Bestmarke.

Eine weitere persönliche Bestleistung konnte im U16 Wettbewerb für Luca Overmeyer notiert werden. Der M14-Werfer des LAV Bayer Uerdingen/Dormagen steigerte sich erneut und blickt nun auf gute 45,98 m mit dem 4-kg-Wettkampfgerät.

Erste Hilfe-Ausbildung für (angehende) Trainer und Interessierte

Mo, 31.07.2017 - 02:00

Keiner möchte es erleben, aber es passiert: Jemand kippt beim Sport, sei es beim Training oder Wettkampf, plötzlich um oder verletzt sich. Was nun? Da ist es sinnvoll, wenn der letzte Erste-Hilfe-Kurs nicht vor über 20 Jahren im Zusammenhang mit dem Führerschein gemacht wurde.

Deshalb bietet der LVN in Zusammenarbeit mit dem DRK Duisburg im Herbst wieder eine Erste-Hilfe-Ausbildung an. 

 

Für angehende Trainer ist es Pflicht, einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren, der nicht älter als 2 Jahre ist, aber auch für „alte Trainerhasen“ schadet eine Auffrischung nicht, zumal die Stunden für die Verlängerung der Trainerlizenz anerkannt werden (9 Lerneinheiten). 

Aber auch für alle Interessierten wie z.B. Kampfrichter oder Gruppenhelfer ist dieser Kurs interessant und kann auch als Nachweis für den Führerschein genutzt werden.

Der Kurs findet am Samstag, 07.10.2017 von 08:00 bis ca. 17:00 Uhr statt. In der Lehrgangsgebühr von 40€ sind neben der Ausbildung an sich auch das Mittagessen und Lehrgangsunterlagen enthalten.

Ausschreibung

Jugendcamp 2017

Do, 27.07.2017 - 02:00

Beim diesjährigen Jugendcamp geht es vom 23. – 27. Oktober 2017 ins Jugendzentrum Ronneburg nach Hessen.

 

Wenn du bei einer Landesmeisterschaften der Altersklasse M/W 14 unter den TOP 8 warst, bewirb dich jetzt unter dem Motto: „Jugend-Camp 2017 – Darum will ich dabei sein!“ bei der Jugend des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein e.V.

Die Bewerbung ist zu richten an Tim Husel - per Post (Langenberger Straße 293, 45277 Essen), per Mail (tim.husel@lvn-sport.de ) oder per Whatsapp (0178/6788572)

LVN-Seniorenmeisterschaften im 5.000m-Lauf werden nachgeholt!

Do, 27.07.2017 - 02:00

Die aufgrund eines Gewitters am 15. Juni in Krefeld-Uerdingen nicht ausgetragenen Meisterschaftswettbewerbe im 5.000m-Lauf aller Seniorenklassen werden nachgeholt.
Der FC Straberg hat sich bereit erklärt, die Läufe im Rahmen seines Sportfestes „Straberg meets Friends“ am Freitag, 29. September 2017, durchzuführen.

Teilnehmen können alle Senioren/-innen, die für einen Verein oder eine LG in Deutschland startberechtigt sind, unabhängig davon, ob sie für die Veranstaltung am 15. Juni bereits gemeldet waren.

Meldeschluss ist Montag, der 18. September 2017.
(Eine Meldung ist auch erforderlich, wenn bereits für die Juni-Veranstaltung gemeldet wurde!)

Hier geht’s zur kompletten Ausschreibung

Karl-Heinz Erkens ist tot!

Mi, 26.07.2017 - 02:00

Wir sind alle noch immer sprachlos und geschockt. Viele von uns erreichte die Nachricht im Urlaub: Der langjährige Geschäftsführer und Schatzmeister des LVN-Kreises Düsseldorf/Neuss und Herr über das Wettkampfbüro, Karl-Heinz Erkens, ist am 12. Juli 2017 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren verstorben.

 

Am 9. Juli bei den Wilhelm-Unger-Spielen im Rather Waldstadion mussten die vielfältigen Aufgaben im Wettkampfbüro schon ohne den langjährigen Experten Karl-Heinz Erkens erledigt werden. Ein Schlaganfall hatte ihn statt in sein geliebtes Wettkampfbüro in die Klinik verschlagen, wo er dann ein paar Tage später verstarb. Die Bestürzung über den Tod des 73-Jährigen ist in Kreisen der Leichtathleten am gesamten Niederrhein groß, war doch in den vergangenen Jahrzehnten keine größere Veranstaltung ohne die Familie Erkens denkbar, wobei seine Frau Hildegard zu den wichtigsten Stützen seines Teams gehörte. Die Liebe zur Leichtathletik bei Karl-Heinz Erkens bestand seit 1960, als er für die DJK TuSA überraschend Kreismeister bei der B-Jugend im Waldlauf geworden war. Später war er Mitbegründer des DJK-LC und der in den 70-er und 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts so erfolgreichen Leichtathletik-Gemeinschaft DJK LG (mit seinem Verein DJK-LC und den anderen Düsseldorfer Vereinen TuSA und Agon), die es zu zahlreichen DM-Titeln und internationalen Erfolgen brachte. Im Jahre 1982 organisierte Erkens die deutschen Crosslauf-Meisterschaften auf der Neusser Galopprennbahn nach noch heute gültigen Organisationsabläufen erstmals mit Computern. Die Rechner im Wettkampfbüro ließen ihn seitdem nicht mehr los, dessen beliebter Leiter er bei unzähligen Veranstaltungen war.

Wir trauern alle mit seiner Frau Hildegard und seiner Familie. Karl-Heinz, wir werden Dich nie vergessen!  

Deutschland führt den Medaillenspiegel an

Mo, 24.07.2017 - 02:00

Mit 5 x Gold, 7 x Silber und 1 x Bronze steht die deutsche Nationalmannschaft an der Spitze des Medaillenspiegels bei der EM U20 in Grosseto (Italien). 

Am letzten Wettkampftag standen zwei Nachwuchsathleten auf dem Treppchen: Jennifer Montag lief mit der 4x100-Meter-Staffel zu Gold und zum neuen Weltrekord. Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre freute sich über die Vizemeisterschaft. 

 

Sprinterin Jennifer Montag (TSV Bayer 04 Leverkusen) musste am Donnerstag das bittere Halbfinal-Aus über 100 Meter verkraften. Das gelang ihr scheinbar recht gut. Am Sonntagabend lief das Sprint-Quartett mit Jennifer Montag als Schlussläuferin schon im Vorlauf in 43,27 s zum neuen U20-Weltrekord. Zusammen mit Katrin Fehm (ESV Ambeg), Keshia Kwadwo (TV Wattenscheid) und Sophia Junk (LG Rhein/Wied) sprintete Jennifer Montag in 43,44 s im Finale erwartungsgemäß mit mehr als einer halben Sekunde vor dem Team aus Frankreich zur Goldmedaille.

 

Annina Brandenburg (ART Düsseldorf) schaffte am Donnerstag mit Platz 7 und 50,96 m die Qualifikation. Das Finale am Folgetag beendete Annina mit einer Höchstweite von 49,13 m im vierten Versuch und belegte damit den 8. Platz.

 

Als dreifacher Deutscher Meister – in den Altersklassen U20, U23 und Aktive – reiste Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen) nach Italien. Dort erwartete den 18-Jährigen hochkarätige Konkurrenz; von der er sich aber nicht beeindrucken ließ. Nach einer souveränen Qualifikation am Freitag präsentierte er sich am Sonntagabend in bester Verfassung. Hinter dem Schweden Armand Duplantis gewann der Schützling von Christine Adams mit 5,45 Metern die Silbermedaille.