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Aktualisiert: vor 1 Stunde 23 Minuten

3 Siege und 13 Medaillen bei Hallen-DM

Mo, 20.02.2017 - 01:00

Die Asse vom Nordrhein haben bei den Deutschen Hallenmeisterschaften gehörig aufgedreht. In der ausverkauften Arena Leipzig erkämpften sie drei Titel und insgesamt 13 Mal Edelmetall.

Von der Spitze weg bestritt Deutschlands großes Lauftalent Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) ihr Rennen. Die am ersten Wettkampftag 20 gewordene Studentin war dabei über 1.500 Meter so schnell unterwegs, dass sie den Rest des Feldes fast überrundete. Nach 4:04,91 Minuten überquerte der Schützling von Sebastian Weiß die Ziellinie. Es war neuer Deutscher U23-Rekord und die zweitschnellste Zeit einer Deutschen in der Halle. Die erhoffte Hallen-EM-Norm für Belgrad (Serbien; 3. bis 5. März) von 4:13,00 Minuten – reine Formsache.

 

Auch Lara Hoffmann (LT DSHS Köln) schlug nach einem Blick auf die Anzeigetafel die Hände vor dem Gesicht zusammen. Zuvor hatte sie 400 Meter in 52,90 Sekunden durcheilt. Die Athletin von Andreas Gentz steigerte sich um vier Zehntelsekunden. Der neue Hausrekord bedeutete die Hallen-EM-Norm für Belgrad (Serbien; 3. bis 5. März). „Dafür habe ich so hart trainiert“, jubelte die erfolgreiche Titelverteidigerin.  Carolin Walter (TSV Bayer 04 Leverkusen; 53,60 sec) war dahinter als Zweite ebenfalls in Bestform. Bei den Männern ging Bronze für die nächste Bestleistung an Florian Weeke (LT DSHS Köln; 47,64 sec). Der Schützling von Jörg Kölsch lief erstmals in der Halle unter 48 Sekunden. Und das gleich zweimal.

 

Für 2,30-Meter-Springer Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) gab es im Hochsprung nicht das erhoffte Resultat in Richtung Hallen-Bestleistung (2,29 m). Schon 2,20 Meter reichten ihm zum dritten Hallen-DM-Titel in Folge. „Ich hoffe, dass es in Belgrad dann wieder höher hinaus geht“, sagte er. Die Norm für die Titelkämpfe hatte er mit seiner Saison-Bestleistung von 2,28 Metern bereits zuvor überboten. Im Weitsprung der Frauen fand Vorjahressiegerin Alexandra Wester (ASV Köln) schwer in den Wettkampf, arbeitete sich dann aber doch auf 6,48 Meter und Platz zwei vor.

 

Aleixo-Platini Menga wurde über 200 Meter in 20,96 Sekunden Deutscher Vize-Meister. Ohne ihn kam die Leverkusener Staffel ebenfalls auf den Silberrang. Über 60 Meter holte Robert Polkowski (beide TSV Bayer 04 Leverkusen; 6,72 sec) mit Saisonrekord Bronze. Ein starkes 800-Meter-Rennen zeigte Rebekka Ackers (TSV Bayer 04 Leverkusen; 2:08,93 min), die mit Platz drei belohnt wurde. Gleiches gilt für ihre Vereinskameradin Lena Klaassen, die über 1.500 Meter in 4:26,07 Minuten Bronze erkämpfte. Katarina Mögenburg (TSV Bayer 04 Leverkusen) übersprang als Hochsprung-Dritte 1,83 Meter. Im Stabhochsprung wurde an Regine Kramer (TSV Bayer 04 Leverkusen) für 4,30 Meter Bronze vergeben. Ihr Disziplin- und Klubkollege Bo Kanda Lita Baehre weckte Hoffnungen für die Deutschen U20-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Sindelfingen, als er seine Bestleistung auf 5,48 Meter schraubte und damit Platz vier holte.

DLM sucht Verstärkung: Manager Business Development & Sponsoring

Do, 16.02.2017 - 01:00

Die Deutsche Leichtathletik Marketing GmbH (DLM) sucht zur Unterstützung ihres Teams frühestens zum 1. Juni 2017 einen Manager (m/w) Business Development & Sponsoring.

 

Einsatzort ist die Geschäftsstelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt. Zu den Aufgaben gehören unter anderen die Erstellung qualitativ höchstwertiger (Verkaufs-)präsentationen, die Unterstützung in der Organisation von Veranstaltungen und die Umsetzung von Sponsorenleistungen.

Hier gehts zur kompletten Stellenausschreibung

DLM sucht Verstärkung: Manager Business Development & Sponsoring

Do, 16.02.2017 - 01:00

Die Deutsche Leichtathletik Marketing GmbH (DLM) sucht zur Unterstützung ihres Teams frühestens zum 1. Juni 2017 einen Manager (m/w) Business Development & Sponsoring.

 

Einsatzort ist die Geschäftsstelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt. Zu den Aufgaben gehören unter anderen die Erstellung qualitativ höchstwertiger (Verkaufs-)präsentationen, die Unterstützung in der Organisation von Veranstaltungen und die Umsetzung von Sponsorenleistungen.

Hier geht zur kompletten Stellenausschreibung

Ticket-Vorverkauf für das Mehrkampf-Meeting in Ratingen hat begonnen

Do, 16.02.2017 - 01:00

Das traditionelle Stadtwerke Ratingen Mehrkampf-Meeting ist auch in diesem Jahr wieder abschließende Qualifikation der besten deutschen Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen für die Weltmeisterschaft, die 2017 in London stattfindet (5. bis 13. August). Am 24. und 25. Juni treffen sie im Ratinger Stadion auf weitere Weltklasse-Mehrkämpfer/innen, die ebenfalls um Punkte für die „Combined-Events-Challenge“ des Weltverbandes IAAF kämpfen.

Inzwischen läuft der Ticket-Vorverkauf für dieses hochklassige Leichtathletik-Event.

Karten gibt es über die Hotline von Ticketmaster 01806 – 990000 *

bzw. im Internet http://www.ticketmaster.de/event/216775?camefrom=de_va_03586

*(€ 0,20/Verbindung aus dem dt. Festnetz / max. € 0,60/Verbindung aus dem dt. Mobilfunknetz)

Die Dauerkarte für beide Wettkampftage kostet 28 Euro (ermäßigt 21 Euro; Familienkarte 72 Euro), die Tageskarte 17 Euro (ermäßigt 13 Euro, Familienkarte 45 Euro) plus Versandkosten.

 

Weitere Infos zum Stadtwerke Ratingen Mehrkampf-Meeting auf leichtathletik.de:

http://www.leichtathletik.de/termine/top-events/mehrkampf-meeting-2017-ratingen/

„Coverboy“ auf den Plakaten und Infos ist in diesem Jahr der Olympiavierte und Vorjahreszweite Kai Kazmirek (LG Rhein/Wied), der bereits seine feste Startzusage für den 24./25.6. gegeben hat.

 

 

Gratulation! Heide Ecker-Rosendahl ist 70

Di, 14.02.2017 - 01:00

Mehr denn je hat die stellvertretende Leichtathletik-Abteilungsleiterin des TSV Bayer 04 Leverkusen am heutigen Dienstag viele Hände zu schütteln. Denn Heide Ecker-Rosendahl vollendet ihr 70. Lebensjahr. Die überregionalen Medien erinnerten angesichts des Ehrentages an ihre Parforceritte bei den Olympischen Spielen 1972. In München gewann sie Gold im Weitsprung und holte zudem den Sieg mit der deutschen Sprint-Staffel – in Weltrekordzeit. Außerdem erkämpfte „Gold-Heide“ Silber im Fünfkampf.  „Ich habe die Zeit sehr genossen. Egal, wo man hin kam, alle haben gejubelt und waren in das Fest eingebunden", sagte die als „Mädchen mit den roten Ringelsocken“ populär gewordene Jubilarin dem Online-Portal leichtathletik.de. „Wenn im Stadion 80.000 Zuschauer sind, die alle deinen Vornamen rufen, da bekommt man schon Gänsehaut.“

Sportministerin gratulierte

Zu den Gratulanten zählte Nordrhein-Westfalens Sportministerin Christina Kampmann. „Heide Ecker-Rosendahl wurde durch ihre Siege bei der 4x100-Meter-Staffel und im Weitsprung zu einem Idol. Bis heute engagiert sie sich für den Nachwuchsleistungssport in Nordrhein-Westfalen. Herzlichen Dank dafür und meine Glückwünsche zum Geburtstag“, sagte die Ministerin.

Mit Ausnahme der Spiele von Moskau 1980 und der letztjährigen Wettkampf in Rio de Janeiro hat Heide Ecker-Rosendahl seit 1964 alle Olympischen Sommerspiele vor Ort mit erlebt. Allerdings in unterschiedlichen Funktionen. So zum Beispiel als Kolumnistin für eine Zeitung oder als Präsidiumsmitglied des Deutschen Leichtathletikverbandes.

Weiterhin dem Sport verbunden

Mit dem Sport verbunden ist Heide Ecker-Rosendahl unter anderem auch als Vorstandsmitglied der Sportstiftung Nordrhein-Westfalens. „Ich verfolge, was die Athleten, die ich persönlich kenne, machen. Das interessiert mich", sagt die Fünfkampf-Europameisterin von 1971, die 2011 in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen wurde. Selbst fit hält sie sich unter anderem mit Krafttraining und auf dem Ergometer bzw. auf dem Rad oder auf Skiern. Wie bei fast jeder Deutschen Meisterschaft wird sie am Wochenende (18./19. Februar) auch bei der Hallen-DM in Leipzig zu Gast sein.

Hallen-DM: Vorjahres-Bilanz kaum zu toppen

Di, 14.02.2017 - 01:00

Mit 64 Athleten ist der LV Nordrhein am Wochenende (18./19. Februar) bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig vertreten. Die sieben Vorjahres-Titel dürften aber kaum wieder erreichbar sein, da sich einige Leistungsträger verletzungsbedingt abgemeldet haben.

 

Unvergessen ist der 3.000-Meter-Hallen-Europarekord der U20, den Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) vor Jahresfrist um fast zehn Sekunden auf 8:56,36 Minuten pulverisierte. Diesmal tritt der Schützling von Sebastian Weiß über 1.500 Meter an – natürlich auch hier mit Titelambitionen.

 

Vorjahressieger Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) gehört im Hochsprung erneut zum engeren Favoritenkreis. Lara Hoffmann (LT DSHS Köln), im vergangenen Jahr überraschend über 400 Meter vorn, hat Ambitionen auf einen Podestplatz angekündigt. In beiden Weitsprung-Wettbewerben sind mit Alexandra Wester und Alyn Camara Akteure vom ASV Köln Titelverteidiger. Durchaus Chancen ganz vorn zu landen hat auch Sprinter Peter Emelieze (ASV Köln). In der 4x200-Meter-Staffel der Männer tritt der TSV Bayer 04 Leverkusen wieder aussichtsreich als Titelverteidiger an.

 

Stabhochspringer Karsten Dilla (TSV Bayer 04 Leverkusen) hat sich am Mittwoch bei seinem zweiten Platz in Paris (Frankreich) einen Muskelfaserriss zugezogen. Damit fällt der Olympia-Teilnehmer für die Hallen-DM aus und muss Hoffnungen auf einen Start bei der Hallen-EM aufgeben. Mit Tobias Scherbarth und Vorjahressiegerin Silke Spiegelburg fehlen zwei weitere Leverkusener „Stabis“ in Leipzig.

LVN-Rahmenterminplan 2017 aktualisert

Mo, 13.02.2017 - 01:00

Wir veröffentlichen heute eine aktualisierte Fassung des

LVN-Rahmenterminplanes 2017

Insbesondere möchten wir auf folgende Änderungen hinweisen:

Die NRW-Meisterschaften im Bahngehen werden von der

LG Mönchengladbach am 6. Mai im Rahmen eines Int. Gehertages durchgeführt.

Die NRW-Mehrkampfmeisterschaften finden nicht in Bochum-Wattenscheid, sondern in Bad Oeynhausen statt. 

Im Gegenzug werden in Bochum-Wattenscheid die NRW- Jugend-meisterschaften U20 / U18 / U16 durchgeführt.

Die NRW-10km-Straßenlaufmeisterschaften sind für den 24. September in Siegburg geplant.

Wir freuen uns, die Nordrhein-Crossmeisterschaften zusammen mit den Westfälischen Crossmeisterschaften am 25. November im westfälischen Herten auf der DM-Strecke des vergangenen Jahres durchführen zu können. Die soll gleichzeitig ein Test für eine zukünftige gemeinsame NRW-Crossmeisterschaft sein. 

 

Die Ausschreibungen der einzelnen Nordrhein- und NRW-Meisterschaften werden wir im Laufe der nächsten Wochen sukzessive in der Rubrik "Meisterschaften und Ergebnisse" unter dem entsprechenden Kalendereintrag veröffentlichen

 

Seniorensportler Philipp Frech verstorben

Do, 09.02.2017 - 01:00

Die deutsche Leichtathletik-Szene trauert um Philipp Frech. Der international erfolgreiche Senioren-Athlet verstarb in Köln im Alter von 97 Jahren.

 

Frech wurde am 6. Juli 1920 in Köln geboren und wuchs mit acht Geschwistern in der Domstadt auf. Bereits mit 13 Jahren wurde er Mitglied beim TUS rrh. Köln, dem Verein gehörte er bis zuletzt an. Seine größten Erfolge feierte er in den letzten 30 Jahren jedoch im Trikot des Pulheimer SC. Frech sammelte Titel bei Welt- Europa- und Deutschen-Meisterschaften. In einem Beutel bewahrte er 18 Kilogramm Medaillen aus der ganzen Welt auf.

 

Beruflich war das Ehrenmitglied des PSC als selbstständiger Spediteur erfolgreich. In de Nähe seiner Firma in Köln-Nippes baute er zudem einzigartige Weinreben an, die zu einem edlen Tröpfchen verarbeitet wurden. Seinen eigenen Wein nannte er "Frechdachs" - ein wahrlich edler Gaumenschmaus.

 

Frech, der durch den Sport bis ins hohe Alter international unterwegs war, verliebte sich auf seinen Reisen ganz besonders in Südafrika. So wurden Kapstadt und Durban, wo er einen Wohnsitz hatte, zu seiner zweiten Heimat. Und Frech war auch dort sehr aktiv, gewann den internationalen Titel der African Championchip.

 

Frech war über Jahrzehnte in den Disziplinen Diskuswurf, Kugelstoßen und Speerwurf der überragende Athlet - national wie international. Wenn der Menschenfreund von seinen Reisen berichtete, klebte man regelrecht an seinen Lippen. Und der Sport hielt ihn fit.

Mit 79 Jahren absolvierte Frech sogar noch einen Zehnkampf.

Auch an der Deutschen Sporthochschule Köln war der Ausnahme-Athlet immer ein gefragter Mann. Seine Vorträge als Dozent waren bei Studenten und Professoren gleichermaßen beliebt. Ein Thema war dabei stets sein Lebensmotto: "Sport - ein Leben lang von jung bis alt".

 

Wir trauern um einen außergewöhnlichen Athleten mit einem ganz großen Sportlerherz.

NRW-Sportplakette für Gisela Stecher

Do, 09.02.2017 - 01:00

Gisela Stecher erhielt aus der Hand von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die höchste Auszeichnung, die das Land Nordrhein-Westfalen im Sport zu vergeben hat: die NRW-Sportplakette. Damit wird ihr jahrzehntelanges Wirken im Sport, für die Leichtathletik im Nordrhein, von höchster Stelle gewürdigt. Und dies ist berechtigt.

Begeistert und engagiert

Gisela Stecher ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin voller Begeisterung für den Sport, engagiert und uneitel. Ihr Engagement und Einsatz für die Leichtathletik lassen sich nur zum Teil und unzureichend an formalen Ehrenämtern festmachen.

Sportlich von der Jugend an im ART Düsseldorf (Vorläuferverein ATV Düsseldorf) beheimatet, hat sie sich in die Vereinsarbeit neben ihrem immerwährenden eigenen Sporttreiben mit mannigfaltigen AUfgaben eingebracht. So hat sie als junge Mutter über mehrere Jahre Verantwortung als Kindertrainerin übernommen, bis die Behinderung eines ihrer Söhne diese Verpflichtung unmöglich machte.

 

Gisela Stecher war über alle Jahre als Kampfrichterin tätig und hat sich hier in den verschiedensten Funktionen Verdienste und Anerkennung erworben. Die frühen Ehrungen auf Verbandsebene belegen dieses außergewöhnliche Engagement.

Ohne zunächst ein Amt zu übernehmen, hat Gisela Stecher in den letzten drei Jahrzehnten sich in besonderer Weise für die Senioren-Leichtathletik eingesetzt. Ihre gleichzeitige Aktivität als Seniorenleichtathletin wie als Mitarbeiterin in der Wettkampforganisation hat sie prädestiniert als Sprachrohr und Verbindungsperson zwischen den Athleten und den Gremien des Verbandes, sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene. So ist es folgerichtig, dass sie sowohl vom Leichtathletik-Verband Nordrhein als auch vom Deutschen Leichtathletik-Verband zur formalen Mitarbeit angesprochen wurde und sie sich in der ihr eigenen Konsequenz dann auch als Senioren-Wettkampfwartin im LVN (von 2008 bis heute), als Sprecherin der LV-Seniorenwarte im BA Senioren des DLV (2009 - 2013) und als Beauftragte für Wettkampforganisation im BA Senioren des DLV (von 2014 bis heute).

 

Bereits 1974 erhielt sie die mit der LVN-Silbernadel die erste offizielle Verbandsehrung, die sich über weitere Stufen bis zur DLV-Goldnadel (1990) und der LVN-Ehrenplakette (2013) fortsetzte. Mit der Sportplakette des Landes NRW wird dieser öffentlichen Anerkennung nun eine Krone aufgesetzt.

Erfolgreiche Athletin

Auch wenn es bei dieser Ehrung nicht um die Anerkennung sportlicher Verdienste geht, ist die Betrachtung der besonderen Erfolge von Gisela Stecher sinnvoll, um ihr ehrenamtliches Wirken richtig einschätzen zu können:

Deutsche Jugendmeisterin im Basketball (1958)

Deutsche Meisterin im Basketball (1963)

EM-Gold im Kugelstoßen, Brighton

EM-Gold im Diskuswurf, Verona

WM-Silber im Kugelstoßen, Puerto Rico (1983)

EM-Silber im Kugelstoßen, Budapest (1990)

EM-Bronze im Wurf-Mehrkampf, Malmö (1996)

WM-Silber im Kugelstoßen, Puerto Rico (2003)

Arbeiterin im besten Sinn

Auch wenn sie als Seniorenathletik über Jahrzehnte zur Weltspitze gehörte, wird sie sowohl im Verein als auch im Leichtathletik-Kreis und im LVN einhellig charakterisiert mit den Worten: "Sie war immer da, wenn man sie brauchte."

Ihr besonderes Einsatzgebiet in der Wettkampforganisation war das Wettkampfbüro. Es ist vielfach überliefert, dass sie während der Veranstaltungen kurzzeitig das Wettkampfbüro verließ, um einen eigenen Wettkampf zu absolvieren. Gleich danach war sie wie selbstverständlich im Wettkampfbüro wieder bei der Arbeit.

Die in den 80er Jahren vom LVN durchgeführten inoffiziellen Senioren-Länderkämpfe waren maßgeblich durch den Einsatz von Gisela Stecher erfolgreich. Durch ihre Bekanntheit im Kreis der Seniorenleichtathleten war sie eine zentrale Akteurin, die Seniorenauswahl des Verbandes zusammenzustellen. Ihre Fachkenntnis und ihr Einsatz in der Wettkampforganisation sicherte darüber hinaus die Organisation der Wettkampf-Datenverarbeitung.

 

Gislea Stecher ist mit ihrem Engagement und der persönlichen Begeisterung ein Vorbild für Andere und schafft es durch ihre Art, andere Menschen zur Mitarbeit zu begeistern.

Der LVN sagt herzlichen Glückwunsch und von Herzen Danke.

 

 

NRW-Hallenmeisterschaften in Leverkusen

Mo, 06.02.2017 - 01:00
1. Tag

Damit hatte Phlipp Menn (LG Kindelsberg-Kreuztal selbst nicht gerechnet. Bei den NRW-Meisterschaften in Leverkusen erreichte der 21-jährige Siegerländer im vierten Durchgang des Weitsprungs respektable 7,64m und bezwang damit den Olympiateilnehmer von Rio Alyn Camara (ASV Köln), der sich als Zweiter mit 7,62m begnügen musste.

„Ich habe mich zu Beginn  recht schwer getan, bin dann aber immer besser in den Wettbewerb kommen,“ berichtete Philipp Menn, der zwei Wochen zuvor bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit seiner Steigerung auf 7,71m bereits auf seine augenblicklich gute Form aufmerksam gemacht hatte.

Der neue NRW-Meister, dem der Wettkampf in Leverkusen mit 11 Uhr etwas zu früh begann,  richtet nun seinen Fokus auf die deutschen Meisterschaften in Leipzig: „Ich weiß, dass die Konkurrenz im Weitsprung momentan recht dicht beieinander  liegt, aber nach meinen zuletzt gezeigten Leistungen müsste für mich eine Medaille möglich sein,“ zeigt er momentan großes Selbstbewusstsein.

Alyn Camara, der 2016 den Weitsprung-Titel in der Halle und im Freien gewann, hakte seinen zweiten Rang hinter dem Youngster Philipp Menn mit dem Wort Anfangsschwierigkeiten ab, denn er bestritt in diesem Winter seinen ersten Wettkampf. „Mit meinem neuen Trainer Charles Friedek habe ich bei mir einige technische Umstellungen vorgenommen, die ich jetzt erst einmal verinnerlichen muss. So habe ich u.a. meine Anlaufstruktur verändert. Da muss ich bei meinen ersten Schritten erst einmal Ruhe hineinbringen. Dann klappt es sicherlich  bei den nächsten Wettkämpfen  besser für mich. Ich freue mich jetzt schon auf das Hallen-Meeting am kommenden Wochenende in Gent,“ erklärte der 27-jährige Kölner.  Das gute Bild im Weitsprung rundete der in letzter Zeit recht konstant springende Stephan Zenker (TV Gladbeck) als Dritter mit 7,58m ab.

 

Der noch zur Jugendklasse zählende Lita Baehre Bo Kanda  (Bayer Leverkusen), der bei den Nordrhein-Meisterschaften bereits 5,40m meisterte,  stellte sich  der Männer-Konkurrenz und setzte sich mit 5,30m vor seinen beiden Teamkollegen Robin Pieper (5,10m) und Jonas Efferoth (5,10m) durch. Wie eine Woche zuvor in Dortmund versuchte sich der Zweite der letzt jährigen U18-EM dreimal vergeblich an der Höhe von 5,45m. „Technisch war ich heute gut drauf. Wesentlich besser als in Dortmund. Vielleicht hat mir heute ein wenig die Konkurrenz gefehlt. Die Höhe von 5,45m ist für mich aber auf jeden Fall drin,“ gibt sich der Schützling von Christine Adams optimistisch.

 

Im 60m-Hürdensprint der Frauen war Monika Zapalska (TV Wattenscheid) bereits im Vorlauf  mit 8,39 Sekunden die Schnellste. Im Finale konnte sich die 22-jährige Wattenscheiderin noch auf 8,25 Sekunden steigern und setzte sich damit recht deutlich vor Tanja Heitgen (LT DSHS Köln, 8,50 sec) und Lisa Steinhage (LG Kreis Gütersloh, 8,60 sec) durch. Trotz ihres souveränen Erfolges übte Monika Zapalska nach dem Rennen ein wenig Selbstkritik: „Ich bin an den ersten Hürden noch nicht aggressiv genug  gewesen. Bei etwas mehr Angriffslust kann ich sicherlich noch schneller sein,“ mutmasst Monika Zapalka, die noch in diesem Winter ihre persönliche Bestzeit von 8,11 Sekunden unterbieten möchte. Über 200m verbesserte Josefina Elsler (LC Paderborn) ihre Jahresbestzeit  von 24,37 auf  23,93 Sekunden und war damit deutlich  schneller als Karin Schöne (TV Gladbeck, 24,31 sec) und Olympiateilnehmerin Lara Hoffmann (LT DSHS Köln, 24,39 sec.). „Ich wollte unter 24 Sekunden laufen. Das habe ich heute geschafft. Die Zeit von 23,93 Sekunden bildet für mich eine gute Ausgangslage für die deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig, wo ich meine Bestzeit von 23,78 Sekunden unterbieten möchte.,“ erklärte die sichtlich zufriedene Paderbornerin.

 

Große Freude herrschte auch bei Jonas Breitkopf (SC Preußen Münster), der  bei den Männern über 200m als Überraschungssieger seine zwei Jahre alte Bestzeit von 21,79 auf 21,61 Sekunden steigerte.

Im Dreisprung wäre alles andere als ein Erfolg von Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede), die 12,83m erreichte, eine Überraschung gewesen.  Über 400m steigerte sich Djamila Böhm (ART Düsseldorf) um zwei Zehntelsekunden auf beachtliche 54,21 Sekunden und schuf damit eine gute Grundlage für eine schnelle 400m-Hürdenzeit in den Sommermonaten.

 

In den Jugendwettbewerben gefiel vor allem Neele Schulten (TV Gladbeck) mit ihrem Doppelerfolg über 200m in 24,35 Sekunden und über 60m-Hürden in 8,61 Sekunden. Dabei blieb die Athletin von Heiner Preute deutlich unter ihren bisherigen Bestzeiten von 24,78 und 8,78 Sekunden.

 

2. Tag

Der Auftakt am zweiten Wettkampftag bei den NRW-Meisterschaften in Leverkusen war viel versprechend: Alexandra Wester (ASV Köln) flog im dritten Versuchs des Weitsprungs auf respektable 6,52m und setzte sich damit recht deutlich vor Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede, 6,24m) und Luisa Bodem (SC Preußen Münster, 6,10m) durch.

Die 22-jährige Sportstudentin, die sich bei ihrer überzeugenden Vorstellung  gegenüber den Nordrhein-Meisterschaften um zehn Zentimeter verbesserte, zeigte sich nach dem Wettkampf recht zufrieden: „Dafür, dass es erst mein zweiter Wettkampf in diesem Jahr war, hatte ich schon ein richtig gutes Sprunggefühl. Allerdings muss noch ein wenig an meiner Flugphase und meiner Landung arbeiten,“  erklärte die letzt jährige Deutsche Hallenmeisterin. Nun konzentriert sie sich ganz auf das ISAF am kommenden Freitag in Berlin, wo sie vor einem Jahr  mit 6,95m ihre aktuelle Hallenbestweite erzielte.

 

Für Klaudia Kaczmarek, die tags zuvor den Dreisprung-Titel  mit 12,83m gewonnen hatte, gingen der zweite Rang und die Weite von 6,24m in Ordnung: „Ich bin nur einen Zentimeter unter meiner Jahresbestleistung geblieben. Damit kann ich gut leben, denn ich hatte auch noch meinen Start beim PSD-Meeting in Düsseldorf in den Beinen.“

Im 60m-Sprint der Männer konnte Peter Emelieze (ASV Köln) in 6,69 Sekunden äußerst knapp seinen Titel vor dem zeitgleichen Kevin Ugo (TV Wattenscheid, 6,69 sec) und  Menga Aleixo Platini (Bayer Leverkusen, 6,70 sec) verteidigen. Der 28-jährige Kölner blieb bei seinem Millimeter-Erfolg nur vier Hundertstelsekunden über seiner persönlichen Bestzeit aus dem Jahr 2009.

 

Kevin Ugo, der als Zweiter den Titel nur um fünf Tausendstelsekunden verpasste, war dennoch bei der Siegerehrung gut gelaunt, denn er hatte zu Beginn der Wintersaison lediglich eine Bestzeit von 7,00 Sekunden. „Ich habe mir 2015 den Fuß gebrochen. Dadurch bin ich ganz schön ins Hintertreffen geraten. Jetzt befinde ich mich jedoch wieder auf einem guten  Weg,“ betonte der Schützling von Andre Ernst, der mit Bestzeiten von 21,36 Sekunden  über 200m und 48,14 Sekunden über 400m eher zu den längeren Sprintstrecken tendiert.

 

Der Olympiateilnehmer von Rio Platini Aleixo Menga, der im Finale mit 6,70 Sekunden Dritter war, beteiligte sich anschließend noch an einem 60m-Einlagelauf, den er in 6,72 Sekunden gewann. „Die Final-Entscheidung heute war Mega eng. Ich bin heute mit Zeiten von 6,70, 6,71 und 6,72 Sekunden dreimal fast gleichschnell gewesen. Das war das Wichtigste für mich. Auf diesen Zeiten kann ich  gut aufbauen,“ befand  der 29-jährige Leverkusener.

 

Eine klare Angelegenheit war dagegen für Chantal Butzek (LC Paderborn) der 60m-Sprint der Damen, den sie in guten 7,40 Sekunden vor Monika Zapalska (TV Wattenscheid, 7,49 Sek.) und Josefina Elsler (LC Paderborn, 7,57 Sek.) gewann.

Abends zuvor war die Pädagogik-Studentin mit den Fächern Deutsch und Sport noch beim Hallen-Meeting in Karlsruhe (7,37 Sek.) gestartet. „Über meinen Sieg freue ich mich natürlich, nicht jedoch über meine Zeit, denn mein Start ist wie verhext. Daher kann ich meine guten Trainingsleistungen momentan  im Wettkampf noch nicht richtig umsetzen,“ bemerkte die mehrfache deutsche Jugendmeisterin, die beim ISTAF in Berlin gerne in Bereich ihrer Hallenbestzeit von 7,26 Sekunden kommen möchte. Olympiateilnehmerin Gina Lückenkemper startete lediglich in der 4x200m-Staffel der LG Olympia Dortmund, die in 1:36,93 Sekunden den Titel gewann.

 

Im Kugelstoßen der Männer hatte Jan Josef Jeuschede (TSV Bayer Leverkusen)  im vierten Versuch einen „Ausrutscher“ nach oben. Dabei wuchtete der 23-jährige Leverkusener die Kugel auf starke 18,72m und übertraf damit recht deutlich seine bisherige Jahresbestleistung von 17,34m. Gleichzeitig näherte er sich bis auf drei Zentimeter seiner persönlichen Bestweite, die in der Halle (2012) und im Freien (2014) jeweils bei 18,75m steht.

Jan Josef Jeuschede, der lange Zeit in den USA studiert hat, trainiert seit anderthalb Jahren bei Helge Zöllkau und hat unter seiner Regie in letzter Zeit erfreuliche Fortschritte gemacht. „Von seinen körperlichen Voraussetzungen und von seiner ganzen Einstellung her hat Jan Josef das Potential, einmal in den Bereich der 20m-Marke zu kommen,“  meinte der Geschäftsführer des TSV Bayer  Leverkusen, Paul-Heinz Wellmann.

 

Bei den  gleichzeitig ausgetragenen NRW-Jugendmeisterschaften erzielte bei der weiblichen Jugend U 20 Keshia Beverly Kwadwo (TV Wattenscheid) mit ihrem souveränen 60m-Erfolg in 7,48 Sekunden die beste Leistung. Hundertprozentig zufrieden zeigte sich die letzt jährige U18-Europameisterin aber nicht: „Mein Start ist  immer noch nicht optimal, aber ich werde weiter dran arbeiten,“ hat sich die 17-jährige Wattenscheiderin vorgenommen. Nach dem 60-Finale startete sie noch in einem 60m-Einlagelauf, in dem sie mit 7,46 Sekunden ein wenig schneller war als zwei Stunden zuvor.

 

Für die beste Leistung bei der männlichen Jugend U 20 wurde  Noel Thorwesten (LC Paderborn), der im 60m-Sprint in 6,89 Sekunden klar vor Hendrik Vogler (TV Gladbeck, 7,05 sec) und Simon Heweling (Weseler TV, 7,09 sec) lag. Der frühere Tennisspieler beteiligte sich  anschließend noch an  einem 60m-Einlagelauf, in dem er mit 6,80 Sekunden eine neue persönliche  Hallenbestzeit erzielte. „Mein Start und hinten heraus war ich in diesem Lauf recht stark, aber da steckt noch etwas mehr drin,“ freute sich  der Schützling von Thomas Prange.

Anmeldefrist verlängert bis zum 20.02.2017

Mo, 06.02.2017 - 01:00

Dreisprung - vom rhythmischen Springen zur Wettkampftechnik

 

Diese Fortbildung zeigt in Theorie und Praxis wie man vom rhythmischen Springen zur Wettkampftechnik im Dreisprung kommt. Sie wird mit 8 Lerneinheiten zur Verlängerung der Lizenz C-Trainer-Wettkampfsport anerkannt.

 

 

www.spitzensportland.nrw

Fr, 03.02.2017 - 01:00
  1. Pünktlich zu den Olympischen Spielen ist Anfang August die neue Webseite für den Spitzensport in NRW freigeschaltet worden.
  2. Unter www.spitzensportland.nrw findet sich erstmals ein kompakter Überblick über das Leistungs- und Spitzensportsystem im größten deutschen Bundesland sowie die konkreten Fördermöglichkeiten für junge Athleten/-innen. Als vier starke Partner haben das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS), der Landessportbund NRW, die Sportstiftung NRW und die Olympiastützpunkte NRW dieses Internet-Projekt gemeinsam realisiert. Besondere Erwähnung verdient das auf der Website hinterlegte Video mit der animierten Trickfigur Isabelle und den verschiedenen Stationen auf ihrem beispielhaften Weg zur Spitzenathletin. Nicht nur für Vereine mit leistungssportorientierten Angeboten lohnt sich ein Klick auf das übersichtliche Portal.   

 

Glanzvolle Premiere in der IAAF-World-Indoor-Tour:12. PSD Bank Meeting in Düsseldorf

Do, 02.02.2017 - 01:00

Das war ein hartes Stück Arbeit, aber Richard Ringer hat sich durchgebissen und am frühen Mittwochabend beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf die Hallen-EM-Norm über 3.000 Meter erfüllt. Später zog Homiyu Tesfaye auf der Mittelstrecke nach. Auch Christina Schwanitz konnte den Richtwert für Belgrad beim Saisoneinstieg abhaken, ebenso wie Pamela Dutkiewicz im Vorlauf über 60 Meter Hürden. Im Finale holte dann Cindy Roleder den einzigen deutschen Sieg. Gina Lückenkemper steigerte sich im 60-Meter-Finale auf starke 7,19 Sekunden. Mit ihrem ersten 14-Meter-Satz empfahl sich Neele Eckhardt für die kontinentalen Titelkämpfe.

 

"Ich bin froh, dass es mit der Norm auf Anhieb geklappt hat", sagte ein erschöpfter Richard Ringer (LC VfB Friedrichshafen) nach dem 3.000-Meter-Rennen. Dieses Ziel konnte der EM-Dritte über 5.000 Meter in Düsseldorf abhaken. Der Tempomacher machte bis zur achten Runde einen guten Job an der Spitze der afrikanischen Führungsgruppe, zu der Richard Ringer so lange wie möglich versuchte Anschluss zu halten. Als Vierter reichten schließlich die 7:53,56 Minuten zur Hallen-EM-Norm für Belgrad (Serbien; 3. bis 5. März; 7:55,00 min). Überlegener Sieger wurde der Kenianer Hillary Ngetich in 7:44,73 Minuten (World Lead).

Die zweite Lauf-Norm ging an Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt). Der deutsche Hallenrekordler kam über 1.500 Meter als Vierter ins Ziel und konnte mit 3:40,97 Minuten rund eine halbe Sekunde schneller laufen als der geforderte Richtwert verlangt. Vorne stürmte der Kenianer Elijah Manangoi in 3:37,62 Minuten zu einer momentanen Weltjahresbestleistung. Den sechsten Sieg beim PSD Bank Meeting fuhr auf den 800 Metern Vize-Weltmeister Adam Kszczot (Polen; 1:46,17 min; World Lead) ein.

Pamela Dutkiewicz rasant im Vorlauf, Cindy Roleder holt deutschen Final-Sieg

Auch Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge) konnte den Richtwert für Belgrad (17,70 m) bei ihrem Saisoneinstieg nach überstandender Erkrankung erfüllen. Mit 18,13 Metern musste die Kugelstoß-Weltmeisterin der Olympia-Dritten aus Ungarn Anita Marton (18,17 m) knapp den Vortritt lassen. "Das Feeling für die Wettkämpfe kommt langsam wieder", meinte die Europameisterin aus Sachsen und sah das Resultat entspannt. Bis zur Hallen-EM sei noch eine Menge Zeit.

Eine Überraschung gab es im zweiten Vorlauf über 60 Meter Hürden: Hinter der US-Amerikanerin Christina Manning (7,92 sec) rannte die Wattenscheiderin Pamela Dutkiewicz Bestzeit und Hallen-EM-Norm. Die Uhr stoppte schon nach 7,95 Sekunden für sie. Knapp dahinter: Cindy Roleder (SV Halle; 8,01 sec), die im Finale in genau dieser Zeit hauchdünn vor Alina Talay (Weißrussland; beide 7,95 sec) gewann. Pamela Dutkiewicz (7,99 sec) legte als Dritte die nächste Leistung unter acht Sekunden nach.

Erster 14-Meter-Sprung für Neele Eckhardt, starke Gina Lückenkemper

Im zweiten Vorlauf über 60 Meter konnte sich die EM-Dritte über 200 Meter Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) mit einem extrem starken Finish in neuer Bestzeit (7,22 sec) durchsetzen – Richtwert für Belgrad wäre erfüllt. Und im Finale setzte sie noch einen drauf: 7,19 Sekunden. Damit wurde sie als beste Deutsche Vierte. "Ich habe beim Start den Fuß gewechselt. Seit dem Wintertraining ist der rechte vorn, nicht mehr der linke. Außerdem nehme ich die Arme aktiver mit", erklärte sich Gina Lückenkemper die Steigerung, ihre alte Bestmarke lag bei 7,50 Sekunden.

Die Ukrainerin Olesya Povh (7,16 sec) schlug vorne Hallen-Weltmeisterin Barbara Pierre (USA; 7,17 sec) und die Britin Asha Philip (7,18 sec). Bei den Männern überraschte der Kubaner Yuniel Perez (6,56 sec) als der Renner, das Finale (Platz acht) hatte Robin Erewa (TV Wattenscheid 01) mit neuer Bestzeit von 6,69 Sekunden erreicht.

Im Dreisprung holte sich die Portugiesin Patricia Mamona nach dem Sieg in Boston (USA) mit 14,11 Metern auch in Düsseldorf die volle Punktzahl der IAAF World Indoor Tour. Aber nur zwei Zentimeter dahinter landete die Hallen-DM-Dritte des Vorjahres Neele Eckhardt (LG Göttingen). Sie durfte über den ersten 14-Meter-Sprung ihrer Karriere jubeln: 14,09 Meter im dritten Durchgang. Pech hatte die Venezulanerin Yulimar Rojas (Vize-Olympiasieger), die sich früh im Wettbewerb verletzte.

Sandi Morris schraubt Meetingrekord auf 4,72 Meter, dramatisches Hürden-Finale

Im Stabhochsprung schraubte Vize-Olympiasiegerin Sandi Morris (USA) den ersten Meetingrekord auf 4,72 Meter. Beachtlich schlug sich Olympiateilnehmerin Annika Roloff (MTV 49 Holzminden) mit 4,42 Metern (Rang drei). Der zweimalige Hallen-Weltmeister über 400 Meter Pavel Maslak (Tschechien) trommelte die zwei Hallenrunden in 46 Sekunden glatt nieder. Auf den 800 Metern der Frauen siegte die Polin Joanna Jozwik (2:00,91 sec; World Lead) vor der Schweizer Rekordhalterin Selina Büchel (2:02,52 min).

Eine dramatische Szene spielte sich im 60-Meter-Hürden-Finale der Männer ab. Der französische Olympia-Dritte Dimitri Bascou stürzte ganz vorne dabei ins Ziel. Im knappen Foto-Finish musste er den Sieg dem spanischen Vize-Olympiasieger Orlando Ortega überlassen. Für beide wurden 7,51 Sekunden (World Lead) gestoppt – eine von sechs Weltjahresbestleistungen an diesem Abend in der noch jungen Hallensaison und mit 2.000 Zuschauern ausverkauften Leichtathletik-Halle.

Vereine mit Talentförderung: Bis zum 31. März für das "Grüne Band" bewerben

Do, 02.02.2017 - 01:00

Die Bewerbungsfrist für das „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ ist gestartet. Bei der Auszeichnung von Commerzbank und Deutschem Olympischem Sportbund (DOSB) erhalten jährlich bis zu drei Vereine pro Sportart eine Förderprämie in Höhe von 5.000 Euro.

 

Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

FREUNDE der Leichtathletik mit neuem Gesicht im Internet

Di, 31.01.2017 - 01:00

Seit Jahresbeginn sind die FREUNDE der Leichtathletik mit einem neuen Internetauftritt im Netz vertreten. Überzeugen Sie sich von der guten Arbeit der FREUNDE unter www.fdlsport.de

Neues vom LVN-Umweltbeauftragten

Mo, 30.01.2017 - 01:00
Wald bewegt

Da wir uns ja sehr oft auch sportlich im Wald bewegen, ist folgende Information vielleicht von Interesse.

Im Rahmen der Waldstrategie 2020 veranstaltete das Bundeslandwirtschaftsministerium ( BMEL)  im April 2016 ein Dialogforum zum Thema " Wald-Freizeit, Erholung, Gesundheit", an dem der DOSB, das Kuratorium Sport und Natur sowie zahlreiche Sportverbände teilnahmen. Gemeinsam mit Verbänden der Forstbranche wurde eine künftige Zusammenarbeit in den Blick genommen, um das Thema " Sport im Wald" zu stärken und den Interessenausgleich zu unterstützen.

Die Position der Erholungssuchenden und Sportaktiven im Wald wurde auch beim 1. Deutschen Waldtag des BMEL im Oktober 2016 unterstrichen, bei der u.a. DOSB Vorstand Sportentwicklung, Dr. Karin Fehres, an einer viel beachteten Podiumsdiskussion teilnahm. Hier wurden Möglichkeiten einer " Bundesplattform Sport und Wald"  entwickelt. Die verbandspraktischen wie auch die politischen Ansätze sollen in diesem Jahr weiter verfolgt und konkretisiert werden.

Keine Langzeittherapie

Von einer Zecke gestochen...Verdacht auf Neuroborreliose...Langzeittherapie mit Antibiotika. So sieht die Behandlung heute noch häufig aus. Sinnvoll ist die Einnahme von Antibiotika aber nur für eine Dauer von zwei bis drei Wochen. Eine längere Anwendung oder die Kombination von Wirkstoffen birgt nur unnötige Risiken. Das ergab die Analyse mehrerer Studien mit über 1300 Patienten, die auf der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie vorgestellt wurde. Sicher diagnostiziert wird eine Neuroborreliose mithilfe einer Nervenwasseruntersuchung.

Neue Hompage

Das Bundesumweltministerium ( BMUB) hat interessante Informationen und Terminankündigungen zum Thema " Grün-und Freiraumentwicklung" auf nachfolgender Internetseite gebündelt: www.gruen-in-der-stadt.de

Förderung von Sportstättensanierungen

Auch in diesem Jahr besteht für Sportvereine die Möglichkeit, Fördermittel über die sogenannte " Kommunalrichtlinie" zu erhalten. Dabei können verschiedene klimaschutzrelevante Sanierungen an vereinseigenen Sportstätten mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Anträge für die Kommunalrichtlinie können bis zum 31. März 2017 beim Projektträger Jülich gestellt werden. Ab dem 1. Juli 2017 bis 30. September 2017 wird ein weiteres Antragsfenster geöffnet.

Eine umfassende Beratung zur Kommunalrichtlinie und zum kommunalen Klimaschutz bietet im Auftrag des BMUB  das Service-und Kompetenzzentrum " Kommunaler Klimaschutz": www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/foerderung/erweiterte- foerdermoeglichkeiten-der-kommunalrichtliniewww.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/foerderung/

Informationen gibt es auch beim DOSB, Cristina Ganter, Telefon 069-67001283 / eMail: ganter@dosb.de

Talentsichtungsveranstaltung: ein Beispiel aus der Praxis

Fr, 27.01.2017 - 01:00

Zum zweiten Mal führt der TV Deilinghofen im westfälischen Hemer eine Talentsichtungsveranstaltung für Schüler und Schülerinnen der dritten Klasse durch. Die Premiere im Jahr 2016 war sehr erfolgreich, so dass nunmehr für den 8. und 13. Februar die Wiederholung angeboten wird.

Der TV Deilinghofen und der FLVW laden interessierte Vereins- und Schulvertreter herzlich zum Besuch und Kennenlernen des Programms ein.

Vereine aus dem LVN, die ebenfalls interessiert sind, finden hier nähere Informationen.

Lehrgang "Leichtathletik mit Kindern" in Kevelaer

Fr, 27.01.2017 - 01:00

In Kooperation mit dem KSB Kleve bietet der LVN im März den Lehrgang "Leichtathletik mit Kindern" an.

Die Anmeldung erfolgt über die Seite des KSB Kleve und ist bereits geöffnet.  

Fortbildung "Leichtathletik mit Kindern" (15LE)

Termin: Sa, 25.03.2017 bis So, 26.03.2017 // 09:00 - 17:00 Uhr

Ort: Kevelaer

Lizenz-Verlängerung: Übungsleiter/in-C (LSB) und C-Trainer Kinderleichtathletik (LVN)   Hier geht's zur Anmeldung.

Der Kleinste sprang am höchsten

Do, 26.01.2017 - 01:00

Das erste Mal gewann ein Däne (Janick Klausen) das Kölner Hochsprungmeeting

 

Am Mittwochabend traten erneut nationale und internationale Topspringer zum Hochsprungmeeting "WinterEdition" im NetCologne-Stadion der Deutschen Sporthochschule Köln gegeneinander an. Zur mittlerweile 11. Auflage der beliebten Veranstaltung waren nach Angaben des Organisators und Direktor des an der Kölner Sporthochschule ansässigen IAAF World High Jump Centre Dr. Wolfgang Ritzdorf rund 1000 Zuschauer gekommen. Die gute Stimmung der Zuschauer und klasse Leistungen des Weltklassefeldes jenseits der 2,20 Meter, die zu ihrer selbst mitgebrachten Lieblingsmusik sprangen, machten den Abend zu einer Partyveranstaltung. Eine Riesenstimmung, die die Athleten auch diesmal wieder zu Höchstleistungen motivierten.

 

Am Start waren diesmal 15 Teilnehmer aus aller Welt, teilweise mit Olympiaerfahrungen. Aus Deutschland selbst traten Justin Klandermann (LT DSHS Köln), Torsten Sanders, Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen), Martin Günther (VfB Stuttgart) und Eike Onnen (Hannover 96) an. Die höchste persönliche Bestleistung mit 2,36m brachte Chris Baker aus Großbrittanien mit in den Wettkampf.

 

Mit einer Einstiegshöhe von 2,00m leiteten Justin Klandermann und Tzur Libermann aus Israel den Wettkampf ein. Eine für den LT DSHS-Athleten (PB 2,07m) bereits eine Herausforderung darstellte. "Ich war in den letzten Tagen schon sehr aufgeregt vor dem Wettkampf. Schließlich bin ich noch nie bei einer solchen Höhe eingestiegen und vor so einer Kulisse und in einem solchen Topfeld mitgesprungen", sagte Klanderman später nach dem Wettkampf, bei dem er knapp an einer neuen persönlichen Besthöhe von 2,08 m scheiterte.

 

Etwas höher hinaus ging es für die internationale Konkurrenz. Die vier Springer Janick Klausen, Allan Smith, Mateusz Przybylko und Vorjahressieger Edgar Rivera wagten sich an die Qualifikationshöhe für die Hallen-EM von 2,26m heran. Am Ende schaffte es jedoch als Einziger nur Klausen, der den ganzen Abend über für großes Aufsehen sorgte. Er war von der Körpergröße her der kleinste Teilnehmer und sprang am Ende nicht nur am höchsten. Mit viel Kraft und technisch elegant überflog er gekonnt die 2,26m. Ein Ergebnis, dass auch ihn selbst überraschte, seine Bestleitung liegt bei 2,27m. Es war aber vor allem die gute Stimmung in der Halle, die ihn zur Höchstleistung beflügelte. Der Versuch, am Ende sogar die 2,30m noch zu knacken, scheiterte dann allerdings leider. Allan Smith (GBR), der eine PB von 2,29m in der Halle vorweisen konnte, landete an dem Abend mit 2,23m auf Platz zwei. Den dritten Platz konnte sich Mateusz Przybylko sichern. Er sprang im zweiten Anlauf auf 2,23m und damit 2cm höher als letzte Woche im französischen Hirson.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Janick Klausen (Dänemark) 2,26m

Allan Smith (Großbritannien) 2,23m

Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) 2,23m

Edgar Rivera (Mexiko) 2,20m

Luis Castro (Puerto Rico) 2,20m

Chris Baker (Großbritannien) 2,16m

Abdoulaye Diarra (Mali) 2,16m

Eike Onnen (Hannover 96) 2,16m

Alen Melon (Kroatien) 2,16m

Martin Günther (VfB Stuttgart) 2,12m

Tom Gale (Großbritannien) 2,12m

Torsten Sanders (TSV Bayer 04 Leverkusen) 2,12m

Bram Ghuys (Belgien) 2,08m

Justin Klandermann (LT DSHS Köln) 2,04m

Tzur Liberman (Israel) 2,04m